So feierten wir unser Sportfest

Am Dienstag, den 15. September 2026, fanden im Stadion an der Finsterwalder Straße das Sportfest unserer Schule und die Bundesjugendspiele statt. Die ganze Schule hat mitgemacht. Wir hatten verschiedene Disziplinen, die wir absolvieren mussten: den 400-Meter- oder 800-Meter-Lauf, den Staffellauf, den gemeinsamen Ausdauerlauf um das Seggeluchbecken, das Werfen und das Weitspringen. Jetzt fragen sich bestimmt manche: Warum machen wir das jedes Jahr? Das Hauptziel ist es, die Freude an der Bewegung zu fördern und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Und wenn wir zum Beispiel gesprungen sind, sagen die Lehrer, wie viele Meter weit es war. Zum Schluss werden für jeden die Punkte ausgewertet.

Autorin: Amy

Die Temperatur beim Sportfest war angenehm warm. Die Disziplinen waren Staffellauf, ein eine Art Hindernislauf, Weitsprung, Weitwurf und ein Dauerlauf um das Seggeluchbecken. Am spannendsten fand ich den Weitwurf und den Dauerlauf. Warum ich den Weitwurf sehr gut fand: Ich warf dreimal die weiteste Wurfzahl. Leider gab es keine Disziplinen, in denen die Lehrer mitmachten. Einige Eltern feuerten ihre Kinder an. Herr Seemann, der Lehrer der M7 meinte, das Sportfest sei sehr angenehm gewesen. Frau Wengler, die Schulleiterin, fand das Sportfest sehr spannend. 

Autor: Uriele

Der Campus Hannah Höch feierte am Dienstag sein Sportfest. Alle Kinder und Jugendlichen unserer Gemeinschaftsschule machten mit im Stadion nebenan. Es war sehr warm an dem Tag und der Sport sehr anstrengend. Zwei Kinder aus unserer Klasse bekamen Kreislaufprobleme.

Autorin: Sophie

Warum es toll ist, ein Sportfest der Schule zu haben

Es ist toll, einen Tag ohne Unterricht zu haben und sich mit anderen zu bewegen und so zu erholen. Es ist auch toll, beim Sportfest neue Sachen zu lernen und neue Freunde und Freundinnen kennenzulernen. Man konzentriert sich ganz auf den Sport, und man kann sich in den Disziplinen verbessern. Ohne Sport und Bewegung wäre man faul.

Autorin: Abida

Warum ich Sport mag

Ich mag Sport, weil man dabei seine ganze Energie spürt und nicht auf das Handy schaut, sondern höchstens Musik dabei hört. Am Wochenende mache ich manchmal Sport und dann schwitze ich sehr viel.

Autorin: Elfida

Sport ist das beste Fach. Ich mag Sport, weil ich es liebe, mich zu bewegen – am liebsten zusammen mit anderen. Ich mag es, mit meiner Freundin zu joggen oder zu tanzen – aber nur zu K-Pop-Liedern. Beim Sportfest haben mir das Weitwerfen und der Weitsprung Spaß gemacht.

Autorin: Celeste

Wie ich ins Laufen kam

Beim Sportfest des Campus Hannah Höch habe ich meinen „inneren Schweinehund“ besiegt. „Innerer Schweinehund“ ist eine Redensart dafür, wenn man erst keine Lust auf etwas hat, obwohl es einem gut tut. Dieses Gefühl erlebt jeder mal. Beim Sportfest fiel es mir erst ganz schwer, mich überhaupt zu bewegen. Ich überlegte schon, ob ich so tun soll, als ob ich mich krank fühle. Aber dann beim 400-Meter-Lauf stellte ich mir vor, jemand rennt hinter mir, und ich legte dann richtig los, bis ich im Ziel war. Puh!

Autorin: Asiya

Mein persönliches Highlight des Sportfests

Für mich war das Highlight der Lauf um das Seggeluchbecken. Das war viel besser als Runden im Stadion zu laufen. Warum? Beim Lauf um das Seggeluchbecken läuft man durch die Natur. Ich habe sogar unter der Brücke einen Schwan gesehen. Vor dem Laufen hatte mein Sportlehrer Herr Giebner gesagt, dass wir zurücklaufen und andere Kinder an die Hand nehmen könnten, wenn wir schon früher als andere fertig würden. Also bin ich wieder zurückgelaufen, als ich schon im Ziel angekommen war, und habe Mia Huckepack genommen und bin mit ihr auf dem Rücken in das Ziel gejoggt. Danach hat sich mein Rücken wie ein Ziegelstein angefühlt. Immer alle Lerngruppen eines Strangs – also zum Beispiel die 123b, die 456b und die M2 – sind zusammen gelaufen. Gemessen wurde die Zeit, zu der alle Kinder und Jugendlichen einer Gruppe im Ziel waren.

Autorin: Greta

Warum ich das Sportfest nicht mag

Ich kann das Sportfest nicht leiden, weil es so anstrengend ist zu laufen, zu springen und zu werfen. Wir hatten zwischen den Stationen nur fünf bis zehn Minuten Pause zum Trinken. Längere Pausen zwischendurch wären besser. Schon der Beginn des Sportfestes war anstrengend, denn wir mussten lange stehen. Und es war ziemlich laut im Stadion, weil ja viele Kinder und Jugendlichen da waren. Aber ich bin trotzdem dankbar für das Sportfest. Ohne Sportfest könnten wir uns nicht richtig bewegen. 

Autorin: Raghad

Wie ich mir ein Sportfest vorstelle

Jedes Jahr machen wir beim Sportfest die gleichen Sportarten. Es macht keinen Spaß, immer dasselbe zu machen. Ich würde jedes Jahr andere Sportstationen anbieten. Ich möchte, dass wir Kinder das Sportfest selbst planen können. Unsere Klassensprecher:innen könnten unsere Wünsche im Schülerparlament besprechen. So könnten wir mitplanen und selbst entscheiden, was wir beim Sportfest machen.

Autorin: Denique

Unser neues Jahresthema: „Du bist gut genug“

Die gesamte Schulgemeinschaft hat mitgemacht: Schüler:innen, Eltern, Pädagog:innen und weitere Teammitglieder. Insgesamt wurden 43 Vorschläge eingereicht. Bei der Auswahl entscheidend waren dabei immer dieselben Fragen: Kann daraus ein ganzes Schuljahr werden? Finden sich alle Altersgruppen darin wieder? Und lässt sich damit etwas entwickeln, im Unterricht, in Projekten, in Kunst, Musik, Sport oder Gesprächen? Die Idee für das Sieger-Motto kam über einen Song an unsere Gemeinschaftsschule.

Inklusives Sportfest der Berliner Gemeinschaftsschulen am Campus

Gemeinsam verschieden sind wir stark! Unter diesem Motto richtete der Campus Hannah am vergangenen Freitag das 5. Inklusive Sportfest der Berliner Gemeinschaftsschulen aus. 132 Kinder und Jugendliche aus neun Berliner Gemeinschaftsschulen bewegten sich mit viel Spaß an Stationen, an denen sowohl sportliche Leistungen als auch ein faires Miteinander im Team zählten.

Beim jährlich stattfindenden Inklusiven Sportfest geht es in Disziplinen wie Wheel-Soccer, Zonen-Weitwurf, Rollstuhl-Basketball, Flag-Football, Blinden-Fußball und Sitz-Volleyball nicht nur um Leistung und Ergebnisse. Im Vordergrund stehen vielmehr Spaß an der Bewegung, das Gemeinschaftsgefühl und die Fairness im Sport. Im Wettbewerb der nach Alter und Geschlecht gemischten Teams gibt es Punkte für Tore, Körbe oder Weiten, aber auch für die Kooperation innerhalb der Gruppen. Mit dabei sind immer auch Jungs und Mädchen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, körperlichen Einschränkungen oder Sprachbarrieren.

Unser Sportlehrer Herr Detlof freute sich nicht nur über das tolle Wetter. „Das war eine tolle Atmosphäre, geprägt von der Freude der Kinder und Jugendlichen an der Bewegung und dem neugierigen Ausprobieren verschiedenster Sportformen des Inklusionssportes sowie von Respekt, Fairness, Toleranz und Vielfalt“, sagte er. „Wir haben hier Inklusion, verstanden als die gesellschaftliche und auch sportliche Teilhabe aller Menschen, als Normalität gelebt.“

Der Campus Hannah Höch richtete zum ersten Mal das seit 2021 stattfindende Inklusive Sportfest der Berliner Gemeinschaftsschulen aus. Unterstützt wurde der Campus von den Kooperationspartnern Special Olympics Berlin und Pfeffersport sowie von Schulhelfer:innen und freiwilligen Helfer:innen. Die Disziplinen wurden im großen Stadion an der Finsterwalder Straße sowie in der großen Turnhalle und dem „roten Hof“ auf dem Schulgelände ausgetragen. Neben den Sportangeboten gab es auch einen Sinnesparcours, in dem die Teilnehmer:innen Seh- und Höreinschränkungen selbst erleben konnten.

Den Wanderpokal für die beste Teamarbeit bekamen am Ende die Schüler:innen der Paul-und-Charlotte-Kniese-Schule in Lichtenberg. Der Preis für tolle sportliche Leistungen ging an die Grünauer Gemeinschaftsschule.

Das 6. Inklusive Sportfest wird im nächsten Jahr wieder auf dem Schulgelände des Campus Hannah Höch und im Stadion an der Finsterwalder Straße stattfinden. „Wir freuen uns, dieses Ereignis auch im kommenden Jahr wieder mit dieser besonderen Atmosphäre ausrichten zu können“, blickt Herr Detlof schon auf das nächste Sportfest.

So war unser Faschingsfest in der Grundstufe

Tanz, Spiel und Spaß und jede Menge fantasievoller Kostüme: Beim Faschingsfest verwandelte sich die Grundstufe wieder einmal in eine kunterbunte Feierwelt. Die Schülerinnen der SCHNIPSEL-Redaktion berichten, was sie gesehen und erlebt haben.

Fasching: Die bunte Vielfalt der Stände

Am 13. Februar feierten wir Fasching in unserer Schule. Es war sehr aufregend, die vielen Stände zu erkunden. Einer unserer Lieblingsstände war das Schokokuss-Wettessen. Es gab auch eine Zaubershow in der 456f und viele Spiele, zum Beispiel „Bingo“, „Die Clown-Nase“ oder „Suche die goldene Nuss“. 

In der Vorhalle roch es köstlich. Es gab Zuckerwatte.

Die Kostüme waren toll: Von der Prinzessin bis zum Alien war alles dabei. Wie hättet ihr euch verkleidet?

Autorinnen: Greta und Juna

Gute Angebote beim Faschingsfest

Beim Faschingsfest in der Grundstufe unserer Schule war es schön, dass man in der 456a mit Freunden als Trauzeugen heiraten konnte. Discos gab es auch, eine für 456er und eine für 123er. Dort konnten wir uns Lieder wünschen. 

Viel Spaß machte die „Reise nach Jerusalem“ in der SoFi. Auch hier konnten wir Musikwünsche äußern. Es gab hier allerdings keine Stempel

Die Kinder sammelten während des Fests Stempel auf einer Karte für die ganze Klasse.

In der 2. Schulstunde konnten sich die 123er Zuckerwatte holen. Nach der ersten Hofpause konnten wir 456er Zuckerwatte essen.

Autorin: Emilia

Fasching in unserer Klasse

Ich berichte über Fasching in unserer Klasse 456f. Wir veranstalteten eine Zaubershow. Wir bildeten drei Gruppen und machten drei Durchgänge. In jedem Durchgang machten bis zu acht Schülerinnen und Schüler bzw. Zauber:innen mit. 

Es kamen viele Zuschauer und schauten zu. Ich beobachtete, dass sehr viele Kinder mit einem Lächeln in den Raum kamen und mindestens genauso gut gelaunt wieder hinausgingen.

Die meisten Zauber:innen führten ihre Tricks erfolgreich vor, und das Publikum sah ihnen dabei verzaubert zu. Wir hatten außerdem viele Zusatzeffekte und Hintergrundmusik vorbereitet, um alles noch magischer wirken zu lassen.

Insgesamt war es ein großer Erfolg, und viele von uns würden es gerne noch einmal machen.

Autorin: H.

Wie ich das Faschingsfest fand

Ich fand das Faschingsfest ganz gut. Am coolsten fand ich die 456er-Disco. Wir konnten hier einfach nur chillen und selbst Lieder auswählen. Ich fand auch alle Kostüme sehr cool und lustig. Das lustigste Kostüm hatte Herr Reimers an. Er war als Frau verkleidet und war auch in der Disco dabei. Und: Die Zuckerwatte war lecker.

Was ich da nicht so gut am Faschingsfest fand, war, dass die 123er immer wieder in die Disco reinkamen, obwohl sie das nicht sollten. Das war unfair. Es gab auch insgesamt mehr Angebote für 123er als für 456er. Für uns Ältere gab es zum Beispiel die Disco und „Mario Kart“ und dann kaum noch etwas. Deswegen sollte es beim nächsten Mal mehr gute Angebote für die 456er machen.

Autorin: Amelie

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Ein Fest der Gemeinschaft: Weihnachtswerkstätten und Tag der offenen Tür am Campus Hannah Höch

Jedes Jahr zu Beginn der Weihnachtszeit läutet unsere Gemeinschaftsschule mit einem großen Fest die Vorweihnachtszeit ein. Die Weihnachtswerkstätten des Campus Hannah Höch sind mehr als kulinarische Genüsse und Bastelarbeiten. Sie stehen für Kreativität, Gemeinschaft, Tradition und Schulidentität.

Eine, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten das Wesen der Weihnachtswerkstätten entscheidend mit prägte, ist unsere Kunstlehrerin Frau Schreyer-Lange. „In 20 Jahren sind unzählige kleine Kunstwerke entstanden“, erzählt sie. „Doch das Wertvollste waren immer die gemeinsamen Erlebnisse: das konzentrierte Arbeiten an den Stationen, das Staunen über die Ergebnisse, das Lachen, das Miteinander und oft auch die kleinen chaotischen Momente, die in Erinnerung bleiben.“ 

Die Weihnachtswerkstätten zeigten, wie Schule ein Ort sein kann, an dem Lernen, Freude und Zusammenhalt Hand in Hand gehen. Auch in diesem Jahr sorgten Lehrkräfte, Erzieher:innen, Mitglieder des Fördervereins sowie Eltern und natürlich Kinder mit ihrem gemeinsamen Engagement dafür, dass die Werkstätten ein besonderer Höhepunkt im laufenden Schuljahr wurden. Besonders die Eingangshalle von Haus 1 war wieder prächtig geschmückt. Eltern steuerten Speisen und Getränke bei, die Erlöse aus dem Verkauf gehen an den Förderverein.

Besucher konnten in diesem Jahr wieder zum Materialpreis Weihnachtsdekorationen und -schmuck aus Papier, Perlen und Holz basteln und bemalen, kunstvolle Weihnachtskränze flechten, sich mit Kuchen, Waffeln, Crepes, Hotdogs und Getränken stärken, Plätzchen backen, sich in der Vorlesestube Geschichten vorlesen lassen oder in der Fotowerkstatt Fotos machen und Bilder erstellen. Eines der diesjährigen Highlights war sicherlich das stimmungsvolle Marionettentheater mit dem Märchen vom „Froschkönig“. Für Spiel und Spaß sorgte das Hindernisminigolf in der Turnhalle.

Den Auftakt machte um 15 Uhr Kinderchor, der stimmgewaltig das Sankt-Martins-Lied „Lichterkinder“ mit Rap-Einlagen sang und dabei von der Pädagog:innen-Band aus Frau Witzel (Geige), Frau Mahbub (Gitarre), Frau Plewe (Keyboard) und Herrn Reimers (Drums) begleitet wurde. Danach begrüßte unsere Schulleiterin Frau Wengler die Besucher:innen und eröffnete das Fest.

Um 18 Uhr schlossen wie Werkstätten auf dem Campus und es ging ans gemeinsame Aufräumen. Und Frau Schreyer-Lange, die schon seit den Sommerferien mit Frau Wagenfeldt und weiteren Kolleg:innen das Fest plante und vorbereitete, zog ein Fazit: „Nach 20 Jahren Weihnachtswerkstätten bleibt vor allem eines: Dankbarkeit dafür, dass diese Idee so lange getragen wurde, und die Erkenntnis, dass gemeinsame Rituale eine Schule stark und lebendig machen.“ Für sie und für Frau Wagenfeldt waren es die letzten Weihnachtswerkstätten, die sie am Campus Hannah Höch federführend vorbereiteten.

Unsere Kunstlehrerinnen Frau Wagenfeldt und Frau Schreyer-Lange legten sich ein letztes Mal kräftig ins Zeug, damit die Weihnachtswerkstätten wieder ein voller Erfolg wurden.

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Tag der offenen Tür in der Mittelstufe

Zeitgleich zu den Weihnachtswerkstätten in der Grundstufe des Campus fand wie gewohnt ein Tag der offenen Tür statt, in dem Schüler:innen und Lehrkräfte über die Mittelstufe am Campus Hannah Höch informierten und sich die Schulsozialarbeit sowie kooperierende Ausbildungsbetriebe vorstellten. 

Herr Claus und Frau Wengler vom Schulleitungsteam

„Die Weihnachtswerkstätten der Grundstufe mit dem Tag der offenen Tür in der Mittelstufe waren auch in diesem Jahr wieder ein lebendiges Zeichen für das, was den Campus ausmacht: die bunte Vielfalt der Menschen, die unsere starke Schulgemeinschaft bildet“, freute sich Frau Wengler im Anschluss. „Wir feiern bei diesem schönen Schulfest auch, dass es uns mehr und mehr gelingt, über die Schulstufen hinweg diese starke Gemeinschaft zu sein, so wie es der Kerngedanke der Gemeinschaftsschule ist.“ In den Werkstätten und bei den Präsentationen sei auf vielfältige Weise sichtbar geworden, wie viel die Kinder und Jugendlichen am Campus gemeinsam und mit ganz viel Freude, Humor und Kreativität erreichen.

Schulstart für neue Sonnen am Campus Hannah Höch

Mehr als 50 neue Sonnen bereichern seit dieser Woche die Schulgemeinschaft des Campus Hannah Höch. In zwei Durchgängen feierten sie am vergangenen Samstag mit ihren Eltern und Freunden ihre Einschulung. Danach wurden sie auf die neun jahrgangsübergreifenden Lerngruppen a bis i aufgeteilt und lernten in einer ersten Ministunde ihre Räume und Klassenleitungen kennen.

Stempel, Stationen und bunte Kostüme: So feierten die Kinder Fasching

Am Freitag, den 28. Februar 2025, haben wir in der Grundstufe vom Campus Hanna Höch Fasching gefeiert. Das Motto lautete “Glanz und Glitzer“. Viele Kinder und auch Lehrer*innen und Erzieher*innen haben sich verkleidet. Prinzessinnen, Piraten und Märchenfiguren wie Schneewittchen oder Rotkäppchen trafen da auf Elfen, Ninjas, Animé-Figuren oder auch Bananen und Dinos.

Die Kinder bekamen jeweils eine Stempelkarte und konnten sich an jeder Station einen Stempel abholen. Die Klasse, die am Ende des Faschingsfests die meisten Stempel gesammelt hatte, bekam einen Preis. Das wurde zwischen 123ern und 456ern getrennt. Die 123d und die 456g lagen dabei jeweils auf dem ersten Platz und gewannen damit einen Gutschein im Wert von 20 Euro.

Es gab viele tolle Stationen in Haus 1, an denen die Kinder spielen oder basteln konnten. Die beliebtesten Stationen waren “Mario Kart“, “Schminken“, “Luftballontiere“ und die Disco. Zur Auswahl standen aber zum Beispiel auch:

  • Masken basteln
  • Luftschlangen basteln
  • Traumfänger basteln
  • Schmuck basteln
  • Fangbecher basteln
  • Glitzertattoos
  • Dosenwerfen
  • Eier-Hindernislauf
  • Topfschlagen
  • Der Clown braucht eine rote Nase.
  • Mumien einwickeln
  • Gesellschaftsspiele
  • Finde die goldene Nuss!
  • Karaoke
  • Zeitmesstanz
  • Sinne erleben
  • Schokokuss-Wettessen

Alle hatten beim Faschingsfest sehr viel Spaß, egal ob Kind, Lehrer*in oder Erzieher*in.

Das sagten Kinder über ihre Kostüme

In vielen Lerngruppen der Grundstufe wählten die Kinder die besten Kostüme. Während des Faschingsfests befragten wir Kinder dazu, als was und warum sie sich so verkleideten. Das sagten sie:

WISDOM: Ich gehe heute als afrikanischer König, weil ich darauf Lust hatte.

MIKKEL: Ich habe mich als Dino verkleidet, weil ich nichts anderes finden konnte.

EMMA: Ich bin als Waldelfe verkleidet, weil ich den Wald und die Farbe Grün liebe und weil ich Elfen voll schön finde.

LILYA: Ich bin eine Jiu-Jitsu-Kämpferin. Das ist kein Kostüm, sondern ich mache diesen Kampfsport wirklich.

AMELIE, JULIE, SAMANTHA: Wir sind die Chipmunks, weil wir beste Freundinnen sind und das so machen wollten. Erst hatten wir aber die Idee, als Tick, Trick und Track zu gehen.

MELISSA: Ich bin ein Cowgirl mit langen bunten Haaren, weil es mir Spaß macht.

ANHELINA: Ich bin Colette, denn das ist meine Lieblingsfigur aus Brawl Stars.

HERR FIEDLER: Ich bin hier Spielleiter im Spielcasino und deshalb sehe ich so glitzern-förmlich aus.

LINA: Doch, ich bin verkleidet! Als Schlafmütze! Ich wollte kein Kostüm kaufen und ich mag die Farbe Pink.

ASIYA: Ich bin als Döner-Mann verkleidet, weil mein Vater einen Döner-Laden hat.

KIARA: Ich bin heute eine Ägypterin, weil ich die schön finde.

ASIA: Ich bin als Glitzerfee verkleidet, denn das Thema ist ja Glitzer.

ELLA: Ich bin als Engel verkleidet, weil ich mit meiner Freundin im Partnerlook gehen wollte.

SERKAN: Ich bin heute ein Pirat, weil meine Mama das wollte.

KATNISS: Ich bin als Soldat verkleidet, weil ich später selbst mal Soldatin sein möchte.

ODIN: Ich habe mich als Drache verkleidet, weil mir ein anderes Kostüm zu klein war, und dann hat mir meine Mutter dieses gekauft.

ELINA: Ich gehe jedes Jahr als Polizistin!

Leila: Ich bin auch als Polizistin verkleidet, weil Polizistinnen uns immer helfen. Ich habe auch schon viele verhaftet hier, weil die böse sind.

RAGHAD: Ich gehe als Prinzessin, weil meine Mama das Kleid selber genäht hat und ich es sehr schön finde.

LARA: Ich hatte zu Hause verschiedene Sachen von Minnie Maus und die habe ich mir selbst zusammengesucht.

SARAH: Ich habe mich als Schneewittchen verkleidet, weil ich das wollte.

LILLI: Ich bin als Simon Biles verkleidet, weil ich sie liebe und sie mein Vorbild ist.

MAJA: Ich bin als Hund verkleidet, weil ich meinen Hund zu Hause liebe.

Frau Pfaff: „Wir haben Spaß daran, Feste zu organisieren“

Adam und David haben mit zwei der Organisatorinnen des Faschingsfests am Campus gesprochen.

SCHNIPSEL: Warum haben Sie unser Faschingsfest organisiert?

FRAU PFAFF: Weil wir generell Spaß daran haben, Feste zu organisieren. Fasching ist ja nicht das einzige Fest an der Schule. Und wir haben dann auch immer selbst viel Spaß, solche Feste durchzuführen.

SCHNIPSEL: Wie lange hat die Vorbereitung gedauert und wie viele haben daran mitgearbeitet?

FRAU PFAFF: Wir hatten vier Vorbereitungstreffen mit vier Kolleg*innen.

FRAU HERRMANN: Und wir haben Anfang Februar mit der Planung begonnen.

SCHNIPSEL: Erzählen Sie uns etwas über Ihre Kostüme!

FRAU PFAFF: Wir beide haben ja die Disco der 123er gemacht, und ich bin heute passend dazu die Discokugel.

FRAU HERRMANN: Ich mache heute den Gegenteiltag: Ich bin nicht Glanz und Glitzer, sondern ein Sträfling im Knast.

SCHNIPSEL: Sagen Sie “Fasching“ oder “Karneval“?

BEIDE: Fasching.

SCHNIPSEL: Sind Sie Fasching-Fans?

FRAU PFAFF: Jein. Ich habe zwei Kinder und die feiern jedes Jahr Fasching. Dadurch habe ich zu Hause natürlich mit Verkleiden zu tun, weil die Kinder sich jedes Jahr ein neues Kostüm aussuchen.

SCHNIPSEL: Ja. Vielen Dank für Ihre Antworten!

Frau Hauser: „Es war viel los, alle hatten Spaß!“

Im Anschluss haben Aminat, Celeste und Derin mit unserer Grundstufenleiterin Frau Hauser über das Faschingsfest gesprochen.

SCHNIPSEL: Warum feiern wir heute in der Schule Fasching anstatt zu lernen?

FRAU HAUSER: Fasching feiern wir ja jedes Jahr. Es ist ein Fest, das Christen zu Beginn der Fastenzeit feiern. Und danach wird sieben Wochen lang gefastet. Manche essen dann kein Fleisch oder keine Süßigkeiten oder schauen kein Fernsehen. Da wird also eine Zeit eingeläutet, in der man bescheidener lebt. Und wir machen das hier, weil es auch hier eine Tradition ist und weil es Spaß macht.

SCHNIPSEL: Sind Sie selbst ein Fasching-Fan?

FRAU HAUSER: Wenn ich ehrlich bin: Ich mag Fasching eigentlich nicht so sehr. Ich feiere gerne, aber ich verkleide mich nicht so gern.

SCHNIPSEL: Und wie war das als Kind?

FRAU HAUSER: Als Kind war ich gefühlt an jedem Fasching krank. Deshalb habe ich ganz wenig Fasching mitgefeiert. Da war ich früher sehr traurig darüber.

SCHNIPSEL: Erzählen Sie uns etwas über Ihr Kostüm?

FRAU HAUSER: Unser Motto in diesem Jahr ist ja “Glanz und Glitzer“. Da habe ich in meinem Schrank etwas gesucht, das glitzert, und habe dieses Kleid gefunden. Das hatte meine Tochter mal zu einem Ball an.

SCHNIPSEL: Wie haben Sie das Faschingsfest heute erlebt?

FRAU HAUSER: Ich fand es ganz toll, weil überall viel los war. Ich bin überall mal gewesen und hatte das Gefühl, dass alle großen Spaß hatten. 

SCHNIPSEL: Und was ist mit den Kindern, die keinen Fasching mögen?

FRAU HAUSER: Es gab Kinder, die sich nicht verkleiden mochten, und das müssen sie ja auch gar nicht. Aber ich glaube, es haben alle mitgefeiert. Wenn kein Kostümzwang da ist, ist das doch auch in Ordnung, oder?

SCHNIPSEL: Ja. Vielen Dank für das Interview, Frau Hauser.

Autor*innen: Benedikt, Johanna, Adam, David, Aminat, Celeste, Derin

Lila Raketenfisch am Campus-Beach

Die Zahl der Riesenholzmöbel auf dem Campus wächst weiter: Schülerinnen und Schüler unserer Gemeinschaftsschule haben zusammen mit dem Künstler Thomas Wienands und unserer Kunstlehrerin Frau Schreyer-Lange das dritte Sitz- und Kletterteil aus Holz fertiggestellt. Mit der Farbe Lila fügt es sich bestens zwischen den schon bestehenden Mammutmöbeln in Rot und in Blau ein. 

Der neue lila Raketenfisch steht jetzt auf der Wiese beim Beach-Feld. Der Entwurf dafür stammt vom Mittelstufenschüler Cetin. Eifrig am Bau beteiligt waren Schülerinnen und Schüler der Grund- und der Mittelstufe des Campus Hannah Höch. 

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Wettbewerb statt Wettkampf: So lief das Sportfest am Campus Hannah Höch

Wettbewerb statt Wettkampf, Sportfest statt Bundesjugendspiele: Sich zusammen bewegen und zusammen Spaß haben stand wieder ganz im Vordergrund des Sportfestes am Campus Hannah Höch. Dafür hatten sich die Organisator*innen des Sportfestes aus dem Fachbereich Sport einige Neuerungen einfallen lassen. Auch die Schulsport-Event-Agentur Trixitt war wieder mit mehreren Bewegungsstationen am Start.

„Supersammler Berlin“: Endspurt für die 123h

Endspurt für die 123h! Die Lerngruppe von Frau Feiten und Frau Krüger macht mit beim „Supersammler-Wettbewerb“, der bis Ende März läuft. Seit knapp einem Jahr schon sammeln die Kinder mit ihrer Klassenleitung so viel Altpapier wie möglich. Dafür bitten sie um Unterstützung.

Mediationsprojekt am Campus Hannah Höch: Schüler*innen schlichten ihren Streit jetzt selbst

Konflikte treten täglich an Schulen auf – auch an unserer Gemeinschaftsschule. Bei uns am Campus Hannah Höch helfen jetzt die Kinder und Jugendlichen Mitschüler*innen, ihre Konflikte untereinander zu lösen. Sie wurden in den vergangenen Monaten zu Mediator*innen ausgebildet. Jetzt feierten sie den Abschluss des Mediationsprojekts und erhielten von den Ausbilderinnen des Vereins „Alte Feuerwache – Jugendbildungsstätte Kaubstraße“ ihre Zertifikate.

Die Teilnehmer*innen des Mediationsprojekts mit ihren Ausbilder*innen

Unser Mediationsprojekt ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt: Kinder der Grundstufe und Jugendliche der Mittelstufe stehen künftig als neutrale und vertrauensvolle Vermittler bei Streit und Problemen unter Schüler*innen bereit. Sie haben ihre Ausbildung zu Mediator*innen abgeschlossen und können nun den Pädadgog*innen die Aufgabe abnehmen, Streit zu schlichten und Konflikte zu lösen. 

Die Ausbildung beinhaltete eine intensive Schulungswoche an der Jugendbildungsstätte in der Kaubstraße sowie drei Projekttage am Kinder-, Jugend- und Familienzentrum comX sowie am Campus. Hier reflektierten die Schülerinnen unter anderen ihre eigenen Gefühle und ihr Verhalten in Konfliktsituationen und übten in fiktiven Rollenspielen die Mediation in solchen Fällen.

Schüler*innen helfen sich selbst

„In Konflikten sind immer Gefühle beteiligt, es kommt schnell zu Beleidigungen oder manchmal auch zu Gewalt. Mediation hilft, mit Streit so umzugehen, dass nicht noch mehr Schaden entsteht“, betonte Frau Blome von der Alten Feuerwache während der Feierstunde am Campus und sagte den Mediator*innen. „Das Besondere an diesem Projekt ist, dass hier nicht Erwachsene bei Konflikten unter Schülerinnen helfen, sondern ihr euch selbst helft.“

Wie groß das Interesse unserer Schüler*innen an dem Mediationsprojekt ist, zeigte sich an den Anmeldezahlen: Knapp 100 Kinder und Jugendliche wollten an dem Mediationsprojekt teilnehmen. 20 von ihnen konnten am Ende die Ausbildung durchlaufen. „Wir haben es uns bei der Auswahl der Schülerinnen nicht leicht gemacht, denn fast alle nannten für sich gute Gründe, bei dem Projekt mitzumachen“, berichtet Frau Helbig, eine der Projektleiterinnen am Campus Hannah Höch. „Jetzt ist in jeder Lerngruppe der 456er und 789er mindestens eine Person ausgebildet und zertifiziert als Mediator*in.“

„Wir haben auch darauf geachtet, dass die Geschlechter ähnlich oft vertreten sind“, ergänzt Herr Seemann. „So entstand eine Gruppe, die sich erst so richtig in der Kaubstraße kennenlernen konnte, da sie in der Schule oft wenig miteinander zu tun haben.“ Ein Höhepunkt der Ausbildung war für ihn zu sehen, wie konzentriert und interessiert die Schüler*innen mitarbeiteten und sich gegenseitig unterstützten.

Schüler*innen übernehmen Verantwortung und gestalten Schule

Was das Mediationsprojekt noch bewirkt: Indem sie sich für ein besseres Miteinander an ihrer Gemeinschaftsschule im Märkischen Viertel engagieren, erleben die Schüler*innen auch, dass sie an ihrer Schule Verantwortung übernehmen und das Schulleben selbst mit gestalten können. So erfahren sie praktisch, was Partizipation bedeutet.

„Konflikte gehören an Schulen dazu. In ihnen stecken auch Chancen. Mediation ist die wertvolle Fähigkeit, den in Konflikt miteinander Stehenden zu helfen, diese Chancen auch zu sehen“, sagte Schulleiterin Clara Wengler bei der Verleihung der Zertifikate und dankte dabei allen Teilnehmer*innen und Unterstützer*innen, darunter auch ihrer Vorgängerin Frau Ristow, die das Projekt mit ins Rollen brachte. Und an die frisch gebackenen Mediator*innen gerichtet sagte Frau Wengler: „Dass ihr anderen beim konstruktiven Lösen ihrer Konflikte helft, ist ein großer Schatz für unsere Schule. Ihr werdet mit jedem gelösten Konflikt wachsen und habt es verdient, diesen Moment zu feiern.“

Mediationsprojekt ist ein echtes Gemeinschaftssprojekt

„Das Mediationsprojekt ist ein echtes Gemeinschaftsschulprojekt, in dem Kinder und Jugendliche aus Grund- und Mittelstufe gemeinsam arbeiten sowie miteinander und voneinander lernen können“, freut sich Herr Seemann. Und was auch den Gemeinschaftssinn zeigt: Unsere Schüler*innen-Firma beteiligte sich an der Finanzierung des Mediationsprojekts, und die Rockband und die Cheerleaderinnen sorgten während der Feierstunde für das Rahmenprogramm.