Beach-Feld auf dem Campus mit großem Fest eingeweiht

Ihr könnt euch diesen Beitrag auch anhören – Lilli und Yuna lesen ihn euch vor.

Wir haben jetzt ein Beach-Feld in der Schule! Die Einweihung fand in der vergangenen Woche am Mittwoch im Mittagsband mit einem großen Fest statt. Viele Schüler*innen und Mitarbeiter*innen unserer Schule tummelten sich auf der großen Wiese zwischen Mittelstufen- und Grundstufenbereich. Auch ein paar Gäste, die beim Bau des Sandfeldes geholfen hatten, waren dabei.

Die Einweihung des Beach-Feldes wurde mit einem bunten Programm gefeiert. Die Mädchen von der gerade erst gestarteten Cheerleader-AG zeigten ihre ersten Tanzschritte und Kunststücke, es gab kostenlose Smoothies und Eis in verschiedenen Sorten, und die Kinder und Jugendlichen konnten schon mal beim Volleyball, Tischtennis, Federball oder Fußball das Sandfeld antesten. Unsere Schulleiterin Frau Ristow hielt eine Rede und bedankte sich bei allen, die uns unterstützt haben.

Es haben so viele geholfen: Lehrer*innen, Erzieher*innen und Schüler*innen haben beim Buddeln geholfen. Der Mann von unserer koordinierenden Erzieherin, Frau Gefeller, steuerte den Bobcat genannten Minibagger, der von der Gerüstbaufirma Menke zur Verfügung gestellt wurde. South Beach Berlin schenkte uns die 120 Tonnen Sand, die in 20 LKW-Ladungen angeliefert wurden und sonst gut 6.000 Euro gekostet hätten. Und unser Förderverein stiftet eine multifunktionale Netzanlage. Multifunktional heißt, dass sie für verschiedene Zwecke eingesetzt werden kann.

Wir haben uns gefragt, wie es überhaupt zum Beach-Feld gekommen ist. Herr Giebner hat uns erklärt, dass es gebaut wurde, damit die Schüler*innen sich in der Pause bewegen können und Spaß haben. Außerdem gab es früher eine Beachvolleyball-AG im Beachhouse außerhalb der Schule, doch das wurde geschlossen. Dort ist jetzt das Jumphouse. Damit die Schüler*innen nicht auf die AG verzichten müssen, wurde das Beach-Feld quasi in die Schule geholt.

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Die meisten Schüler*innen haben viele positive Dinge über das Feld gesagt: Adam aus der M9 findet das Feld gut, und auch Delisha (M9) ist begeistert. Auch den Lehrkräften gefällt die Sandanlage sehr gut. „Großartig“, sagt Herr Detlof. Einige Schüler*innen haben schon Verbesserungsvorschläge: Sie wünschen sich zum Beispiel mehr Sitzbänke, um bei den Spielen bequemer zuschauen zu können.

Übrigens: Jara hat Meinungen zum neuen Beach-Feld gesammelt. Wie Schüler*innen und Mitarbeiter*innen des Campus das Beach-Feld finden und was Frau Ristow dazu sagt, hört ihr in ihrem Stimmungsbild.

Autor*innen: Laura, Talitha, Almira, Asiet aus der Mittelstufe sowie Yasemin und Yuna aus der Grundstufe

Fotos: Laura aus der Mittelstufe sowie Lilli und Linus aus der Grundstufe

Unsere Schulbienen sind echte Streber – aber jetzt brauchen sie Hilfe

Die Schulbienen am Campus Hannah Höch haben ihren ersten Sommer auf dem Gelände der Gemeinschaftsschule hinter sich. Wie haben sie sich eingelebt und wie geht es ihnen? Lange lief es richtig gut bei den Bienen, doch derzeit blicken die Imkerinnen des Campus sorgenvoll auf beide Bienenstände. Grund ist die Varroamilbe – eine tödliche Gefahr für die Bienen.

Suchbild: Findet ihr die Bienenkönigin? Die Auflösung liefern wir am Ende dieses Artikels.

Das erste, im Mai angesiedelte Bienenvolk hat sich so prächtig entwickelt, dass die Imkerinnen diese Bienchen schon liebevoll “Streber” nennen: 17 Kilogramm produzierten Honig haben die Imkerinnen im Stock ausgemessen. Das ist genug für die Bienen, um durch den Winter zu kommen. Ein bisschen davon haben die Mitarbeiterinnen des Campus Ende August geerntet, damit die Schüler*innen den Lerngruppen davon kosten können. Dabei stellten die Kinder fest: Der Campus-Honig schmeckt ein bisschen nach Minze.

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Was auch beruhigte: Die Bienenkönigin und die Drohnen des ersten Volks sind fleißig am Brut produzieren und pflegen. Doch in dieser Woche hat sich die Lage plötzlich geändert: Die für Bienen tödliche Varroamilbe hat sich im Stock stark entwickelt. Ein echter Schock fürs Bienenteam am Campus, die am Freitag rund hundert Milben im ersten Stock zählten. Daher mussten die Imkerinnen unverzüglich eine Behandlung mit Ameisensäure starten, die unsere Bienen vor dem Winter erheblich schwächen kann.

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Der zweite, im Juni begrüßte Schwarm macht den Imkerinnen schon länger etwas Sorgen, weil dort die Königin nicht so aktiv ist wie ihre Nachbarin und weniger Nachwuchs produziert. Vermutlich ist diese Bienenkönigin schon etwas älter.

Lest auch: Interview mit einem Imker

Nur neun Wabenriemchen und maximal zehn Kilogramm Honig hatten diese Bienen beim letzten Ausmessen in diesem Stock ermittelt — mindestens fünf Kilogramm mehr braucht das Volk, um den kommenden Winter zu überstehen. Deswegen füttern die Imkerinnen hier mit Zuckerlösung zu, hängen auch einzelne Wabenriemchen aus dem Nachbarstand hinzu und hoffen, dass diese Bienchen selbst noch mehr Waben bauen. Das nach den Sommerferien begonnene Aufpäppel-Programm zeigte bereits Wirkung!

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Und um sie vor Räubern wie Hornissen und Wespen zu schützen, haben die Imkerinnen das Flugloch des Stocks verkleinert.

Auch hier kämpfen Bienen und Imkerinnen gegen die Varroamilbe, allerdings in viel geringerem Maße und daher mit der im Vergleich zur Ameisensäure weniger aggressiven Oxalsäure. Diese schädigt nicht die Brut der Bienen. Diese Behandlung wird in den nächsten Wochen noch alle vier Tage durchgeführt, damit diese Bienen nicht auch schlimmer erkranken.

Links der Milbenbefall im ersten Stock, rechts der Milbenbefall im zweiten Stock.

Drücken wir den Bienen und den Imkerinnen die Daumen, dass sie den Milbenbefall erfolgreich bekämpfen! Und hier noch die Auflösung der Suchaufgabe im ersten Bild dieses Artikels:

Hattet ihr sie gefunden? Dann dürft ihr euch auf die Schulter klopfen!

Brd

Kopf-frei-Übungen fürs Lernen

Hier stelle ich euch paar Übungen vor, mit denen ihr beim Lernen den Kopf freibekommt und euch wieder besser auf die Schulsachen konzentrieren könnt. In unserer Lerngruppe machen wir das immer, wenn wir schon lange gesessen haben. Aber auch beim Lernen zu Hause könnt ihr die Übungen machen.

Macht Radschläge! Dazu braucht ihr etwas Platz vor euch. Stellt euch etwas seitlich hin, nehmt Schwung und setzt nacheinander die Hände auf den Boden und  geht gleichzeitig mit den Füßen nach oben. Auf der anderen Seite kommt ihr mit den Füßen wieder auf den Boden und steht. 

Macht einen Kopfstand! Das ist so ähnlich wie ein Handstand, nur dass ihr mit dem Kopf auf dem Boden steht. Legt ein Kissen oder eine Matratze auf den Boden vor eine freie Wand und stellt euch davor. Beugt euch runter und setzt den Kopf und daneben die Hände auf das Kissen oder die Matratze und nehmt mit Schwung die Beine hoch und streckt sie nach oben. Ihr könnt sie ruhig gegen die Wand lehnen, wenn ihr nicht so sicher seid.

Macht Kniebeugen! Ihr müsst euch dazu gerade mit geschlossenen Beinen hinstellen und die Arme nach vorne strecken. Dann geht ihr in die Knie, ohne dass eure Knie dabei auseinandergehen. Dann wieder hochkommen, und das Ganze zehn Mal hintereinander.

Macht Hampelmänner! Stellt euch mit auseinander gespreizten Beinen hin und nehmt die Arme nach oben und die Hände zusammen, als ob ihr klatscht. Dann kurz hochspringen und dabei die Beine schließen und die Arme über dem Kopf auseinander halten. Dann weiter springen und immer wechseln: Wenn die Beine unten auseinander sind, müssen die Hände oben zusammen sein und umgekehrt. Davon könnt ihr 20 Wiederholungen machen.

Autorin: Rabiya

Frau Blöing bleibt up to date

Frau Blöing ist die Lerngruppenleiterin der 123h. Jetzt macht sie für ein Jahr Unterrichtspause – Sabbatjahr heißt das. Warum sie sich die Auszeit nimmt, was ihr am Unterrichten in der Schule Spaß macht und wie sie es schafft, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, erzählt sie den SCHNIPSEL-Redakteuren Karl und Benjamin im Interview.

Auch im Interview mit viel Spaß dabei: Frau Blöing mit ihren Schülern und SCHNIPSEL-Redakteuren Benjamin (links) und Karl

Warum wollten Sie in der Schule arbeiten?

Ich wollte in der Schule arbeiten, weil ich sehr gerne mit Kindern arbeite. Am Campus Hannah Höch wollte ich arbeiten, weil ich es ganz toll finde, dass ihr hier etwas anders lernt als an anderen Schulen.

Haben Sie schon einmal woanders gearbeitet?

Ja. Bevor ich am Campus Hannah Höch angefangen habe, habe ich an der Jean-Krämer-Schule gearbeitet. Die ist auch hier in Reinickendorf, geht allerdings von der siebten bis zur zehnten Klasse. Und vorher habe ich Hessen, wo ich ursprünglich herkomme, an Grundschulen gearbeitet.

Was ist für Sie das Schönste am Lehrerinsein?

Das Schönste am Lehrerinsein sind der Kontakt zu den Kindern, das gemeinsame Erleben mit den Kindern und dass ich so immer ein bisschen up to date bleibe. Ich weiß ja immer, was euch gerade so beschäftigt. Und ihr seid ja die Zukunft. Daher kann ich ein bisschen hellsehen, wenn ich mit Kindern arbeite.

Was macht Ihnen am Unterricht Spaß?

Am Unterricht macht mir Spaß, dass ich ganz viele Möglichkeiten habe, den Kindern etwas beizubringen, und dass ich die Schülerinnen und Schüler immer besser kennenlerne. Es macht mir Spaß, dass wir auch gemeinsam Dinge lernen.

Was ist Ihr Lieblingsfach?

Mein Lieblingsfach ist … hm … oh … Ich glaube, mein Lieblingsfach ist Sachunterricht, weil da ganz viel drin steckt und ich immer ganz viel mit einbauen kann. Da kann man ganz viel dazulernen.

Woher haben Sie Ihre Spieleideen für den Unterricht?

Meine Spieleideen entstehen eigentlich immer in meinem Kopf. Manchmal denke ich mir spontan kleine Spielchen aus, aber ich spiele schon immer so viel und gerne, dass ich eigentlich immer eine Spieleidee im Kopf habe.

Was ist auf Ihrem Schulbrot?

An Tagen, an denen ich Zeit habe, ist da Avocado drauf. An Tagen, an denen ich keine Zeit habe, esse ich eine Laugenstange ohne alles.

Was ist Ihr Lieblingsort an der Schule?

Mein Lieblingsort an der Schule ist zurzeit der Bienenstock, weil es dort total spannend ist.

Was haben Sie in der Schule gelernt?

Oha. Wo soll ich da anfangen? In der Schule habe ich gelernt, mit ganz viel unterschiedlichen Kindern an derselben Sache zu arbeiten. Dass es in der Schule ganz unterschiedliche Aufgaben gibt, die man machen kann. Dass es richtig Spaß macht, die Sachen anders zu denken als man sie selbst kennt. Die Schule, an der ich hier jetzt arbeite, ist zum Beispiel ganz anders als die Schule, an der ich Schülerin war.

Was würden Sie an der Schule verändern?

Wenn ich hier am Campus etwas verändern könnte, dann würde ich dafür sorgen, dass die Kleinen noch mehr Kontakt zu den Großen in der Mittelstufe haben. Das finde ich total cool, wenn man Projekte auch mal zusammen macht, also mit Schülerinnen und Schülern von der ersten bis zur zehnten Klasse. Ansonsten finde ich unsere Schule gerade ganz super und würde nichts weiter verändern.

Warum machen Sie jetzt eine Pause und was machen Sie in den kommenden Monaten?

Ich mache eine Pause, weil ich so unglaublich gerne reise. Aber das Reisen ist ja manchmal gar nicht so günstig, je nachdem wie man so reist. Das Lehrersein macht Spaß, ist aber auch anstrengend, deswegen dachte ich mir, so eine richtig schön lange Pause, in der ich aber weiter Geld fürs Reisen bekomme, das passt richtig gut zu mir.

Autoren: Benjamin und Karl (aus der 123h)

Unsere Lehrer*innen: Frau Niko sucht den Spaß

Frau Niko will den Kindern vor allem den Spaß am Lernen vermitteln. Dafür greift sie im Unterricht viel auf spielerische Mittel zurück. Ein weiterer Grundsatz von ihr: den Kindern immer mit Respekt begegnen. Im Interview erzählt Frau Niko mehr über sich.

Welche Fächer und Klassen unterrichten Sie, Frau Niko?

Erdkunde, PU und Spanisch sind momentan meine Fächer. Ich unterrichte in der 456 a, d und f (als Doppelsteckung) sowie in der Mittelstufe (789 und 10. Klasse) .

Warum sind Sie Lehrerin geworden?

Weil ich das schon als Kind werden wollte und weil ich gerne mit Kindern arbeite. Es gibt immer viele lustige und interessante Situationen, wenn man mit vielen Menschen und vor allem Kindern zusammenarbeitet.

Was war bislang Ihr lustigstes Erlebnis im Unterricht?

Es gibt so viele. Einmal hat mich ein Schüler gefragt, ob ich die Frau vom Nikolaus bin. Das bin ich leider nicht! Ein anderes Mal hat eine Schülerin in der Grundschule ein Video angesehen und sich dann kurz darauf gemeldet und gesagt: “Nein, nein. Die haben gesagt, wenn ich mich schon immer gefragt habe, wie das Wetter entsteht, dann bin ich hier richtig. Aber das habe ich mich gar nicht gefragt.”

Wie waren Sie als Schülerin?

Überwiegend interessiert und neugierig. Aber natürlich habe ich mich auch immer auf die Ferien gefreut.

Was war für Sie als Schülerin Ihre schlechteste Note und im welchem Fach haben Sie sie bekommen?

Eine 6 in einem Mathetest.

Wie erleben Sie es, Schüler*innen zu bewerten?

Die Schülerinnen und Schüler akzeptieren es. Aber generell wäre es manchmal einfacher und schöner ohne Bewertungen.

Was tun Sie gerne, wenn Sie nicht in der Schule sind?

Fahrrad fahren, lesen, Filme schauen, backen.

Was gefällt Ihnen an unserer Schule? Warum haben Sie sich für die Hannah Höch entschieden?

Die Schülerinnen und Schüler sind höflich und freundlich. Das Angebot und die Ausstattung sind toll, es gibt so viele Räume und Häuser für Sport, Kochen, Kunst, etc.   

Vielen Dank für das Interview, Frau Niko.

Den Fragebogen für Lehrer*innen entwickelte Jan-Leon (M6) für die Schüler*innen-Zeitung.

Fußballturnier der Grundstufe: Viel Kampf und Klasse

Zum Ende des Schuljahres fand das Fußballturnier der Lerngruppen in der Grundstufe statt. Diesmal spielten wir draußen und haben es etwas anders als in den Jahren zuvor gemacht. 

123er in Aktion

Wir haben die Lerngruppen jeweils in zwei Mannschaften aufgeteilt. In der einen Mannschaft spielten drei Spieler*innen ohne feste Torwart*in auf einem mit Bänken verkleinerten Feld, in der anderen Mannschaft fünf Feldspieler*innen plus Tormann bzw. -frau auf dem regulären Kleinfeld. Beide Mannschaften traten immer gleichzeitig auf beiden Spielfeldern .gegen eine andere Lerngruppe an. Die Ergebnisse der beiden Partien wurden zu einem Gesamtergebnis zusammengezählt.

So sehen Sieger*innen aus: die 456h mit Erzieher Herr Reimers, der manchmal selbst ins Geschehen auf dem Platz eingriff.

Jede JüL hat nacheinander gegen alle anderen Klassen der selben Jahrgänge gespielt. Wer gerade nicht mitspielte, hat kräftig die eigene Lerngruppe angefeuert. Bei den jüngeren Lerngruppen hat die 123e gewonnen, bei den älteren Lerngruppen die 456h.

Da ist das Ding! Die 456h ist auch beim Feiern Weltklasse.

Wisst ihr eigentlich, wie groß das normale Fußballfeld auf dem roten Hof ist? Die 456b hat es am Tag nach dem Fußballturnier nachgemessen. Das Feld ist 30 Meter lang und 20 Meter breit. Das ergibt einen Umfang von 100 Metern und eine Fläche von 600 Quadratmetern.

Autorin: Limar