Berliner Schülerzeitungswettbewerb: SCHNIPSEL gewinnt wieder bei Gemeinschaftsschulen

Der SCHNIPSEL hat erneut beim Berliner Schülerzeitungswettbewerb gewonnen: In der Kategorie „Gemeinschaftsschulen“ landete die Schülerzeitung des Campus Hannah Höch wieder auf dem ersten Platz. Ebenfalls ausgezeichnet wurden das MagazinEins der SchuleEins in Pankow (Platz 2) und die Zeitung DENKmal der Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule in Prenzlauer Berg (Platz 3).

Nisa, Raya, Yoldas, Juna und Greta (von links) haben an der ausgezeichneten 7. SCHNIPSEL-Ausgabe mitgearbeitet.

Auf der Preisverleihung am Dienstag, 20. Januar 2026, in der Aula der Max-Taut-Schule in Lichtenberg lobte die Jury am SCHNIPSEL das breite thematische Angebot mit vielen Texten und Fotos zum Schulleben sowie die farbenfrohe Aufmachung. Den Juroren gefiel auch Yunas Reportage über das Erscheinungsbild der Toilettenräume des Campus („Wie sauber sind unsere Toiletten wirklich?“).

Der von der Jugendpresse Berlin-Brandenburg, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und dem Tagesspiegel ausgerichtete Berliner Schülerzeitungswettbewerb fand bereits zum 23. Mal statt. Mehr als 50 Schülerzeitungsredaktionen hatten sich um die Preise beworben. Der SCHNIPSEL wird jetzt mit der “Glanz & Glitzer”-Ausgabe auch beim Bundeswettbewerb vertreten sein.

„Schülerjournalismus ist relevant und unverzichtbar“, sagte Christina Henke, die Bildungssekretärin in Berlin auf der Preisverleihung zu den Nachwuchs-Journalist:innen. „Es ist wichtig, dass es Zeitungen gibt, in denen Schülerinnen und Schüler über die Dinge schreiben können, die ihnen am Herzen liegen.“ Antonia Luigs vom Vorstand der Jugendpresse pries die Redaktionen der Schülerzeitungen als „politische Orte, an denen die Schülerinnen und Schüler Missstände benennen, Positionen beziehen und sichtbar machen, was sie wirklich bewegt“.

Deshalb forderte Anke Myrrhe, stellvertretende Chefredakteurin des Tagesspiegel, die Kinder und Jugendlichen in den Schülerzeitungsredaktionen auf: „Bleibt kritisch, fragt weiter nach! Das, was ihr tut, ist wahnsinnig wichtig.“

Hier der Bericht von Greta und Juna aus der 3. Jahrgangsstufe über die Preisverleihung des Berliner Schülerzeitungswettbewerbs:

Bei so vielen Schülerzeitungen blieb im Saal kaum ein Platz frei. Und schon wieder belegte unsere Zeitung SCHNIPSEL den ersten Platz. Das war ganz schön aufregend!

Am Anfang wurden ziemlich lange Reden gehalten, aber so ein Schülerzeitungswettbewerb ist ein Haufen Arbeit für viele Menschen. Und jeder, der daran mitarbeitet, sollte auch seinen Anteil haben.

Unsere Zeitung hat bei den Gemeinschaftsschulen gewonnen. Ihr fragt euch sicher jetzt, welche Schülerzeitungen in den anderen Kategorien gewonnen haben. Das könnt ihr im Tagesspiegel nachlesen. Hier halten wir es kurz. Jede Schülerzeitung, die gewonnen hat, hat es auch verdient.

Wir mussten etwa 45 Minuten mit der S-Bahn fahren, um zu der Veranstaltung zu kommen. Dort gab es Sticker, Flyer und Lollis. In der Aula, in der die Preise verliehen wurden, durfte man nicht essen oder trinken. Das haben wir dann zwischendurch in der Vorhalle gemacht. 

Als wir für den 1. Platz bei den Gemeinschaftsschulen aufgerufen wurden, gingen wir auf die Bühne. Das war aufregend und schön vor so vielen Menschen. Als Preis bekamen wir eine Urkunde und Kinogutscheine überreicht.

Autorinnen: Greta und Juna

Der Vorlesewettbewerb der 6er

Jedes Jahr veranstaltet der Campus Hannah Höch einen Vorlesewettbewerb in der 6. Jahrgangsstufe. Erst wählen die einzelnen Lerngruppen eine Schülerin oder einen Schüler für das Vorlesen aus, dann treten die Kandidat:innen vor Publikum und einer Jury gegeneinander an. Zwei Teilnehmerinnen berichten vom Vorlesewettbewerb in diesem Jahr.

So erlebte ich den Vorlesewettbewerb

Am Anfang mussten wir warten, bis alle Teilnehmer mit ihrer Unterstützung da waren. Dann losten wir die Reihenfolge für das Vorlesen aus. S. aus der 456d begann, dann folgten Niklas (456c), H. (456f) und Luca (456e). Ich war als fünfte dran, und dann kamen noch Lilli (456a) und David (456h).

Abwechselnd lasen wir jeweils drei Minuten lang aus unseren selbst mitgebrachten Büchern die Stellen vor, die wir vorbereitet hatten. Danach lasen alle aus einem von der Jury vorgegebenen Buch vor, von dem wir vorher nichts wussten. Dieser Text war gut, aber schwer.

Danach stimmte die Jury ab. Die Siegerin des Vorlesewettbewerbs war Lilli aus der 456a. Sie las sehr gut, aber es war ein bisschen unfair, weil sie das Buch der Jury schon von zu Hause kannte. Dafür konnte sie selbst natürlich nichts. Aber das nächste Mal sollte die Jury ein Buch wählen, das wirklich keiner von den Teilnehmern schon kennt.

Autorin: A.

Der Vorlesewettbewerb im Vergleich

Ich erzähle vom Vorlesewettbewerb. Genauer gesagt vergleiche ich die Vorlesewettbewerbe von zwei Schulen, die ich kenne. Vor einem Jahr wechselte ich die Schule aufgrund eines Umzugs meiner Familie. Ich persönlich fand den Vorlesewettbewerb an meiner alten Schule besser organisiert.

In meiner alten Schule konnten Schülerinnen und Schüler schon ab der 2. Klasse am Vorlesewettbewerb teilnehmen, was ich persönlich besser finde. Bei uns am Campus lesen Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe vor. Die Zahl der Kinder, die als Publikum beim Vorlesewettbewerb dabei sein können, ist bei uns beschränkt. An meiner alten Schule durften alle Klassen der Vorlesenden mit, weil wir dort eine große Aula mit vielen Stühlen hatten.

Ich nahm jedes Jahr am Vorlesewettbewerb meiner alten Schule teil und gewann ihn jedesmal. Hier am Campus wurde ich diesmal Vierte.

Autorin: H.

Berlinfinale: Campus-Staffel wird Landesvizemeister

Großer Erfolg für die Grundstufenschüler des Campus Hannah Höch: Im Finale des Berliner Staffellaufs holten sich die Läufer in der Altersklasse des Geburtsjahrgangs 2012 (oder jünger) den zweiten Platz über die Distanz von 3 x 800 Metern. Damit wurden sie im Stadion des Volksparks Rehberge Vizelandesmeister! “Es war so nervenaufreibend”, berichtete Sportlehrerin Frau Dietz fix und fertig nach dem Lauf.

SCHNIPSEL gehört zu den besten Schülerzeitungen in Berlin

Die Schüler*innen-Zeitung des Campus Hannah Höch gehört zu den besten Berlins. Beim 22. Berliner Schülerzeitungswettbewerb belegte SCHNIPSEL den 1. Platz unter den Zeitungen an Gemeinschaftsschulen. Damit ist die SCHNIPSEL-Redaktion mit der Ausgabe vom vergangenen Juli (Titel: “Haltung zeigen”) jetzt auch beim Bundeswettbewerb dabei, der von der Jury am 6. und 7. März in Stuttgart entschieden wird.

Vier SCHNIPSEL-Redakteurinnen freuen sich über die Auszeichnung beim diesjährigen Berliner Schülerzeitungswettbewerb.

Der Jury des diesjährigen Berliner Schülerzeitungswettbewerbs gefiel an der SCHNIPSEL-Ausgabe vor allem die Mischung aus schulinternen und “ernsten” Themen. Den Artikel„Kinder haben Angst vor Abschiebung“ hob Lorenz Lodni von der Jugendpresse Berlin- Brandenburg dabei lobend hervor. In dem Artikel beschäftigt sich Yuna mit den Folgen des Rechtsrucks nach dem von Correctiv aufgedeckten Geheimtreffen von Potsdam und der danach entstandenen Stimmung unter den Mitschüler*innen in ihrer Klasse.

Die farbenfrohe SCHNIPSEL-Zeitung gibt es seit drei Jahren am Campus Hannah Höch und hat sich seitdem fest im Schulleben etabliert. Bei ihren ersten beiden Teilnahmen am Berliner Schülerzeitungswettbewerb konnten die Jungredakteurinnen des Campus Hannah Höch schon die Plätze 2 und 3 unter den Gemeinschaftsschulen erreichen. Bislang beteiligen sich vornehmlich Grundstufenschüler der Jahrgangsstufen 3 bis 6 an der Schülerinnen-Zeitung unserer Gemeinschaftsschule.

Der Name der Schülerzeitung SCHNIPSEL spielt auf die Namensgeberin unserer Gemeinschaftsschule an. Wie bei den Collagen der bekannten Künstlerin Hannah Höch sollen die vielen Artikel als kleine Schnipsel ein großes Bild unserer Schule und der hier arbeitenden und lernenden Menschen ergeben.

Staatssekretärin: “Schülerzeitungen fördern Meinungsfreiheit”

“Schülerzeitungen zeigen, wie junge Menschen Verantwortung übernehmen, kreative Ideen entwickeln und sich mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinandersetzen. Sie fördern Meinungsfreiheit, regen Diskussionen an und stärken die Demokratie, indem sie kritisches Denken und eine klare Stimme für die Schülergeneration ermöglichen”, sagte Christina Henke, Staatssekretärin für Bildung, bei ihrer Begrüßungsrede in der Aula der Max-Taut-Schule.

Der Berliner Schülerzeitungswettbewerb wird jedes Jahr von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in Zusammenarbeit mit dem Tagesspiegel, der Jugendpresse Berlin-Brandenburg e.V. und dem Jugendnetzwerk jup!Berlin ausgerichtet. In diesem Schuljahr 2024/2025 nahmen 50 Schülerzeitungen an dem Wettbewerb teil.

Weitere Informationen zum 22. Berliner Schülerzeitungswettbewerb:

Campus-Schüler*innen zeigen Teamspirit beim inklusiven Sportfest

Nicht nur um Leistung, sondern auch um Fairness und Zusammenhalt ging es beim dritten inklusiven Sportfest der Berliner Gemeinschaftsschulen, das diesmal an der Fritz-Karsen-Schule in Neukölln stattfand. Die von Frau Greif, Herrn Detlof und Herrn Giebner betreuten Campus-Schüler*innen errangen den 1. Platz in der Bewertung „Teamspirit“ (Fairness und Gruppenzusammenhalt) und den 2. Platz in der Leistungsbewertung.

Wettbewerb statt Wettkampf: So lief das Sportfest am Campus Hannah Höch

Wettbewerb statt Wettkampf, Sportfest statt Bundesjugendspiele: Sich zusammen bewegen und zusammen Spaß haben stand wieder ganz im Vordergrund des Sportfestes am Campus Hannah Höch. Dafür hatten sich die Organisator*innen des Sportfestes aus dem Fachbereich Sport einige Neuerungen einfallen lassen. Auch die Schulsport-Event-Agentur Trixitt war wieder mit mehreren Bewegungsstationen am Start.