So war unser Faschingsfest in der Grundstufe

Tanz, Spiel und Spaß und jede Menge fantasievoller Kostüme: Beim Faschingsfest verwandelte sich die Grundstufe wieder einmal in eine kunterbunte Feierwelt. Die Schülerinnen der SCHNIPSEL-Redaktion berichten, was sie gesehen und erlebt haben.

Fasching: Die bunte Vielfalt der Stände

Am 13. Februar feierten wir Fasching in unserer Schule. Es war sehr aufregend, die vielen Stände zu erkunden. Einer unserer Lieblingsstände war das Schokokuss-Wettessen. Es gab auch eine Zaubershow in der 456f und viele Spiele, zum Beispiel „Bingo“, „Die Clown-Nase“ oder „Suche die goldene Nuss“. 

In der Vorhalle roch es köstlich. Es gab Zuckerwatte.

Die Kostüme waren toll: Von der Prinzessin bis zum Alien war alles dabei. Wie hättet ihr euch verkleidet?

Autorinnen: Greta und Juna

Gute Angebote beim Faschingsfest

Beim Faschingsfest in der Grundstufe unserer Schule war es schön, dass man in der 456a mit Freunden als Trauzeugen heiraten konnte. Discos gab es auch, eine für 456er und eine für 123er. Dort konnten wir uns Lieder wünschen. 

Viel Spaß machte die „Reise nach Jerusalem“ in der SoFi. Auch hier konnten wir Musikwünsche äußern. Es gab hier allerdings keine Stempel

Die Kinder sammelten während des Fests Stempel auf einer Karte für die ganze Klasse.

In der 2. Schulstunde konnten sich die 123er Zuckerwatte holen. Nach der ersten Hofpause konnten wir 456er Zuckerwatte essen.

Autorin: Emilia

Fasching in unserer Klasse

Ich berichte über Fasching in unserer Klasse 456f. Wir veranstalteten eine Zaubershow. Wir bildeten drei Gruppen und machten drei Durchgänge. In jedem Durchgang machten bis zu acht Schülerinnen und Schüler bzw. Zauber:innen mit. 

Es kamen viele Zuschauer und schauten zu. Ich beobachtete, dass sehr viele Kinder mit einem Lächeln in den Raum kamen und mindestens genauso gut gelaunt wieder hinausgingen.

Die meisten Zauber:innen führten ihre Tricks erfolgreich vor, und das Publikum sah ihnen dabei verzaubert zu. Wir hatten außerdem viele Zusatzeffekte und Hintergrundmusik vorbereitet, um alles noch magischer wirken zu lassen.

Insgesamt war es ein großer Erfolg, und viele von uns würden es gerne noch einmal machen.

Autorin: H.

Wie ich das Faschingsfest fand

Ich fand das Faschingsfest ganz gut. Am coolsten fand ich die 456er-Disco. Wir konnten hier einfach nur chillen und selbst Lieder auswählen. Ich fand auch alle Kostüme sehr cool und lustig. Das lustigste Kostüm hatte Herr Reimers an. Er war als Frau verkleidet und war auch in der Disco dabei. Und: Die Zuckerwatte war lecker.

Was ich da nicht so gut am Faschingsfest fand, war, dass die 123er immer wieder in die Disco reinkamen, obwohl sie das nicht sollten. Das war unfair. Es gab auch insgesamt mehr Angebote für 123er als für 456er. Für uns Ältere gab es zum Beispiel die Disco und „Mario Kart“ und dann kaum noch etwas. Deswegen sollte es beim nächsten Mal mehr gute Angebote für die 456er machen.

Autorin: Amelie

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Schulsprecher Jamal: „Ich bin immer für euch da“

Jamal ist der aktuelle Schulsprecher am Campus Hannah Höch – gewählt von den Schülerinnen und Schülern der Grund- und der Mittelstufe. Da Jamal gleichzeitig auch Mitglied der SCHNIPSEL-Redaktion ist, hat er sich kurzerhand selbst über seine neue Rolle an unserer Gemeinschaftsschule interviewt.

SCHNIPSEL: Viele Schüler möchten wissen, wer du bist. Kannst du dich kurz vorstellen und sagen, in welche Klasse du gehst?

JAMAL: Ich heiße Jamal, bin 15 Jahre alt und gehe in die 9. Klasse. Ich bin Schulsprecher und möchte mich für alle Schülerinnen und Schüler einsetzen.

SCHNIPSEL: Warum hast du dich entschieden, Schulsprecher zu werden, und was hat dich dazu motiviert?

JAMAL: Ich habe mich entschieden, Schulsprecher zu werden, weil mir unsere Schule wichtig ist und ich helfen möchte, wenn es Probleme gibt.

SCHNIPSEL: Was bedeutet es für dich persönlich, Schulsprecher zu sein?

JAMAL: Für mich bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen und für andere da zu sein.

SCHNIPSEL: Was möchtest du als Schulsprecher in der Schule verändern oder verbessern?

JAMAL: Ich möchte, dass sich alle in der Schule sicher fühlen und respektvoll miteinander umgehen.

SCHNIPSEL: Wenn ein Schüler oder eine Schülerin ein Problem hat, wie gehst du damit um und was ist dir dabei wichtig?

JAMAL: Ich höre zuerst zu und nehme jedes Problem ernst. Danach versuche ich zu helfen oder eine Lösung zu finden.

SCHNIPSEL: Warum ist es dir wichtig, dass alle Schüler:innen ihre Meinung sagen dürfen?

JAMAL: Weil jede Meinung zählt und jeder Schüler und jede Schülerin wichtig ist.

SCHNIPSEL: Was macht dir an deiner Aufgabe als Schulsprecher am meisten Spaß?

JAMAL: Mir macht es Spaß, wenn ich merke, dass ich jemandem helfen kann.

SCHNIPSEL: Gibt es auch schwierige Momente, und wie gehst du damit um?

JAMAL: Ja, manchmal ist es schwierig, aber ich gebe nicht auf und bleibe ruhig.

SCHNIPSEL: Was wünschst du dir von den Schülerinnen und Schülern an deiner Schule?

JAMAL: Ich wünsche mir Respekt, Ehrlichkeit und Zusammenhalt. 

SCHNIPSEL: Was möchtest du besonders den jüngeren Schülern sagen?

JAMAL: Ihr könnt immer zu mir kommen. Ich höre euch zu und helfe euch.

SCHNIPSEL: Zum Schluss: Welche Nachricht möchtest du allen Schülern mitgeben?

JAMAL: Ich bin immer für euch da, egal was ist. Zusammen machen wir unsere Schule.

Kissen, Kuscheln, Kita-Lesen

Wir treffen uns jeden Mittwoch nach der ersten Hofpause auf der großen Lernetage mit Frau Vorholz. In der Pause haben immer zwei Kinder schon Obsthäppchen und Tee vorbereitet. Mit Snacks und Sitzkissen gehen wir dann zusammen in den eFöb-Raum neben der Eingangshalle von Haus 1.

Dann kommen auch schon die Kinder aus der Kita und wir setzen uns gemeinsam in den Kreis. Die einzelnen Kinder suchen sich ein Buch aus und wir lesen es ihnen eine halbe Stunde lang vor. Danach stellen die Kita-Kinder ihr gehörtes Buch im Kreis vor. Anschließend essen wir das Obst und trinken Tee. Zum Schluss sagen wir „Tschüß!“ und die Kita-Kinder gehen wieder.

Wir besprechen dann noch den Vorlesetag im Kreis. Wir reden darüber, was uns gefallen hat, was uns nicht gefallen hat und was wir gelernt haben. Danach bringen wir alle Sachen wieder zurück auf die Lernetage. Als Letztes schreiben wir unsere Gedanken in unser Zukunftstag-Journal, denn das Kita-Lesen ist ein Projekt unseres Zukunftstags.

Das letzte Treffen mit den Kitakindern vor den Winterferien fand in der Kita statt. Dort haben wir uns gegenseitig Geschenke überreicht. Das Schönste an dem Projekt war, dass wir am Ende so eine vertraute und vertrauensvolle Beziehung mit den Kitakindern hatten.

Autorin: Maryem

Berliner Schülerzeitungswettbewerb: SCHNIPSEL gewinnt wieder bei Gemeinschaftsschulen

Der SCHNIPSEL hat erneut beim Berliner Schülerzeitungswettbewerb gewonnen: In der Kategorie „Gemeinschaftsschulen“ landete die Schülerzeitung des Campus Hannah Höch wieder auf dem ersten Platz. Ebenfalls ausgezeichnet wurden das MagazinEins der SchuleEins in Pankow (Platz 2) und die Zeitung DENKmal der Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule in Prenzlauer Berg (Platz 3).

Nisa, Raya, Yoldas, Juna und Greta (von links) haben an der ausgezeichneten 7. SCHNIPSEL-Ausgabe mitgearbeitet.

Auf der Preisverleihung am Dienstag, 20. Januar 2026, in der Aula der Max-Taut-Schule in Lichtenberg lobte die Jury am SCHNIPSEL das breite thematische Angebot mit vielen Texten und Fotos zum Schulleben sowie die farbenfrohe Aufmachung. Den Juroren gefiel auch Yunas Reportage über das Erscheinungsbild der Toilettenräume des Campus („Wie sauber sind unsere Toiletten wirklich?“).

Der von der Jugendpresse Berlin-Brandenburg, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und dem Tagesspiegel ausgerichtete Berliner Schülerzeitungswettbewerb fand bereits zum 23. Mal statt. Mehr als 50 Schülerzeitungsredaktionen hatten sich um die Preise beworben. Der SCHNIPSEL wird jetzt mit der „Glanz & Glitzer“-Ausgabe auch beim Bundeswettbewerb vertreten sein.

„Schülerjournalismus ist relevant und unverzichtbar“, sagte Christina Henke, die Bildungssekretärin in Berlin auf der Preisverleihung zu den Nachwuchs-Journalist:innen. „Es ist wichtig, dass es Zeitungen gibt, in denen Schülerinnen und Schüler über die Dinge schreiben können, die ihnen am Herzen liegen.“ Antonia Luigs vom Vorstand der Jugendpresse pries die Redaktionen der Schülerzeitungen als „politische Orte, an denen die Schülerinnen und Schüler Missstände benennen, Positionen beziehen und sichtbar machen, was sie wirklich bewegt“.

Deshalb forderte Anke Myrrhe, stellvertretende Chefredakteurin des Tagesspiegel, die Kinder und Jugendlichen in den Schülerzeitungsredaktionen auf: „Bleibt kritisch, fragt weiter nach! Das, was ihr tut, ist wahnsinnig wichtig.“

Hier der Bericht von Greta und Juna aus der 3. Jahrgangsstufe über die Preisverleihung des Berliner Schülerzeitungswettbewerbs:

Bei so vielen Schülerzeitungen blieb im Saal kaum ein Platz frei. Und schon wieder belegte unsere Zeitung SCHNIPSEL den ersten Platz. Das war ganz schön aufregend!

Am Anfang wurden ziemlich lange Reden gehalten, aber so ein Schülerzeitungswettbewerb ist ein Haufen Arbeit für viele Menschen. Und jeder, der daran mitarbeitet, sollte auch seinen Anteil haben.

Unsere Zeitung hat bei den Gemeinschaftsschulen gewonnen. Ihr fragt euch sicher jetzt, welche Schülerzeitungen in den anderen Kategorien gewonnen haben. Das könnt ihr im Tagesspiegel nachlesen. Hier halten wir es kurz. Jede Schülerzeitung, die gewonnen hat, hat es auch verdient.

Wir mussten etwa 45 Minuten mit der S-Bahn fahren, um zu der Veranstaltung zu kommen. Dort gab es Sticker, Flyer und Lollis. In der Aula, in der die Preise verliehen wurden, durfte man nicht essen oder trinken. Das haben wir dann zwischendurch in der Vorhalle gemacht. 

Als wir für den 1. Platz bei den Gemeinschaftsschulen aufgerufen wurden, gingen wir auf die Bühne. Das war aufregend und schön vor so vielen Menschen. Als Preis bekamen wir eine Urkunde und Kinogutscheine überreicht.

Autorinnen: Greta und Juna

Klassenchat mit Klimaaktivistin

Am 14. Januar nahmen Schülerinnen und Schüler des Campus Hannah Höch am „Globalen Klassenzimmer“ mit der Klimaaktivistin Luisa Neubauer teil. Das war eine Live-Videoschaltung auf das Segelschiff Malizia Explorer, mit dem Luisa mit dem Weltumsegler Boris Hermann sowie mehreren Forscherinnen und Forschern in der Antarktis unterwegs ist. Moderiert wurde die Videokonferenz von Tobias Krell alias Checker Tobi.

Luisa Neubauer zeigte uns mit der Kamera die Landschaft in der Antarktis und sprach über die Themen Klima und Erderwärmung. In der Antarktis kann man gut sehen, dass die Erde sich erwärmt, denn dort schmelzen die Eisberge. Es wurde auch über die Pinguine gesprochen. Die sind sehr langsam zu Fuß, aber sehr schnelle Schwimmer!

Im Projektunterricht haben wir einiges über die Antarktis bzw. die Region am Südpol der Erde gelernt, zum Beispiel wie kalt es da werden kann (vor vielen Jahren wurden -89 Grad Celsius gemessen). Dort gibt es nur zwei Jahreszeiten: Sommer und Winter. Wenn bei uns Winter ist, ist in der Antarktis Sommer. Wir haben auch viele Tiere kennengelernt, die in der Antarktis an Land und im Wasser leben. Eisbären gehören nicht dazu – die leben in der Arktis (dem Nordpol).

Außerdem haben wir uns mit dem Klimawandel beschäftigt: In einem Experiment mit Eis unter einer Glashaube bei Sonnenbestrahlung erlebten wir, was der Treibhauseffekt ist. Und wir lernten, was wir tun können, um den C02-Ausstoß gering zu halten.

Für das „Globale Klassenzimmer“ mit Luisa Neubauer meldeten sich über 1.000 Klassen in Deutschland an. Vom Campus waren Schülerinnen und Schüler der 123c sowie der 456c im Rahmen des Zukunftstags dabei.

Eine Rätselfrage: Warum fressen Eisbären keine Pinguine?
Antwort: Weil sie sich nicht begegnen. Eisbären wohnen in der Arktis (Nordpol) und Pinguine in der Antarktis (Südpol).

Autorinnen: Giuseppe, M. und Frau Witzel

Der Vorlesewettbewerb der 6er

Jedes Jahr veranstaltet der Campus Hannah Höch einen Vorlesewettbewerb in der 6. Jahrgangsstufe. Erst wählen die einzelnen Lerngruppen eine Schülerin oder einen Schüler für das Vorlesen aus, dann treten die Kandidat:innen vor Publikum und einer Jury gegeneinander an. Zwei Teilnehmerinnen berichten vom Vorlesewettbewerb in diesem Jahr.

So erlebte ich den Vorlesewettbewerb

Am Anfang mussten wir warten, bis alle Teilnehmer mit ihrer Unterstützung da waren. Dann losten wir die Reihenfolge für das Vorlesen aus. S. aus der 456d begann, dann folgten Niklas (456c), H. (456f) und Luca (456e). Ich war als fünfte dran, und dann kamen noch Lilli (456a) und David (456h).

Abwechselnd lasen wir jeweils drei Minuten lang aus unseren selbst mitgebrachten Büchern die Stellen vor, die wir vorbereitet hatten. Danach lasen alle aus einem von der Jury vorgegebenen Buch vor, von dem wir vorher nichts wussten. Dieser Text war gut, aber schwer.

Danach stimmte die Jury ab. Die Siegerin des Vorlesewettbewerbs war Lilli aus der 456a. Sie las sehr gut, aber es war ein bisschen unfair, weil sie das Buch der Jury schon von zu Hause kannte. Dafür konnte sie selbst natürlich nichts. Aber das nächste Mal sollte die Jury ein Buch wählen, das wirklich keiner von den Teilnehmern schon kennt.

Autorin: A.

Der Vorlesewettbewerb im Vergleich

Ich erzähle vom Vorlesewettbewerb. Genauer gesagt vergleiche ich die Vorlesewettbewerbe von zwei Schulen, die ich kenne. Vor einem Jahr wechselte ich die Schule aufgrund eines Umzugs meiner Familie. Ich persönlich fand den Vorlesewettbewerb an meiner alten Schule besser organisiert.

In meiner alten Schule konnten Schülerinnen und Schüler schon ab der 2. Klasse am Vorlesewettbewerb teilnehmen, was ich persönlich besser finde. Bei uns am Campus lesen Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe vor. Die Zahl der Kinder, die als Publikum beim Vorlesewettbewerb dabei sein können, ist bei uns beschränkt. An meiner alten Schule durften alle Klassen der Vorlesenden mit, weil wir dort eine große Aula mit vielen Stühlen hatten.

Ich nahm jedes Jahr am Vorlesewettbewerb meiner alten Schule teil und gewann ihn jedesmal. Hier am Campus wurde ich diesmal Vierte.

Autorin: H.

Zukunftstag: Staunen auf der Klimazukunftskonferenz

Fünf Schülerinnen und Schüler des Campus Hannah Höch nahmen am 25. November 2025 an der 7. Klimazukunftskonferenz im Zeiss Planetarium teil. Dort diskutierten sie mit anderen Kindern und Jugendlichen der 5. bis 13. Jahrgangsstufen sowie Expert:innen aus Wissenschaft und Politik Fragen und Herausforderungen der Klimakrise. Dabei ging es zum Beispiel um Ergebnisse aus der Klimaforschung, um gemeinsame Ideen für den Klimaschutz und um eine Mitbestimmung für ein klimagerechtes Berlin.

„Die Klimazukunftskonferenz war toll“, berichtete Herr Fiedler, der die Campus-Gruppe im Rahmen des Zukunftstages begleitete. „Wir haben viel gestaunt und sehr viele Angebote bekommen.“

Seit 2019 laden die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und die Stiftung Planetarium Berlin jährlich zur Klimazukunftskonferenz ein. Die Themen und den Ablauf der Konferenzen planen die Veranstalter gemeinsam mit interessierten Schüler:innen.

Projekttag der Klassensprecher:innen des Campus Hannah Höch

Der Projekttag fand am Mittwoch, den 5. November 2025, im Kinder- und Jugendzentrum ComX statt. Alle 54 Klassensprecher:innen aus den Lerngruppen des Campus Hannah Höch waren beteiligt. Nashi, Omar und Susanne von der Jugendbildungsstätte Kaubstraße leiteten den Workshop. Sie zeigten uns, wie man in Gruppen arbeitet und demokratisch abstimmt. 

Um 8:30 Uhr ging es los und wir haben uns erstmal alle beim Moleküle-Spiel kennengelernt. Dabei muss man sich in einer Gruppe auf etwas einigen, was alle in der Gruppe verbindet („Wir lieben alle Döner“ oder „Wir mögen kein Mathe“). 

Dann wurden wir in kleinere Gruppen aufgeteilt und haben eine Übung gemacht, die „Positionsbarometer – Aufgaben von Klassensprecher:innen“ hieß. Hierbei wurden uns immer Sätze vorgelesen wie „Ein Klassensprecher kann auch mal Aufgaben einer Lehrkraft übernehmen und auf die Klasse aufpassen, wenn die Lehrkraft noch etwas kopieren muss.“ Antwort: „Das ist nicht die Aufgabe eines Klassensprechers!“. 

Andererseits sollen sich die Klassensprecher:innen einsetzen, wenn die Mitschüler:innen ein Problem, zum Beispiel mit einer Lehrkraft, haben. Wir haben in der Runde über manche Aussagen auch viel diskutiert und diese oft nicht richtig eingeschätzt. Dass ich jetzt besser weiß, was die Aufgaben von Klassensprecher:innen sind, war mein persönliches Highlight. 

Planung der Schulsprecher:innen-Wahl

Dann haben wir in unseren Stranggruppen gesessen und über die Wahl der Schulsprecher:innen gesprochen. In der Grundstufe haben wir schon 2 Schulsprecher:innen gewählt. Die zwei Schulsprecher:innen aus der Mittelstufe werden in diesem Jahr zum ersten Mal von allen Schüler:innen unserer Gemeinschaftsschule gewählt. Wir stimmten darüber ab, ob die Wahl digital oder auf Wahlzetteln gemacht werden soll. Das Schülerparlament entschied sich bei der Wahl mit einer großen Mehrheit für die Zettel. 

Zum Schluss besprachen wir noch mehr zur Schulsprecher:innen-Wahl im Fishbowl. Dabei sitzt immer nur eine kleinere Gruppe an Schüler:innen im Kreis und führt das Gespräch. Die anderen Schüler:innen dürfen aber auch mitdiskutieren, wenn sie drangenommen werden. Das Ergebnis: Wir machen in diesem Schuljahr eine große Schulsprecher:innen-Wahl, die am 26.11. abgeschlossen sein wird. Es haben sich 4 Schülerinnen und 2 Schüler aus der Mittelstufe zur Wahl gestellt. 

Nächstes Schülerparlament im Dezember

Bei unserem nächsten Schülerparlament im Dezember werden wir über die Fahrt zur Jugendbildungsstätte Kaubstraße im März 2026 sprechen und auch darüber reden, welche Ideen wir an unserem Campus umsetzen wollen. Unsere neuen Schulsprecher:innen werden dann das Schülerparlament leiten. 

Autor:innen: Jamal und Melissa

123er hörten „Peter und der Wolf“ im Fontane-Haus

Alle Kinder der 123er-Lerngruppen waren bei dem Ausflug am 10. November dabei. Wir hörten im Fontane-Haus „Peter und der Wolf“. Los ging es in der Schule um 10 Uhr. Eine halbe Stunde später begann das Stück.

Was ist überhaupt „Peter und der Wolf“? Das ist ein musikalisches Märchen. Im Fontane-Haus spielte für uns das Kammerorchester Unter den Linden den bekannten Klassiker von Sergej Prokofjew. Es gab einen Erzähler, der im Wechsel mit der Musik die Geschichte erzählte. Alle Mitspielenden hatten Kostüme.

Die Geige spielte den Peter. 

Das Fagott spielte den Großvater.

Die Klarinette spielte die Katze.

Die Oboe spielte die Ente.

Die Querflöte spielte den Vogel.

Das Horn spielte den Wolf.

Die Pauken spielten die Jäger.

Das Musikmärchen dauerte eine Stunde. Unser Lieblingsinstrument war die Geige.

Autorinnen: Greta und Juna

Besuch im Bundestag

Am 3. November machten wir mit einer Gruppe des Zukunftstags einen Ausflug in das Reichstagsgebäude, um uns den Plenarsaal des Bundestags anzusehen. Das Reichstagsgebäude ist beim Brandenburger Tor. Wenn man es betritt, muss man durch eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen.

Hinter dem Eingang des Reichstagsgebäudes ist ein langer Gang mit Sofas, Bildern an den Wänden und großen Lampen. In einem Seitengang ist eine wild beschriebene Wand. Darauf steht in anderer Sprache: „Wir haben gegen Hitler gewonnen!“ oder „Wir sind die Sieger!“ Und es stehen da viele Namen und Orte.

Über dem Plenarsaal des Bundestags ist eine gläserne Kuppel, in der man vom Dach des Gebäudes aus bis nach oben gehen kann. Das war für mich nicht so toll, weil ich Höhenangst habe. Doch von ganz oben in der Glaskuppel hat man einen tollen Ausblick. Man sieht zum Beispiel den Fernsehturm.

Politiker waren leider nicht da, als wir den Bundestag besuchten. Ich fand die Führung durch das Gebäude sehr gut. Ich habe gelernt, wie es im Bundestag aussieht und was die Politiker dort machen. Die Politiker treffen sich im Plenarsaal und besprechen und stimmen über Gesetze ab.

Autorinnen: Emilia und Aaliyah

UFO-Alarm? Nein, Kürbis-Ernte der Schulgarten-AG

Im Oktober haben wir Schüler:innen der Schulgarten-AG und Schüler:innen der TLG der Mittelstufe in unserem Schulgarten vier große Kürbisse geerntet. Diese waren an Pflanzen gewachsen, die wir selbst im Frühjahr gezogen hatten. Sie wuchsen in Beeten und auf unserem Kompost. 

Kaum zu fassen, dass aus so einem kleinen Samen eine so große Pflanze mit so großem Kürbis als Frucht wächst!

Wir ernteten einen riesigen Spaghettikürbis, der leuchtend gelb war, und drei weiße Partissonkürbisse, die wie kleine und große Ufos aussehen.

Aus dem Spaghettikürbis haben wir in der Schulgarten-AG eine leckere Kürbissuppe zubereitet. Die weißen Partissonkürbisse wurden bei der Herstellung einer Nudelsoße verwertet. Lecker!

Neongrüne Grashüpfer laden zum Spielen und Chillen ein

Auf dem Schulgelände des Campus Hannah Höch gibt es neue Sitzmöbel. Schülerinnen und Schüler der 456er-Lerngruppen haben sie zusammen mit unserer Kunstlehrerin Frau Schreyer-Lange und dem Künstler Thomas Wienands gebaut und angemalt. Sie brauchten dafür 5 Tage: vom 22. bis 26. September. 

Der neongrünen Grashüpfer stehen neben Haus 2 und der Matschepampe. Man kann auf ihnen sitzen, chillen und spielen. 

Es ist das vierte Mal, das Kinder mit Herrn Wienands solch große Sitzmöbel für das Campus-Gelände gebaut haben – jedes Jahr eines. Es gibt noch den Roten Riesen, den Blauen Schlitten und den Lila Raketenfisch.

Autorin: Emilia (SCHNIPSEL-Redaktion)

Sophie und Louis nahmen am Holzprojekt teil. Sie berichten, wie der neongrüne Grashüpfer entstanden ist:

1. Tag: Wir haben 350 Bretter geholt. Wir haben die Bretter mit neongrüner Ölfarbe bestrichen.

2. Tag: Wir haben weitergemalt. Wir waren sehr schnell, weil wir gut organisiert waren.

3. Tag: Wir haben das Gerüst für zwei Sitzmöbel gebaut. Wir brauchten viel Zeit.

4. Tag: Wir haben geschraubt und gemalt. Ein Teil ist fertig geworden. Wir haben viele Schrauben geschraubt.

5. Tag: Die restlichen Latten wurden angebracht. Nach fünf Tagen sind wir fertig. Viel Spaß beim Spielen an der Matschepampe!

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