So haltet ihr einen guten Vortrag

Ihr könnt euch den Beitrag auch anhören – Yasemin und Zuna aus der 456a lesen ihn euch vor.

Weißt du, wie man eine gute Präsentation hält? Hier gebe ich dir ein paar Tipps, damit dein nächster Vortrag bei allen gut ankommt.

Das Thema recherchieren

Wähle für deinen Vortrag am besten ein Thema, das dich selbst fesselt. Dann fallen dir die Vorbereitung und das Vortragen leichter. Du musst dich zunächst sehr gut über dein Thema informieren. Ich schaue mir beispielsweise dafür Videos auf Youtube wie „Kurz erklärt“ an oder suche über Suchmaschinen wie Google nach mehreren Seiten mit geeigneten Informationen zum Thema. Dieses Suchen nach Informationen heißt Recherche.

Nicht alle Informationen, die du bei der Recherche zu deinem Thema findest, sind für deinen Vortrag nützlich. Wähle nur die Informationen aus, die wirklich wichtig sind für das, was du in deinem Vortrag sagen willst. Alles andere lenkt nur von deinen Kernaussagen ab und zieht den Vortrag in die Länge.

Den Vortragstext schreiben

Nach der Recherche geht es ans Schreiben des Textes für den Vortrag. Damit du deine Zuhörer*innen gleich mitnimmst, sollten der Titel und die Einleitung deines Vortrags verständlich und aussagekräftig sein und neugierig machen. Der folgende Hauptteil muss gut strukturiert sein, damit die Zuhörer*innen dir gut folgen können. Das heißt, die ausgewählten Informationen zum Thema müssen sinnvoll aneinandergereiht werden. Die Kunst ist es dabei, sachlich und fachlich zu sein und gleichzeitig gut zu unterhalten.

Yasemins Poster für einen Vortrag über Nahrung in der Steinzeit

Fertige auf jeden Fall ein Poster oder Plakat an, das du kurz vor deinem Vortrag aufhängst. Hier sollten die wichtigsten Punkte zu deinem Thema in Schlagworten und in Bildern zu sehen sein. So haben die Zuhörer*innen auch etwas zum Gucken. Schreibe dabei die Worte auf dem Poster oder Plakat schön groß, damit alle Kinder in der Lerngruppe alles gut sehen können.

Den Vortrag halten

Als nächstes solltest du deinen Vortrag vorher einüben, um später bei der richtigen Präsentation selbstbewusster auftreten und klar und deutlich sprechen zu können. Am besten ist es, wenn du zumindest einzelne Abschnitte des Vortrags frei oder auswendig sprechen kannst. Dadurch kannst du beim Vortragen Blickkontakt mit den Zuhörer*innen halten und wirkst gleich viel professioneller. Hilfreich sind Karteikarten mit Stichworten, auf die du zwischendurch immer mal schaust.

Am Ende könntest du deinen Vortrag mit einer offenen Frage abschließen, die die Zuhörer*innen dann diskutieren können. Probiert es bei eurem nächsten Vortrag einfach mal aus!

Und immer daran denken: Übung macht den Meister. Also nicht traurig sein, wenn es beim ersten Mal nicht so gut läuft, und Kopf hoch!

Autorin: Yasemin (456a)

Staffellauf der Reinickendorfer Grundschulen

Ihr könnt euch den Artikel auch anhören – Gianluca liest ihn euch vor.

Am Donnerstag in der vergangenen Woche fand der Staffellauf der Grundschulen in Reinickendorf statt. Gleich neben unserer Schule im Stadion. Das Motto unserer Schule war: Dabei sein ist alles.

Staffelübergabe beim Pendellauf

Es gab drei Kategorien: 

  1. einen Pendelstaffellauf über jeweils 50 Meter mit 20 Mädchen und Jungs aus den Klassen 2 bis 6
  2. einen Staffellauf über jeweils 800 Meter mit 3 Mädchen
  3. einen Staffellauf über jeweils 800 Meter mit 3 Jungs

Unsere Sportlehrer*innen haben die Läufer*innen der Lerngruppen ausgewählt. Frau Hastenteufel, Herr Hirte und Herr Detlof haben uns beim Staffellauf betreut und unterstützt. Wir haben uns zum Beispiel mit ihnen 30 Minuten lang aufgewärmt, bevor es losging.

Warmmachen vor dem Laufen

Alle haben durchgehalten und das Beste gegeben. Aber leider haben wir in allen Kategorien den letzten Platz belegt. Macht nix — dabei sein war ja für uns alles.

Wie ein Logenplatz: Vom Mitarbeiter*innen-Bereich des Campus konnte man das Geschehen im Stadion gut verfolgen.

Autor: Gianluca (123e)

Der Pate

Ihr könnt euch den Beitrag auch anhören – Gianluca liest ihn euch vor.

Ich bin Gianluca aus der 123e von Frau Trümper und Frau Wieprecht. Ich bin Pate von einer neuen Sonne, die im August eingeschult wurde und gerade erst einen Monat lang zu unserer Schule geht. Als Pate ist es meine Aufgabe, der Sonne alles zu erklären, was an der Schule passiert und wie man sich richtig verhält.

Gianluca (rechts) und Milan halten zusammen.

Meine Sonne heißt Milan und ist 7 Jahre alt. Er ist ein freundlicher und selbstbewusster Junge. Aber manchmal weiß er eben nicht, was zu tun ist. Da bin ich dann gefragt. Deshalb sitzen wir beide auch nebeneinander und teilen uns einen Spind. Wenn ich ihm sage, was er tun soll, dann macht er das auch meistens genau so.

Zum Beispiel fragt er mich manchmal, was die Aufgaben in den Arbeitsheften sind. Dann erkläre ich ihm, was er machen soll. Etwa, dass er gleich anklingende Wörter wie Rakete und Rose verbinden soll. Oder beim Fußballspielen in den Pausen achte ich darauf, dass auch er oft den Ball bekommt.

In unserer Lerngruppe gibt es im Moment acht Sonnen. Bei der Einschulung vor einem Monat waren wir Paten dabei und haben die neuen Sonnen mit Sonnenblumen begrüßt und in unsere Lerngruppenräume mitgenommen. Dort haben wir ihnen gezeigt, wo alles ist und wo sie im Unterricht sitzen. Dann haben wir für sie einen Buchstaben-Rap gesungen, damit sie die Buchstaben des Alphabets schon mal hören.

Mir macht es Spaß, Pate zu sein und mit „meiner“ Sonne zu arbeiten. Ich finde es schön, anderen Menschen zu helfen. Und auch Milan freut sich. Ich habe ihn gefragt, wie er es findet, von einem Paten Hilfe zu bekommen. “Gut”, sagte er.

Autor: Gianluca (123e)

Beach-Feld auf dem Campus mit großem Fest eingeweiht

Ihr könnt euch diesen Beitrag auch anhören – Lilli und Yuna lesen ihn euch vor.

Wir haben jetzt ein Beach-Feld in der Schule! Die Einweihung fand in der vergangenen Woche am Mittwoch im Mittagsband mit einem großen Fest statt. Viele Schüler*innen und Mitarbeiter*innen unserer Schule tummelten sich auf der großen Wiese zwischen Mittelstufen- und Grundstufenbereich. Auch ein paar Gäste, die beim Bau des Sandfeldes geholfen hatten, waren dabei.

Die Einweihung des Beach-Feldes wurde mit einem bunten Programm gefeiert. Die Mädchen von der gerade erst gestarteten Cheerleader-AG zeigten ihre ersten Tanzschritte und Kunststücke, es gab kostenlose Smoothies und Eis in verschiedenen Sorten, und die Kinder und Jugendlichen konnten schon mal beim Volleyball, Tischtennis, Federball oder Fußball das Sandfeld antesten. Unsere Schulleiterin Frau Ristow hielt eine Rede und bedankte sich bei allen, die uns unterstützt haben.

Es haben so viele geholfen: Lehrer*innen, Erzieher*innen und Schüler*innen haben beim Buddeln geholfen. Der Mann von unserer koordinierenden Erzieherin, Frau Gefeller, steuerte den Bobcat genannten Minibagger, der von der Gerüstbaufirma Menke zur Verfügung gestellt wurde. South Beach Berlin schenkte uns die 120 Tonnen Sand, die in 20 LKW-Ladungen angeliefert wurden und sonst gut 6.000 Euro gekostet hätten. Und unser Förderverein stiftet eine multifunktionale Netzanlage. Multifunktional heißt, dass sie für verschiedene Zwecke eingesetzt werden kann.

Wir haben uns gefragt, wie es überhaupt zum Beach-Feld gekommen ist. Herr Giebner hat uns erklärt, dass es gebaut wurde, damit die Schüler*innen sich in der Pause bewegen können und Spaß haben. Außerdem gab es früher eine Beachvolleyball-AG im Beachhouse außerhalb der Schule, doch das wurde geschlossen. Dort ist jetzt das Jumphouse. Damit die Schüler*innen nicht auf die AG verzichten müssen, wurde das Beach-Feld quasi in die Schule geholt.

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Die meisten Schüler*innen haben viele positive Dinge über das Feld gesagt: Adam aus der M9 findet das Feld gut, und auch Delisha (M9) ist begeistert. Auch den Lehrkräften gefällt die Sandanlage sehr gut. „Großartig“, sagt Herr Detlof. Einige Schüler*innen haben schon Verbesserungsvorschläge: Sie wünschen sich zum Beispiel mehr Sitzbänke, um bei den Spielen bequemer zuschauen zu können.

Autor*innen: Laura, Talitha, Almira, Asiet aus der Mittelstufe sowie Yasemin und Yuna aus der Grundstufe

Fotos: Laura aus der Mittelstufe sowie Lilli und Linus aus der Grundstufe

Unsere Schulbienen sind echte Streber – aber jetzt brauchen sie Hilfe

Die Schulbienen am Campus Hannah Höch haben ihren ersten Sommer auf dem Gelände der Gemeinschaftsschule hinter sich. Wie haben sie sich eingelebt und wie geht es ihnen? Lange lief es richtig gut bei den Bienen, doch derzeit blicken die Imkerinnen des Campus sorgenvoll auf beide Bienenstände. Grund ist die Varroamilbe – eine tödliche Gefahr für die Bienen.

Suchbild: Findet ihr die Bienenkönigin? Die Auflösung liefern wir am Ende dieses Artikels.

Das erste, im Mai angesiedelte Bienenvolk hat sich so prächtig entwickelt, dass die Imkerinnen diese Bienchen schon liebevoll “Streber” nennen: 17 Kilogramm produzierten Honig haben die Imkerinnen im Stock ausgemessen. Das ist genug für die Bienen, um durch den Winter zu kommen. Ein bisschen davon haben die Mitarbeiterinnen des Campus Ende August geerntet, damit die Schüler*innen den Lerngruppen davon kosten können. Dabei stellten die Kinder fest: Der Campus-Honig schmeckt ein bisschen nach Minze.

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Was auch beruhigte: Die Bienenkönigin und die Drohnen des ersten Volks sind fleißig am Brut produzieren und pflegen. Doch in dieser Woche hat sich die Lage plötzlich geändert: Die für Bienen tödliche Varroamilbe hat sich im Stock stark entwickelt. Ein echter Schock fürs Bienenteam am Campus, die am Freitag rund hundert Milben im ersten Stock zählten. Daher mussten die Imkerinnen unverzüglich eine Behandlung mit Ameisensäure starten, die unsere Bienen vor dem Winter erheblich schwächen kann.

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Der zweite, im Juni begrüßte Schwarm macht den Imkerinnen schon länger etwas Sorgen, weil dort die Königin nicht so aktiv ist wie ihre Nachbarin und weniger Nachwuchs produziert. Vermutlich ist diese Bienenkönigin schon etwas älter.

Lest auch: Interview mit einem Imker

Nur neun Wabenriemchen und maximal zehn Kilogramm Honig hatten diese Bienen beim letzten Ausmessen in diesem Stock ermittelt — mindestens fünf Kilogramm mehr braucht das Volk, um den kommenden Winter zu überstehen. Deswegen füttern die Imkerinnen hier mit Zuckerlösung zu, hängen auch einzelne Wabenriemchen aus dem Nachbarstand hinzu und hoffen, dass diese Bienchen selbst noch mehr Waben bauen. Das nach den Sommerferien begonnene Aufpäppel-Programm zeigte bereits Wirkung!

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Und um sie vor Räubern wie Hornissen und Wespen zu schützen, haben die Imkerinnen das Flugloch des Stocks verkleinert.

Auch hier kämpfen Bienen und Imkerinnen gegen die Varroamilbe, allerdings in viel geringerem Maße und daher mit der im Vergleich zur Ameisensäure weniger aggressiven Oxalsäure. Diese schädigt nicht die Brut der Bienen. Diese Behandlung wird in den nächsten Wochen noch alle vier Tage durchgeführt, damit diese Bienen nicht auch schlimmer erkranken.

Links der Milbenbefall im ersten Stock, rechts der Milbenbefall im zweiten Stock.

Drücken wir den Bienen und den Imkerinnen die Daumen, dass sie den Milbenbefall erfolgreich bekämpfen! Und hier noch die Auflösung der Suchaufgabe im ersten Bild dieses Artikels:

Hattet ihr sie gefunden? Dann dürft ihr euch auf die Schulter klopfen!

Autor: Herr Brodersen

Kopf-frei-Übungen fürs Lernen

Hier stelle ich euch paar Übungen vor, mit denen ihr beim Lernen den Kopf freibekommt und euch wieder besser auf die Schulsachen konzentrieren könnt. In unserer Lerngruppe machen wir das immer, wenn wir schon lange gesessen haben. Aber auch beim Lernen zu Hause könnt ihr die Übungen machen.

Macht Radschläge! Dazu braucht ihr etwas Platz vor euch. Stellt euch etwas seitlich hin, nehmt Schwung und setzt nacheinander die Hände auf den Boden und  geht gleichzeitig mit den Füßen nach oben. Auf der anderen Seite kommt ihr mit den Füßen wieder auf den Boden und steht. 

Macht einen Kopfstand! Das ist so ähnlich wie ein Handstand, nur dass ihr mit dem Kopf auf dem Boden steht. Legt ein Kissen oder eine Matratze auf den Boden vor eine freie Wand und stellt euch davor. Beugt euch runter und setzt den Kopf und daneben die Hände auf das Kissen oder die Matratze und nehmt mit Schwung die Beine hoch und streckt sie nach oben. Ihr könnt sie ruhig gegen die Wand lehnen, wenn ihr nicht so sicher seid.

Macht Kniebeugen! Ihr müsst euch dazu gerade mit geschlossenen Beinen hinstellen und die Arme nach vorne strecken. Dann geht ihr in die Knie, ohne dass eure Knie dabei auseinandergehen. Dann wieder hochkommen, und das Ganze zehn Mal hintereinander.

Macht Hampelmänner! Stellt euch mit auseinander gespreizten Beinen hin und nehmt die Arme nach oben und die Hände zusammen, als ob ihr klatscht. Dann kurz hochspringen und dabei die Beine schließen und die Arme über dem Kopf auseinander halten. Dann weiter springen und immer wechseln: Wenn die Beine unten auseinander sind, müssen die Hände oben zusammen sein und umgekehrt. Davon könnt ihr 20 Wiederholungen machen.

Autorin: Rabiya