440,30 Euro für neue Sitzmöbel am Beachvolleyball-Feld

Soviel spendeten die Besucherinnen und Besucher der Einschulungsfeiern beim Imbissangebot des Fördervereins am vergangenen Sonnabend.

Ein dickes Dankeschön an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, an die Bäckerinnen und Bäcker aus der Elternschaft und an das Kollegium, die mit ihrer tatkräftigen Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung dieses tolle Ergebnis möglich machten.

Viele leckere selbstgebackene Kuchen, belegte Brötchen, Hotdogs, Brezeln und eine große Getränkeauswahl halfen den Eltern dabei, die Wartezeit auf ihre Kinder nach deren erster Schulstunde zu überbrücken. 

Gleichzeitig ermöglichen die Spenden den zeitnahen Beginn des Projekts Sitzmöbel am Beachvolleyball-Feld.

Der Förderverein begrüßte alle neuen Kinder und deren Eltern mit einer Sonnenblume und wünscht einen gelungenen Start in das Schulleben.

Studientage: Neue Ideen für unsere Schule

Zwei Studientage haben die Mitarbeiter*innen des Campus in diesem Kalenderjahr abgehalten. Am ersten Studientag im März überlegten sie sich, wie sie die Selbständigkeit der Schüler*innen bei der Bewältigung von Aufgaben im Unterricht fördern können. Hier wurde beispielsweise die inzwischen umgesetzte Idee einer wöchentlichen „Mini-Uni“ auf der großen Lernetage in der Grundstufe geboren. Es gab aber auch viele andere Gedanken und Anregungen, wie die Schüler*innen an unserer Gemeinschaftsschule Aufgaben im Unterricht eigenständiger angehen und bewältigen können.

Am zweiten Studientag im Mai ging es darum, in welchen Bereichen unsere Gemeinschaftsschule schon sehr gut aufgestellt ist und wie sie weiter entwickelt werden kann. Hieran nahmen nicht nur Lehrerkräfte, Erzieher*innen und Fellows teil, sondern auch Schüler*innen. In gemischten Gruppen sammelten und befassten sie sich mit Themen wie der Einbindung von neuen Kolleg*innen, dem Leistungsbewertungssystem, der Gestaltung des Mittagsbands, außerschulischen Lernorten, der Medienkompetenz am Campus oder einer Verewigungswand für abgehende Schüler*innen.

Bei der Präsentation der Ergebnisse gab es alles – vom informativen Poster über ein unterhaltsames Theaterstück bis hin zu einem Film. Und in manchen Arbeitsgruppen übernahmen die Schüler*innen einen großen Part bei den Präsentationen, wie ihr etwa in dem am Studientag erstellten Video zum Thema „Digitalisierung“ sehen könnt.

Brd

Gedenken an Auschwitz

Eine performative Ausstellung mit einer Sammlung von Gedanken, Gefühlen und Eindrücken der Schüler*innen des Campus Hannah Höch zur Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz.

Am 20.05.2022 von 18:00 – 19:00 Uhr
Am Campus Hannah Höch (Mittelstufe)
Finsterwalderstr. 52, 13435 Berlin
Bushaltestelle: Eichhorster Weg / Finsterwalderstr.

Lesung mit Ron Segal

Wer: Ron Segal
Was: Lesung aus seinem Buch „Jeder Tag wie heute“
Wann: Freitag, 13.05.2022
Um 14:00 Uhr
Wo: Im Raum der M7 (K2)

„Mein Roman handelt von einem alten Holocaust Überlebenden namens Adam Schumacher, der die zersplitterten Erinnerungen seines Lebens aufschreiben möchte Wegen seines fortgeschrittenen Alters steht er unter großem Zeitdruck, denn zudem drohen seine Erinnerungen in der Demenz zu zerfallen Dabei wird Schumacher von Erinnerungen heimgesucht, die nicht unbedingt seine eigenen sind Auf diese Weise setzt sich der Roman mit der Erinnerungskultur auseinander und versucht solche Fragen zu stellen wie: Wie soll und kann der Holocaust aufgearbeitet werden, wenn
nur noch aus zweiter Hand berichtet wird? Wie kann die Shoah noch erzählt werden, wenn die Zeitzeugen schwinden?“

Fünf Fellows bereichern das Bildungsangebot am Campus

Das pädagogische Konzept des Campus Hannah Höch bietet mehr für Bildung und Erziehung: gemeinsames Lernen in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen (JüL), individuelle Förderung und Leistungsorientierung sowie eigene Dokumentation und Selbsteinschätzung der Kinder ihres persönlichen Lernfortschritts. Dafür, dass die Jugendlichen für die Zeit nach der Gemeinschaftsschule gut gerüstet sind, werden die Pädagog*innen am Campus auch von sogenannten Fellows der gemeinnützigen Bildungsinitiative Teach First Deutschland unterstützt.

Veronika Kühner, Johannes Theis, Stefanie Runge, Laura Seibert und Vincent Halang arbeiten zurzeit als Fellows am Campus Hannah Höch.

Fellows sind meist junge Erwachsene mit Hochschulabschluss und ersten Berufserfahrungen, die sich für eine größere Bildungsgerechtigkeit engagieren. Dazu kommen sie für die Dauer von zwei Jahren an eine Schule und helfen dort den Schüler*innen bei den Vorbereitungen für den Berufseinstieg oder den Wechsel an eine Oberstufenschule. Ein wichtiger Teil ihrer Arbeit sind daher Bewerbungs-Coachings. Sie unterstützen aber auch Lerngruppen im Unterricht, helfen bei Lernschwierigkeiten, bereiten Projekte vor und bieten AGs an. Außerdem stehen sie als Ansprechpartner für Schüler*innen bei Konflikten oder anderen Problemen bereit.

Am Campus Hannah Höch haben wir zurzeit fünf Fellows. Sie sind in der Mittelstufe in den Jahrgängen 9 und 10 tätig. Einer von ihnen ist Herr Halang, der schon seit anderthalb Jahren an unserer Schule ist. Er ist ausgebildeter Journalist und arbeitete in einer Redaktion für Nachhaltigkeitsthemen, als er sich entschied, sich bei Teach First Deutschland als Fellow zu bewerben und sich für mehr Bildungsgerechtigkeit zu engagieren.

Herr Halang findet, Fellow zu sein, ist eine coole Sache. „Es ist eine gute Möglichkeit, sich selbst auszuprobieren, und es ist ein sinnvoller Job: Wir Fellows bewirken etwas mit unserer Arbeit“, sagt er. „Ich kann mit der Leitung Fächer und AGs aussuchen und freier gestalten und muss keine Leistungsbewertungen vornehmen.“ Er bietet beispielsweise in diesem Schuljahr eine Selbstverteidigungs-AG an, im vergangenen Jahr machte er eine zur Stärkung der Medienkompetenz. 

Schüler*innen auf Augenhöhe begegnen

Herr Halang weiß, dass neben seiner eigenen Motivation seine Beziehung zu den Schüler*innen entscheidend dafür ist, dass er mit seiner Arbeit als Fellow am Campus erfolgreich ist. Schüler*innen mit ihren Anliegen ernst nehmen, auf Augenhöhe mit ihnen kommunizieren, Einfühlungsvermögen zeigen und Vertrauen schaffen gehört dazu.

Unsere Schule ist bislang die einzige in Reinickendorf, die mit Fellows von Teach First Deutschland zusammenarbeitet. Derzeit gibt es in Deutschland knapp über 160 aktive Fellows, die an 127 Partnerschulen im Bundesgebiet arbeiten. An Partnerschulen in der Region Berlin, wo das Programm 2009 mit startete, arbeiten zurzeit 47 Fellows. 

Bei der Auswahl der Fellows achtet Teach First Deutschland neben einem Hochschulabschluss mit guten Noten vor allem auf die Motivation der Bewerber*innen. „Nur Überzeugungstäter*innen machen den Job richtig“, weiß Oliver Keinath, Manager bei Teach First Deutschland für die Region Berlin.

Dass es am Campus gleich fünf Fellows sind, hat Gründe: Unsere Schulleiterin Frau Ristow hat sich sehr stark für Fellows an unserer Schule eingesetzt, und der Campus mit seinem Schulprofil bietet hervorragende Voraussetzungen dafür, dass die Fellows hier erfolgreich arbeiten können. Zu diesen Voraussetzungen zählen unter anderem die Mehrzügigkeit der Lerngruppen sowie die Erfahrung der Mitarbeiter*innen mit Quereinsteiger*innenn, Trägern, Vereinen und Partnern aus Lehre und Wirtschaft. Unsere fünf Fellows berichten jedenfalls, dass sie sich dadurch schnell bei uns eingewöhnt haben – trotz des Sprungs ins kalte Wasser. Schließlich haben sie zur Vorbereitung auf den Job nur für einige Wochen Didaktik-Schulungen bekommen.

Alle gewinnen durch das Fellows-Programm

„Ich merke, die Schüler*innen am Campus sind froh über unser Angebot, ihnen in vielerlei Dingen unter die Arme zu greifen, und auch das Feedback von Schulleitung und Kollegium am Campus ist super“, erzählt Herr Halang. Und Frau Ristow meint: „Die Fellows sind eine tolle Unterstützung an unserer Schule. Sie haben nochmal einen anderen Zugang zu den Schüler*innen als die Lehrkräfte und ergänzen so unser vielfältiges Bildungsangebot hervorragend.“ Und Teach-First-Mitarbeiter Keinath befindet: „Wir spüren, dass am Campus Hannah Höch die Unterstützung des Fellow-Programms sehr groß ist.“

Und was haben Herr Halang und seine Mitstreiter*innen von ihrer zweijährigen Arbeit an unserer Schule? 1. Das gute Gefühl, sich nach ihrem eigenen Bildungserfolg sozial zu engagieren und so der Gesellschaft etwas zurückzugeben. 2. Fortbildungen von Teach First Deutschland, die ihnen später in ihrem weiteren Berufsleben helfen können – etwa in Projektmanagement. 3. Sie bleiben Teil eines mittlerweile über 700 Alumni umfassenden Netzwerks, das das Ziel der Initiative weiter unterstützt: „Alle Kinder und Jugendliche erfahren unabhängig von ihren Startbedingungen eine gute Bildung.“

Brd

Einladung zur Mitgliederversammlung des Fördervereins

Liebe Mitglieder,

herzlichen Dank dafür, dass Sie die Arbeit des Vereins durch Ihre Mitgliedsbeiträge unterstützen.

Pandemiebedingt war die aktive Beteiligung am Schulleben erheblich
eingeschränkt. Trotzdem konnten wir aus den Rücklagen zahlreiche
Projekte finanzieren. Mehr dazu erfahren Sie auf der MV.

Um möglichst vielen Mitgliedern die Teilnahme zu ermöglichen, führen
wir die Versammlung digital und in Präsenz durch. Falls Sie an der ZOOM
Videokonferenz teilnehmen wollen, melden Sie sich bitte per E-Mail (foerderverein@campus-hannah-hoech.de) bei
uns. Sie erhalten dann einen Link, mit dem Sie sich am Veranstaltungstag
anmelden können.

Wir hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme und freuen uns auf Ihr Kommen.
michael tlustek (im Namen des Vorstands)


Einladung
Mitgliederversammlung Förderverein Campus Hannah Höch
Dienstag, 29.03.2022 um 18.00 Uhr in der Mensa , Haus 1

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Rechenschaftsbericht des Vorstandes
  3. Bericht des Kassierers
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Aussprache
  6. Feststellung der stimmberechtigten Mitglieder
  7. Entlastung des Vorstandes
  8. Wahl des Wahlvorstandes
  9. Neuwahl des Vorstandes
  10. Wahl der Kassenprüfer
  11. Verschiedenes