Gemischte Gefühle nach dem Teststart an den Berliner Schulen (Artikel in der Berliner Morgenpost)

Die Schüler müssen alles selbst erledigen – die Lehrkräfte und Erzieher leiten lediglich an.
Foto: Maurizio Gambarini / FUNKE Foto Services

An den Berliner Schulen hat das Selbsttesten mit Antigentests begonnen und funktioniert weitgehend komplikationslos.

Der Start der Testungen an den Berliner Schulen verlief weitgehend reibungslos. Es gab nur wenige Probleme. An der Gemeinschaftsschule Campus Hannah Höch im Märkischen Viertel in Reinickendorf hätten die Schülerinnen und Schüler die Selbsttests „sehr souverän und unaufgeregt“ durchgeführt, berichtet Schulleiterin Viola Ristow. Zu Beginn des Unterrichts – um 7.45 Uhr für die Grundstufe und um 8 Uhr für die Mittelstufe – versammelten sich die Schüler in halber Gruppenstärke in den Klassenzimmern, um sich unter Anleitung zweier Pädagogen und eines Videos mit Antigentests der Firma Roche selbst auf das Coronavirus zu testen. Während die Erstklässler etwas mehr Unterstützung benötigten, hätten die älteren Schüler die Tests schon gut hinbekommen, sagt Ristow. Die Siebt- bis Neuntklässler betraten am Montag zum ersten Mal seit Monaten wieder die Schulen. 

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Spurensuche auf dem Schulgelände (Artikel in der Berliner Woche)

„Schülerinnen und Schüler des Campus Hannah Höch haben am Kunstprojekt ‚Bildung in Beton‘ des Hauses der Kulturen der Welt teilgenommen“, berichtet die Berliner Woche online und in ihrer aktuellen Print-Ausgabe über die „Raumwandler“-Aktion.

Der Artikel über das Campus-Projekt in der Berliner Woche

Bei der ließen die Schülerinnen der Lerngruppe 456d die Bereiche des Schulgeländes von Grund- und Mittelstufe weiter zusammenwachsen. Einen Zaun, der bei der Zusammenlegung der beiden Areale von früherer Grund- und Sekundarschule offenbar übersehen wurde, rissen sie nieder und legten stattdessen mit runden Betonplatten einen Durchgangspfad an.

Hier geht es zum Artikel der Berliner Woche: “Spurensuche auf dem Schulgelände: Hannah Höch Campus beteiligte sich an Kunstprojekt”

Der Umbauaktion, die Teil des Kunstprojekts „Bildung in Beton“ vom Haus der Kulturen der Welt ist, vorausgegangen war eine Erkundung des Schulgeländes. Die Schülerinnen des Campus Hannah Höch sollten dabei unter Anleitung von Architektinnen ihre Schule mit neuen Augen sehen.

„Bildung in Beton“: Grundschüler*innen des Campus machen den Weg frei (Artikel im Eulenblog)

Die Erkundungstour endete jäh: Ein Zaun versperrte den Weg zwischen den Außenbereichen der Grund- und der Mittelstufe des Campus Hannah Höch. Dieser war offenbar bei der Zusammenlegung der Greenwich-Oberschule und der Grundschule 31 zur Gemeinschaftsschule vergessen worden, hatte aber bislang niemanden gestört. „Der muss weg!“, dachten sich die Schüler*innen der Lerngruppe 456d und machten sich an die Arbeit. Sie holten sich den Segen der Schulleitung, rissen den Zaun ab, rodeten das Gestrüpp und legten aus selbst gegossenen und gefärbten Betonplatten einen Pfad an, der jetzt einen Durchgang zwischen den Bereichen für die Jüngeren und für die Älteren bildet.

“Raumwandler” – der Film zum Kunstprojekt

Die spontane Umgestaltung des schmalen Grünstreifens zwischen Sportplatz und Werkstätten war keine Aktion des Campus Beauty Day, sondern ist Teil des vom Haus der Kulturen der Welt (HKW) initiierten Kunstprojekts “Bildung in Beton”. An dem beteiligte sich die Lerngruppe des Campus Hannah Höch zusammen mit Schüler*innen von sieben anderen Berliner Schulen. Näheres dazu könnt ihr jetzt im Eulenblog unseres Schulsozialarbeits-Trägers Aufwind nachlesen.

Hier geht es zum vollständigen Artikel im Eulenblog: HKW-Projekt „Bildung in Beton“: Grundschüler*innen des Campus Hannah Höch machen den Weg frei

Die Schulanfänger kehren zurück (Artikel in der Berliner Morgenpost)

„Unerlässlich“, dass Schüler jeden Tag zur Schule kommen

Anders geht man in der Gemeinschaftsschule Campus Hannah Höch in Reinickendorf für die Schulanfänger vor. „Es ist unerlässlich, dass unsere Schülerinnen und Schüler jeden Tag zur Schule kommen“, berichtet Schulleiterin Viola Ristow, „wir nennen es deshalb das Drei-Stundenmodell.“ Die Gruppe A kommt dann vormittags, die Gruppe B mittags für diesen Zeitraum an die Schule. Dazwischen wird 35 Minuten lang gründlich gelüftet und alles desinfiziert. Dann kann es wieder losgehen.

Die Gemeinschaftsschule liegt im Märkischen Viertel, eine Brennpunktschule, viele Familien der Schüler leben von staatlicher Zuwendung. Hier gibt die Schule den Schülern besonderen Halt,
sie strukturiert den Tag. Viele Schüler bräuchten dringend wieder einen verlässlichen Rhythmus – das sei nicht nur bei den Grundschülern so. „Es ist höchste Zeit, die Kinder wieder an die Schule zu holen“, betont Ristow.


Dieser Artikel ist in der Berliner Morgenpost am 22.2.2021 erschienen. Hier gibt es ihn als Download:

Kleingruppen gegen Lernlücken an der Gemeinschaftsschule

Der Artikel erschien am 14.2.2021 in der Berliner Morgenpost.


Die große Schul-Sehnsucht

Der Artikel erschien am 14.2.2021 in der Berliner Morgenpost.