Die große Wiese zwischen Grund- und Mittelstufenbereich war ja lange Zeit leer. Dann kam das Beach-Feld, und jetzt steht daneben noch ein großes rotes Sitzmöbel. Wir erzählen euch, wie es dazu gekommen ist.
Wir trafen uns zunächst immer mittwochs für das Projekt mit einem Künstler. Dort zeichneten wir die ersten zwei Male Entwürfe für Möbel und beschrifteten in den folgenden Wochen die Entwürfe mit ihrer echten Größe. In der Woche darauf schnitten wir die Entwürfe aus und pinnten sie auf Styrodur an. Danach brannten wir das Styrodur entlang der Zeichnung aus.
In der nächsten Woche haben wir die Modelle in Vitrinen gestellt, und alle Kinder, die an dem Projekt teilnahmen, stimmten ab, welches Modell gebaut werden sollte. Am Montag nach den Herbstferien lasierten wir 280 Latten, 9 Grundplatten und 40 Balken mit roter Lasur – am Dienstag alles noch einmal.
Am Mittwoch kamen wir wieder regulär morgens um 9 Uhr zum Projekt. An dem Tag schraubten wir die Balken an den Grundplatten fest. Am Donnerstag befestigten wir die restlichen Balken an den Grundplatten und verschraubten diese miteinander als Modul. Diese Aufgabe beendeten wir erst am Freitag. Noch am selben Tag verschraubten wir die Module auf der großen Wiese. Pünktlich vor dem Wochenende war es dann soweit: Alle 280 Latten um das Möbelstück hatten wir befestigt.
Jetzt wisst ihr, wie unser neues Möbelstück auf die große Wiese beim Beach-Feld gekommen ist. Jetzt erfahrt ihr noch etwas über den Mann, mit dem wir das Projekt durchführten.
Für das Holzprojekt kam ein Künstler zu uns. Sein Name ist Thomas Wienands. Im Großen und Ganzen war er ein sehr netter Typ. Er leitet das Holzprojekt an vielen Schulen und führt es immer mit einer Künstler*in der Schule durch. Bei uns mit Frau Schreyer-Lange. Die Schüler*innen für das Holzprojekt werden ausgewählt. Sie sollten sich schon mit Holz und Werkzeugen etwas auskennen.
Autoren: Linus und Cetin
Das Wurmkino-Experiment, Teil 2
Es ist ein Jahr vergangen … Wir wollen wissen, was mit dem Laub im Wurmkino-Experiment passiert ist.
Laub bis oben hin: So sah das Wurmkino vor einem Jahr aus.
Das Wurmkino ist jetzt halb voll. Die obere Schicht ist Laub, und unten ist Erde. Wir messen, wie viel noch drinnen ist: 43 cm ist es jetzt hoch. Vor einem Jahr war alles 82 cm hoch. Es ist sehr viel Erde entstanden.
Jetzt stellen wir fest: Fast alles ist zu Erde geworden, die Laubschicht oben drauf ist ganz dünn.
Wir nehmen Erdproben. Viele Würmer und Hundertfüßer sind auch da. Es ist auch ein bisschen Müll drin. Eine Pflanze ist rausgewachsen. Der Kompost ist noch fest gepresst, aber auch ein bisschen krümelig. Es riecht nach Erde.
Autor: Lukas
Tali ist die neue Schülersprecherin der Grundstufe
Ihr könnt euch das Interview mit Tali auch anhören – klickt dazu links auf den Play-Button!
Wir haben Tali für ein Interview zu uns in die Redaktion eingeladen. Sie ist die neue Schülersprecherin der Grundstufe. Wir wollten von ihr wissen, warum sie sich zur Wahl gestellt hat und wie sie als Schülersprecherin sein will. Jetzt nach dem Interview glaube ich, dass Tali eine tolle Schülersprecherin sein wird. Sie ist sehr nett, kann gut zuhören und hilft gerne anderen. Sie überlegt auch immer erst sehr genau, was sie sagen möchte. Ich fand das Interview mit ihr sehr interessant, weil wir Tali so besser kennengelernt haben.
Alia (rechts) befragte Tali über ihre neue Rolle an der Schule.
SCHNIPSEL: Herzlichen Glückwunsch zur Wahl. Wie fühlst du dich als neue Schülersprecherin der Grundstufe?
Tali: Jetzt gerade fühle ich mich eigentlich sehr gut. Ich freue mich auch, dass ich Schülersprecherin geworden bin. Mir geht es gut.
SCHNIPSEL: Welche Aufgabe hast du als Schülersprecherin?
Tali: Ich kenne noch nicht alle Aufgaben, aber ich muss für die Kinder da sein und, wenn etwas passiert, mit der Schulleitung sprechen. Auch wenn Sachen in Gang gesetzt werden sollen, manche wünschen sich zum Beispiel eine neue Uhr auf dem Schulhof, dann setzen wir (mein Vertreter und ich) uns mit Frau Ristow und Herrn Schmidt an einen Tisch und besprechen, was man da machen kann und ob das Geld dafür reicht und so weiter.
SCHNIPSEL: Warum wolltest du Schülersprecherin werden?
Tali: Ich wollte Schülersprecherin werden, weil ich es mag, anderen zu helfen. Ich kann mich gut durchsetzen und kann gut zuhören. Wenn jemand Hilfe braucht, kann ich sie bieten.
SCHNIPSEL: Wie bist du genau Schülersprecherinnen geworden?
Tali: Wir hatten eine Sitzung der Klassensprecherinnen der Grundstufe, die jeden Monat stattfindet und in der wir über die Probleme der Schülerinnen sprechen. Erst haben wir Kandidatinnen für die Wahl zur Schülersprecherin bestimmt. Erstmal haben sich alle, die sich das Amt zutrauen, gemeldet. Da war ich noch nicht dabei, weil ich mir nicht ganz sicher war, ob ich das überhaupt machen kann. Dann wurden alle Namen aufgeschrieben, und jede auf dem Zettel konnte kurz sagen, wie sie überhaupt als Schülersprecherin sein wollen.
Dann hat meine Klassenkameradin und beste Freundin, die auch Klassensprecherin unserer Lerngruppe ist und deshalb dabei war, gesagt: „Ich wähle Tali!“ Daraufhin hat mich Frau Hermann gefragt, ob ich mir das zutraue, und ich dachte: „Ich kann es ja probieren, und wenn es nicht hinhaut, ist es auch nicht so schlimm.“ Also wurde mein Name auch aufgeschrieben.
Am Ende hatte ich die meisten Stimmen bekommen. Ich wurde Schülersprecherin.
SCHNIPSEL: Warum bist du eine gute Schülersprecherin?
Tali: Ich kann gut zuhören, und Leute sprechen gerne mit mir, wenn sie Probleme haben, und ich setze mich gerne für diese Probleme ein.
SCHNIPSEL: Was ist das Erste, worum du dich als Schülersprecherin kümmern möchtest?
Tali: Manche würden gerne den roten Hof vergrößern und dort mehr als zwei große Tore aufstellen. Dann könnten wir dort mehr Spiele zusammen spielen.
SCHNIPSEL: Wie kann man dich in den Pausen auf dem Schulhof ansprechen?
Tali: Ich bin manchmal in der Holzwerkstatt in Haus 3 bei Herrn Paul, aber öfter bin ich in den Pausen auf dem roten Hof oder im Niederseilgarten. Und wenn ihr ein Problem habt, dann könnt ihr zu mir kommen und wir sprechen darüber oder schalten vielleicht auch eine Lehrkraft ein.
SCHNIPSEL: Besprecht ihr euch auch mit den Gesamtschulsprechern?
Tali: Bis jetzt haben wir das noch nicht gemacht. Aber wenn wir ein Problem für die ganze Schule haben, dann ist Karim aus der zehnten Klasse, der Schulsprecher ist, auch dabei.
SCHNIPSEL: Vielen Dank für das Interview, Tali!
Autorin: Alia
Das offene Kunstatelier im Mittagsband
Nachdem ich euch schon die Holzwerkstatt von Herrn Paul vorgestellt habe, möchte ich ein weiteres tolles Mittagsband-Angebot für uns Kinder am Campus Hannah Höch vorstellen. Immer montags und donnerstags zwischen 12:45 und 13:45 Uhr öffnet unsere Kunstlehrerin Frau Schreyer-Lange im Haus 2 das Kunst-Atelier. Dort können wir machen, was uns einfällt: malen, zeichnen, basteln, bauen oder gestalten.
Mein Wisdom-Mantel: Den weißen Stoff habe ich in einer Stoffrestekiste gefunden. Vorne sind zwei Knöpfe, hinten habe ich mit Tusche meinen Namen darauf geschrieben. Die Armlöcher habe ich mit einer Schere ausgeschnitten.
Ich habe dort zum Beispiel mal ein Auto aus Karton und mit Heißkleber gebaut und ein anderes Mal aus einem weißen Tuch einen Mantel mit meinem Namen auf dem Rücken geschneidert.
Dieses Auto habe ich aus einem Karton und kleinen Bauteilen sowie mit Heißkleber, Schere und Tusche gebastelt. Die Sitze kann man umklappen, die Türen öffnen.
Eigentlich können im Mittagsband bis zu zwanzig Kinder gleichzeitig im Kunstatelier arbeiten. Häufig sind es sogar ein paar mehr. Wenn es aber zu viele werden, dann vertröstet Frau Schreyer-Lange die zu spät gekommenen Kinder auf ein anderes Mal.
Meine Schneekugel aus einem Marmeladenglas: Der Schneemann besteht aus weiß angemalten Kastanien, ein Flaschenverschluss wurde zum Hut. Den Schnee habe ich aus Watte nachgebildet.
“Ich freue mich auf alle Kinder, die Lust am kreativen Arbeiten haben“, sagt Frau Lange-Schreyer. Bevor es aber in wieder in den Unterricht in den Lerngruppen geht, müssen alle ihren Platz im Kunstatelier aufräumen. Das ist Frau Lange-Schreyer wichtig. “Alles gehört an seinen Platz“, sagt sie.
Autor: Wisdom
Vorlesetag: Gemeinsamer Spaß beim Vorlesen in den Lerngruppen
Am heutigen Freitag ist bundesweit Vorlesetag. Mit dieser Aktion wollen die Initiatoren von Die Zeit, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung das Interesse der Kinder am Lesen und Vorlesen wecken oder fördern. Denn Lesen macht nicht nur Spaß, sondern bildet auch immens und fördert Fantasie und Kreativität (mehr dazu auf dieser Seite).
Studien wie der Vorlesemonitor zeigen immer wieder deutlich: Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, verfügen über einen größeren Wortschatz als Gleichaltrige ohne Vorleseerfahrung und haben später mehr Spaß am Selbstlesen und im Umgang mit Texten. Deswegen ist es so wichtig für die Kinder, dass die Eltern ihnen schon früh Geschichten vorlesen.
Der bundesweite Vorlesetag findet jedes Jahr am dritten Freitag im November statt. Am Campus Hannah Höch haben wir die Vorleseaktion um zwei Tage auf den Mittwoch vorgezogen. In den ersten beiden Schulstunden lasen in allen Lerngruppen der Grund- und Mittelstufe die Kinder und Jugendlichen für sich oder ihren Mitschüler*innen vor.
Passend zu unserem Schulprofil mit jahrgangsübergreifenden Lerngruppen (JüL) und kooperativen Lernformen kamen dafür alle Schülerinnen und Schüler eines Strangs von der ersten bis zur neunten Jahrgangsstufe zusammen – meist aufgeteilt in gemischte Gruppen, die verschiedene Lesestationen durchliefen.
Wie toll das klappt, zeigten beispielsweise die Reaktionen mancher Großen auf die Vorleseleistungen der Kinder in den 123er-Lerngruppen oder an den aufmerksamen Gesichtern der Jüngeren bei Geschichten, die die Älteren vorlasen. Oder auch daran, dass eine Größere beim Wechsel der Stationen eine Kleine auch schon mal fürsorglich an die Hand nahm.
Das Angebot zum Zuhören war wieder einmal vielfältig: Vorgelesen wurden Märchen, Geschichten aus anderen Kulturen, Graphic Novels mit Begleitung durch passende Geräusche und Bilder am Smartboard, Auszüge aus Lieblingsbüchern der Kinder oder auch Sachtexte. In vielen Gruppen diskutierten die Kinder nach dem Lesen noch über das Gehörte, führten Quizrunden durch oder bastelten Lesezeichen. In der Turnhalle konnten sich einige Kinder durch einen Leseparcours bewegen.
Manche Lerngruppen suchten am vergangenen Mittwoch auch schon ihre Kandidaten für das Vorlesen in der Lesestube an den Weihnachtswerkstätten am 25. November sowie für den Schulentscheid für den vom Deutschen Buchhandel organisierten Lesewettbewerb der 6er aus.
Die Schülerinnen der SCHNIPSEL-Redaktion haben schon in eigenen Worten von ihrem Besuch der Küche unseres Schulcaterers berichtet. Hier lest ihr jetzt den ausführlicheren Bericht über die Zubereitung unseres Schulessens in der Küche von 40 SECONDS BERLIN. Ihr erfahrt, wie der monatliche Essensplan aufgebaut ist, wo die Zutaten für das Essen herkommen, wie teuer eine Essensportion sein darf und was mit den Essensresten nach dem Kochen geschieht.
Die Küche von 40 SECONDS BERLIN im Westhafen ist gar nicht so einfach zu finden. Große Schilder weisen nicht den Weg. Aber hier kommt ja auch normalerweise niemand zum Essen hin, sondern der Caterer fährt jeden Tag mit einem Lastwagen das Essen zu den Schulen. 12 Schulen beliefert 40 SECONDS BERLIN jeden Wochentag mit insgesamt 3.800 Portionen, wobei alle Schulen immer das gleiche Gericht bekommen. Und zwar schon am Tag, bevor es dann in den Mensen serviert wird. Bis zu 370 Portionen gehen jeweils an unseren Campus.
Während Herr Wewer und Frau Ernst, die Office Managerin, uns durch die Küche führen, bereiten die Köch*innen gerade in riesigen verschließbaren Kochbecken Chili con Carne und als Alternative die vegetarische Variante Chilli sin carne zu. 250 kg Bio- Rinderhackfleisch sowie Bohnen und Mais werden dafür verwendet, dazu kommen beim Auffüllen Nudeln, die jetzt noch in Tüten einen ganzen Rollwagen befüllen. Zum Umrühren der Bohnen und Mais greifen die Köch*innen zu riesigen Rührbesen und Schöpfkellen.
Wünsche der Kinder: Was geht und was nicht geht
Was es an den Schulen zu essen gibt, überlegen sich die Küchenchefs Herr König und Herr Winter schon zwei bis drei Wochen, bevor ein neuer Monat beginnt und der neue Essensplan veröffentlicht wird. Das muss so früh geschehen, damit die Einkaufsliste erstellt und alle Zutaten rechtzeitig bestellt und angeliefert werden können, erklärt uns Herr Wewer. Bei einer neuen Lieferung stehen sechs vollbepackte Rollwagen an Lebensmitteln in der Küche, die dann erst einmal sortiert und eingeräumt werden müssen. 40 SECONDS BERLIN bezieht die Zutaten von fünf bis sechs Partnern in Berlin und Umland, Gemüse kommt schon klein geschnibbelt in der Großküche an.
Bei der Auswahl der Lebensmittel achtet 40 SECONDS BERLIN insbesondere auf saisonale und regionale Kost. „Wir gucken, dass wir immer das Gemüse nehmen, das gerade Saison hat“, so Herr Wewer. Das Küchenteam verarbeite für das Schulessen überwiegend Produkte aus biologischem Anbau und ökologischer Tierhaltung – alles erzeugt ohne Hilfe von Gentechnik. Der Fisch kommt aus nachhaltigem Wildfang und verantwortungsvoller Zucht, heißt es.
Das Zubereiten des Schulessens nimmt einen ganzen Tag in Anspruch, erzählt uns Herr Wewer. Die Frühschicht in der Küche beginnt um 7 Uhr, etwas später kommen die Spülkräfte und um 16:30 Uhr die zwei Fahrer, die das auf unter 4 Grad Celsius heruntergekühlten Essen an die Schulen ausliefern. 20 Bleche in mit Plastikfolie umwickelten Rollwagen sind es jeweils für die rund 300 Kinder am Campus, die das Essensangebot in Anspruch nehmen. Kurz nach Mitternacht haben die Fahrer die letzte Schule auf ihrer täglichen Runde beliefert. Dann haben die Köch*innen ihre Küche schon längst selbst geputzt.
Abwechslung auf dem Speiseplan
Ein Blick auf den Essensplan zeigt: Montag ist der Suppentag, dienstags und manchmal mittwochs gibt es üblicherweise auch Fleischgerichte, Donnerstag ist Veggie Day und Freitag ist ganz klassisch Fischtag. In den Schulmensen können die Kinder und Jugendlichen auf ausliegenden Feedback-Zetteln ihre Meinung zum Essen mitteilen und auch Essenswünsche äußern. Häufig wünschen sich die Schüler*innen Reibekuchen mit Apfelkompott, berichtet uns Herr Wewer. Aber auch Döner, Pizza, Burger, Nudeln oder auch Möhreneintopf tauchen auf den Wunschzetteln auf.
„Wir achten darauf, dass das Schulessen abwechslungsreich und lecker ist, und wir versuchen immer, die Wünsche der Schüler*innen umzusetzen“, sagt Herr Wewer. Aber nicht jeden Wunsch der Kinder kann 40 SECONDS BERLIN erfüllen, denn das Schulessen soll auch gesund sein. Deswegen kommt beispielsweise kein oder nur sehr wenig Zucker ins Essen. 40 SECONDS BERLIN muss sich streng an die Vorgaben des „DGE Qualitätsstandards für die Schulverpflegung“ halten. Döner, Pizza, Pommes oder Sushi können auch in Zukunft nicht umgesetzt werden. Den besten Qualitätsnachweis für ihr Essen liefert die 40 SECONDS-Mitarbeiter*innen selbst: Sie essen jeden Tag selbst die Gerichte, die sie für die Schulen herstellen.
Und es gibt noch etwas, das der Caterer unbedingt beachten muss: Er muss wirtschaftlich arbeiten. Das heißt, er muss nach Einkauf der Lebensmittel noch genügend Geld übrigbehalten, um die Miete für die Küche, die Stromkosten, anfallende Gebühren und die Gehälter für alle Mitarbeiter*innen (Köchi*innen, Spülkräfte, Fahrer, Ausgabekräfte in den Schulküchen u.a.) bezahlen zu können. „4,36 Euro pro Schulessen bekommen wir vom Berliner Senat und davon müssen wir alles bezahlen“, erklärt Herr Wewer. Im Durchschnitt dürfe ein Essen in der Herstellung daher nur 1 bis 1,20 Euro kosten, damit es sich für 40 SECONDS BERLIN rechnet.
Und was passiert mit den Essensresten?
„Essensreste müssen wir leider aus Gründen der Hygiene wegwerfen, weil vorher die Kühlkette unterbrochen wurde“, sagt Herr Wewer. „Aber jeden Donnerstag kochen wir aus übrig gebliebenen Zutaten um die 100 Portionen Suppe, die ‚Hertha hilft‘ an Obdachlose verteilt.“