Alle Kinder der 123er-Lerngruppen waren bei dem Ausflug am 10. November dabei. Wir hörten im Fontane-Haus „Peter und der Wolf“. Los ging es in der Schule um 10 Uhr. Eine halbe Stunde später begann das Stück.
Was ist überhaupt „Peter und der Wolf“? Das ist ein musikalisches Märchen. Im Fontane-Haus spielte für uns das Kammerorchester Unter den Linden den bekannten Klassiker von Sergej Prokofjew. Es gab einen Erzähler, der im Wechsel mit der Musik die Geschichte erzählte. Alle Mitspielenden hatten Kostüme.
Die Geige spielte den Peter.
Das Fagott spielte den Großvater.
Die Klarinette spielte die Katze.
Die Oboe spielte die Ente.
Die Querflöte spielte den Vogel.
Das Horn spielte den Wolf.
Die Pauken spielten die Jäger.
Das Musikmärchen dauerte eine Stunde. Unser Lieblingsinstrument war die Geige.
Autorinnen: Greta und Juna
Besuch im Bundestag
Am 3. November machten wir mit einer Gruppe des Zukunftstags einen Ausflug in das Reichstagsgebäude, um uns den Plenarsaal des Bundestags anzusehen. Das Reichstagsgebäude ist beim Brandenburger Tor. Wenn man es betritt, muss man durch eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen.
Hinter dem Eingang des Reichstagsgebäudes ist ein langer Gang mit Sofas, Bildern an den Wänden und großen Lampen. In einem Seitengang ist eine wild beschriebene Wand. Darauf steht in anderer Sprache: „Wir haben gegen Hitler gewonnen!“ oder „Wir sind die Sieger!“ Und es stehen da viele Namen und Orte.
Über dem Plenarsaal des Bundestags ist eine gläserne Kuppel, in der man vom Dach des Gebäudes aus bis nach oben gehen kann. Das war für mich nicht so toll, weil ich Höhenangst habe. Doch von ganz oben in der Glaskuppel hat man einen tollen Ausblick. Man sieht zum Beispiel den Fernsehturm.
Politiker waren leider nicht da, als wir den Bundestag besuchten. Ich fand die Führung durch das Gebäude sehr gut. Ich habe gelernt, wie es im Bundestag aussieht und was die Politiker dort machen. Die Politiker treffen sich im Plenarsaal und besprechen und stimmen über Gesetze ab.
Autorinnen: Emilia und Aaliyah
UFO-Alarm? Nein, Kürbis-Ernte der Schulgarten-AG
Im Oktober haben wir Schüler:innen der Schulgarten-AG und Schüler:innen der TLG der Mittelstufe in unserem Schulgarten vier große Kürbisse geerntet. Diese waren an Pflanzen gewachsen, die wir selbst im Frühjahr gezogen hatten. Sie wuchsen in Beeten und auf unserem Kompost.
Kaum zu fassen, dass aus so einem kleinen Samen eine so große Pflanze mit so großem Kürbis als Frucht wächst!
Wir ernteten einen riesigen Spaghettikürbis, der leuchtend gelb war, und drei weiße Partissonkürbisse, die wie kleine und große Ufos aussehen.
Aus dem Spaghettikürbis haben wir in der Schulgarten-AG eine leckere Kürbissuppe zubereitet. Die weißen Partissonkürbisse wurden bei der Herstellung einer Nudelsoße verwertet. Lecker!
Neongrüne Grashüpfer laden zum Spielen und Chillen ein
Auf dem Schulgelände des Campus Hannah Höch gibt es neue Sitzmöbel. Schülerinnen und Schüler der 456er-Lerngruppen haben sie zusammen mit unserer Kunstlehrerin Frau Schreyer-Lange und dem Künstler Thomas Wienands gebaut und angemalt. Sie brauchten dafür 5 Tage: vom 22. bis 26. September.
Der neongrünen Grashüpfer stehen neben Haus 2 und der Matschepampe. Man kann auf ihnen sitzen, chillen und spielen.
Es ist das vierte Mal, das Kinder mit Herrn Wienands solch große Sitzmöbel für das Campus-Gelände gebaut haben – jedes Jahr eines. Es gibt noch den Roten Riesen, den Blauen Schlitten und den Lila Raketenfisch.
Autorin: Emilia (SCHNIPSEL-Redaktion)
Sophie und Louis nahmen am Holzprojekt teil. Sie berichten, wie der neongrüne Grashüpfer entstanden ist:
1. Tag: Wir haben 350 Bretter geholt. Wir haben die Bretter mit neongrüner Ölfarbe bestrichen.
2. Tag: Wir haben weitergemalt. Wir waren sehr schnell, weil wir gut organisiert waren.
3. Tag: Wir haben das Gerüst für zwei Sitzmöbel gebaut. Wir brauchten viel Zeit.
4. Tag: Wir haben geschraubt und gemalt. Ein Teil ist fertig geworden. Wir haben viele Schrauben geschraubt.
5. Tag: Die restlichen Latten wurden angebracht. Nach fünf Tagen sind wir fertig. Viel Spaß beim Spielen an der Matschepampe!
.
Eine Tour durch den Kletterturm
Man kann es nicht übersehen: das riesige Klettergerüst vor Haus 1. Ich stelle es euch vor.
Ich gehe die Kletterwand hinauf. Es ist leichter als es aussieht. Sie ist nicht sehr hoch, und es gibt viele Griffe zum Festhalten.
Ich bin jetzt oben angekommen und vor mir öffnet sich eine Metallröhre. Da muss ich mich ganz schön klein machen, um da durchzukommen. Das Metall fühlt sich kalt an und glitzert in der Sonne – wie auch alles andere, das aus Metall ist.
Nun gehe ich weiter im Parcours. Jetzt gehe ich auf ein gespanntes Seil und halte mich an Holzlatten fest. Das Seil schwingt ein bisschen hin und her. Das Holz der Latten fühlt sich etwas rau, etwas glatt an.
Weiter geht es über einen Holzstamm, wobei ich mich jetzt an einem Seil festhalte. Über mehrerer Stämme und Stangen und kleiner Plattformen dazwischen gelange ich zu einem treppenartigen Baumstamm. Der führt mich ins Innere des Kletterturms.
Jetzt muss ich wählen: Leiter oder Röhre. Ich nehme die Leiter und lande oben an der Rutsche. Die ist nichts für sehr, sehr schwache Nerven. Und jetzt rutsche ich. Besser gesagt: Ich sause. Denn die Rutsche ist sehr schnell. Der Gegenwind fühlt sich an wie beim Fahrradfahren. Das Metall in der Rutsche ist kalt.
Das Klettergerüst ist eine glänzende Idee. Es ist ein aufregender Ort zum Spielen und mir gefällt die Rutsche am meisten, weil sie so schnell ist.
Autor: Yoldas
SCHNIPSEL-Redakteure blicken in das ARD Hauptstadtstudio
Für die „Aktionstage Pressefreiheit“ lud die ARD im Mai Redakteur*innen von Schülerzeitungen ins Hauptstadtstudio ein. Für den SCHNIPSEL mit dabei waren Cetin und Savas.
Foto: ARD Hauptstadtstudio
Wir zwei aus der SCHNIPSEL-Redaktion hatten am 6. Mai die einmalige Chance, das ARD Hauptstadtstudio zu besuchen. Wir sind um 14 Uhr angekommen. Es waren auch viele Leute aus anderen Schulen da.
Wir wurden erstmal in den Konferenzraum geführt und dort wurde dann der Tagesablauf besprochen. Als erstes wurde uns das ARD Radiostudio gezeigt. Im Radiostudio werden Podcasts und Gesprächsrunden aufgezeichnet. Dann gab es eine kleine Pause im Konferenzraum.
Nach der Pause konnten wir eine Talkshow nachstellen. Manche Leute konnten die Kamera, das Mikrofon und das Licht bedienen. Andere Leute konnten vor der Kamera stehen und eine Talkshow inszenieren.
Als letztes wurde uns das Fernsehstudio gezeigt. Um ins Fernsehstudio zu gelangen, stiegen wir in einen großen Fahrstuhl. Nachdem wir ausgestiegen waren, gingen wir durch einen kleinen Flur und dann konnten wir auch schon das Studio sehen. Im Fernsehstudio waren sehr viele Lichter an der Decke.
Drinnen hatten wir Zeit, eigene Bilder auf dem Handy zu knipsen und uns das Studio genauer anzuschauen. Wir konnten durch das Fenster im Fernsehstudio das Paul-Löbe Haus sehen. Neben dem Studio war ein Greenscreen an der Wand.
Dann war die Besichtigung zu Ende und wir sind zurück zum Konferenzraum gegangen. Dort haben wir Feedback ausgetauscht und gesagt, was uns am meisten gefallen hat. Wir fanden es toll, dass wir die Erfahrung machen konnten.
Mir persönlich hat es am meisten gefallen, dass wir das Fernsehstudio in echt sehen konnten. Zum Schluss bekamen wir einen Stoffbeutel mit dem ARD-Schriftzug, eine Tasse, einen Kugelschreiber und ein Schlüsselband geschenkt.