Berichte aus der Berufsorientierung

Ihr könnt euch den Beitrag auch anhören – einfach auf den “play”-Button links in der grauen Leiste anklicken.

Der Campus Hannah Höch steht für hervorragende Berufs- und Studienorientierung (BSO). Dafür haben Schulleiterin Frau Ristow und das BSO-Team bestehend aus den Lehrerinnen Frau Havlicek und Frau Rohmann gerade das Berliner Qualitätssiegel entgegengenommen. Einblicke in das Berufsleben durch Praktika oder Werkstattbesuche gehören zur BSO dazu.

Auch in diesem Jahr haben Schüler*innen der achten Jahrgangsstufe zehn Tage lang in Reinickendorf und Spandau an den Werkstatttagen un der Potenzialanalyse des TÜV Rheinland teilgenommen. Die 9er und 10er absolvierten ein dreiwöchiges Betriebspraktikum. In welche Berufe sie reingeschnuppert haben und ob ihnen die Arbeit gefallen hat, lest ihr hier.

Luan (Jahrgangsstufe 9)

Luan aus der M9 geht in die 9. Jahrgangsstufe und machte sein Praktikum bei einem Elektriker. Er hat in den drei Wochen Kabel geleitet und Steckdosen angeschlossen, meistens hat er zugeguckt, manchmal aber auch geholfen. Ihm hat alles Spaß gemacht, bis auf das viele Herumlaufen. Luan könnte sich vorstellen, später einmal als Elektriker zu arbeiten. Ihm macht die Arbeit mehr Spaß als die Schule.

Chayenne (Jahrgangsstufe 10)

Chayenne aus der Jahrgangsstufe 10 hat ihr Praktikum im Drogeriemarkt dm gemacht. Dafür fuhr sie jeden Tag ins Märkische Zentrum. Ihre Aufgaben waren: die Ware in die Regale räumen, die Regale aufräumen und – das hat ihr am meisten Spaß gemacht – die Ware vorziehen.

Den Job im Drogeriemarkt möchte sie später allerdings nicht machen. Sie würde später lieber als Kinderkrankenpflegerin arbeiten. Im Moment findet sie die Schule besser, aber sie sagt, dass es auf die Arbeit ankomme.

Talitha (Jahrgangsstufe 8)

Talitha aus der Jahrgangsstufe 8 war in den Werkstätten Kosmetik und Verkauf. In Kosmetik hat sie selbst Masken gemacht, als Verkäuferin Bestelllisten erstellt und die Regale eingeräumt. Die Kosmetik hat ihr Spaß gemacht, das Verkaufen weniger.

Beruflich möchte Talitha nicht als Kosmetikerin oder Verkäuferin arbeiten, sie würde lieber etwas mit Kindern oder mit Tieren machen. Schule findet sie zurzeit besser als die Arbeit.

Mia (Jahrgangsstufe 8)

Mia aus der Jahrgangsstufe 8 hat ihre BSO in den Werkstätten Holz, Metall und Elektro absolviert. In der Holzwerkstatt hat sie ein Krokodil gebastelt, in der Metallwerkstatt ein Namensschild und einen Zettelhalter gebaut sowie in der Elektrowerkstatt einen Lichtschalter mit einer Lampe und einer Steckdose verbunden.

Sie hatte viel Spaß in der Metall- und in der Elektrowerkstatt Spaß, aber weniger in der Holzwerkstatt. Arbeiten gefällt Mia besser als die Schule.

Autorin: Laura

Fünf Fragen an Frau Feiten

Ihr könnt euch das Interview mit Benjamin, Karl und Frau Feiten auch anhören. Drückt dafür in der grauen Leiste links auf den “play”-Button.

Leitungswechsel in der 123h: Frau Feiten hat zum neuen Schuljahr Frau Blöing als Lerngruppenleiterin der 123h abgelöst. Dadurch unterrichtet sie jetzt auch unsere SCHNIPSEL-Redakteure Benjamin und Karl, die in diese Lerngruppe gehen. Nachdem die beiden Schüler Frau Blöing zu ihrem vorübergehenden Abschied zum Interview baten, stellen sie nun Frau Feiten ihre Fragen.

SCHNIPSEL-Redakteure Benjamin (links) und Karl stellten die Fragen, Frau Feiten antwortete darauf.

Ihr Lieblingsfach? Das ist Deutsch, sagt Frau Feiten. Benjamin und Karl möchten aber auch wissen, was ihre Lehrerin selbst in der Schule gelernt hat und was ihr beim Unterrichten am meisten Spaß macht. Dabei erfahren sie auch, dass Frau Feiten schon einen anderen Beruf hatte, bevor sie Lehrerin wurde.

Wieso wollten Sie in der Schule arbeiten?

Ich wollte in der Schule arbeiten, weil ich finde, dass der Beruf als Lehrerin sehr, sehr abwechslungsreich ist. Man trifft nette Kinder, man sitzt nicht den ganzen Tag am Schreibtisch, und die Fächer, die wir durchnehmen, sind richtig interessant.

Haben Sie noch eine andere Arbeit als in der Schule?

Bevor ich als Lehrerin in die Schule kam, war ich Tischlerin. Tischler*innen bauen Möbel aus Holz, zum Beispiel Küchen, Tische und so weiter.

Woher haben Sie Ihre Spieleideen?

Da muss ich etwas lachen, weil wir ja noch gar nicht so viel gespielt haben. Aber die Lieder und Singspiele, die ich mit euch mache, die habe ich aus Büchern oder von anderen Kolleg*innen. Teilweise kenne ich die aus noch aus meiner eigenen Kindheit.

Was haben Sie bislang in der Schule gelernt?

Ich habe in der Schule gelernt, dass man viel Geduld braucht und dass jedes Kind anders ist und dass – wenn man sich kennengelernt hat – es sich meistens lohnt und Spaß macht, zusammen zu sein.

Was ist das Schönste an der Arbeit in der Schule?

Die Kinder natürlich. Die vielen verschiedenen netten Kinder, die man jeden Tag um sich hat.

Vielen Dank für die Antworten auf unsere Fragen, Frau Feiten.

Autoren: SCHNIPSEL-Redakteure Benjamin und Karl

Ein Traum wurde wahr: Stimmen zum neuen Beach-Feld des Campus

Jara hat sich umgehört: Was meinen Schüler*innen, Erzieher*innen, Lehrer*innen und die Schulleiterin zum neuen Beach-Feld? Hört euch die Stimmen an!

Die Bauarbeiten sind abgeschlossen, das Beach-Feld des Campus Hannah Höch ist fertig und wird bereits genutzt. Und wie kommt das Sandfeld bei unseren Schüler*innen, Erzieher*innen und Lehrer*innen an? Jara hat sich bei der Einweihung des Feldes für SCHNIPSEL umgehört. Die Befragten haben sich dabei mit ihren Bewertungen gegenseitig übertroffen: Sie reichen von “gut” über “sehr gut” und “sehr sehr gut” bis hin zu “super” und “megakrass”.

Jara hat auch unsere Schulleiterin Frau Ristow zum neuen Beach-Feld befragt.

Jara hat auch mit unserer Schulleiterin Frau Ristow gesprochen und sie gefragt, wie es zu dem Beach-Feld kam. Die Idee sei ihr durch die Corona-Zeit gekommen, in der der Sportunterricht teilweise nur draußen stattfinden konnte. Wie die Schule dafür sorgen kann, dass der Sportunterricht draußen interessanter wird, habe sie sich gefragt. Die Antwort lag für die leidenschaftliche Beach-Volleyballspielerin nahe: durch ein Sandfeld mit Netzanlage, auf dem man Volleyball, aber auch Tennis, Badminton, Frisbee oder Fußball spielen kann.

“Ich finde es großartig”, schwärmt Frau Ristow im Interview am Rande des Beach-Feldes. “Es ist unglaublich, wie von der Idee der Sand hierher gekommen ist. Wenn ich mich umdrehe und den Sand da sehe, dann denke ich manchmal noch, ich träume.” Dass Schüler*innen und Mitarbeiter*innen unserer Gemeinschaftsschule mit großer Unterstützung 120 Tonnen Sand bewegten, mache sie stolz.

Das Interview mit Frau Ristow fand am Rande der Einweihung des Beach-Feldes statt.

Jara hat noch viele weitere Stimmen eingeholt. In dem folgenden Hörbetrag könnt ihr euch alle Antworten der Befragten anhören:

Zum Anhören auf “play” drücken!
Herr Menke und Herr Gefeller (von links) haben beim Bau kräftig mitgeholfen. Vielen Dank! Beide kommen auch in dem Hörbeitrag von Jara zu Wort.
Die Kinder nutzen das Beach-Feld bereits ausgiebig.

Autor*innen: Jara führte die Interviews und nahm sie auf, Herr Brodersen schrieb den Text.

Lesetipps einer Lesepatin: “Das Thema sollte Kinder interessieren”

Lesen hilft Schüler*innen in der Schule und später auch im Beruf. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder schon möglichst früh den Spaß am Buch entdecken. Wenn Eltern ihren Kindern viel vorlesen und sie gemeinsam Bilder betrachten, gelingt dies am besten. In etlichen Kitas und in der Schulen unterstützen ehrenamtliche Lesepaten und Lesepatinnen die Pädagog*innen, indem sie zusätzlich zum regulären Unterricht den Kindern Lese- und Vorleserituale anbieten – auch am Campus Hannah Höch als Teil der Leseförderung.

SCHNIPSEL-Redakteurin Lilli liest fast jede Woche zusammen mit ihrer Lesepatin Frau Wolfframm aus Büchern, Heften oder anderen Textquellen. Hier stellt euch Lilli ihre Lesepatin im Interview vor und fragt sie auch nach Tipps und Buchempfehlungen. Wichtigster Tipp von Frau Wolfframm: ein Buch mit einem Thema aussuchen, das die Kinder interessiert und nicht zu schwer zu lesen ist.

Unter dem folgenden Bild findet ihr Lillis Fragen und Frau Wolfframms Antworten.

Ihr könnt Lillis Interview mit ihrer Lesepatin Frau Wolfframm auch anhören – Lilli liest es euch vor.

Wie wurdest Du Lesepatin?

Ich war einmal Lehrerin. Und da kamen auch Lesepaten in die Klasse, die den Kindern beim Lesen geholfen haben. Das fand ich toll. Jetzt bin ich in Pension, habe Zeit und kann Kindern beim Lesen helfen. Das macht mir viel Spaß.

Was muss man dafür können und mitbringen?

Man sollte Kinder mögen und gerne lesen.

Wie bringst Du Kinder zum Lesen?

Die meisten Kinder lesen gerne und lesen auch gerne vor. Noch mehr Spaß macht es, wenn sich die Kinderselbst aussuchen dürfen, was sie lesen. Manchmal bringe ich auch Bücher mit, von denen ich denke, dass es den Kindern Spaß macht, sie zu lesen.

Welche Tipps hast Du, dass Kinder den Spaß am Lesen entdecken?

Man sollte sich immer ein Buch mit einem Thema aussuchen, das einen interessiert und das nicht zu schwer zu lesen ist. Manche Kinder lesen auch gerne Comics. Auch das ist in Ordnung. Andere lieben Sachbücher, zum Beispiel über Tiere oder fremde Länder. Geschichten über Prinzessinnen, Einhörner oder Monster sind auch beliebt.

Am besten, man geht in die Bücherei und nimmt sich Zeit zum Schmökern und findet so das richtige Buch. Man kann auch den Bibliothekar oder die Bibliothekarin fragen. Die kennen sich gut aus und können Tipps geben.

Welche Bücher empfiehlst Du Kindern für den Einstieg?

Da ist eine Empfehlung ganz schwierig. Jeder liest ja etwas anderes gerne. Wenn man anfängt zu lesen, sollte man sich Bücher mit Bildern und großer Schrift aussuchen.

Lilli und Frau Wolfframm beim Lesen.

Aber wenn du eine Empfehlung geben musst: Welches Buch findest du denn toll?

Das könnte ich empfehlen: Interessantes über Tiere findet man in “Meine große Tierbibliothek” vom Esslinger Verlag. Es sind viele einzelne Bücher, jeder Band behandelt ein anderes Tier. Tolle Photos ergänzen die kurzen, informativen Texte.

Mir hat in letzter Zeit das Buch “Das Faultier und die Motte” von arsEdition gut gefallen. Da geht es um Freundschaft, aber man erfährt auch Spannendes über ganz ausgefallene Tiere. Außerdem ist es wunderschön bebildert. Es ist etwas für viele Altersstufen.

Welches war Dein erstes Lieblingsbuch als Kind?

“Mio, mein Mio” von Astrid Lindgren habe ich viele Male gelesen.

Was hältst Du von Büchern auf dem Tablet, den E-Books?

Ich selbst habe auch einen Reader und lese sehr gerne damit. Er ist klein und leicht, passt in die Handtasche und man hat immer viel Lesestoff dabei. Das ist vor allem im Urlaub praktisch, weil man nicht viele Bücher mitnehmen muss. Das macht den Koffer leichter.

Schriftart und Schriftgröße kann man einstellen. – Das ist ein Vorteil für Leseanfänger.

Ich leihe mir auch E-Books in der Bücherei.

Vielen Dank für das Interview, Frau Wolfframm.

Erfahrt mehr über die Leseförderung am Campus Hannah Höch auf dieser Infoseite – von Antolin über Bibliothek, Bücherbus und Lesetagebuch bis hin zu Stadtbücherei.

Autorin: SCHNIPSEL-Redakteurin Lilli hat die Fragen entwickelt und liest das gesamte Interview auch vor. Die Fragen beantwortete Frau Wolfframm schriftlich.

Fotos: SCHNIPSEL-Redakteurin Yuna

Schüler*innen erklären im Kurzfilm: “Das ist Demokratie!”

Schüler*innen des siebten Jahrgangs der Mittelstufe des Campus Hannah Höch nahmen in dieser Woche an einem Workshop zum Thema Demokratie teil. Hier seht ihr, was sie dabei erarbeitet haben.

In drei Gruppen näherten sich die Jugendlichen kreativ und mit großem Engagement auf ganz unterschiedliche Weise dem Thema. In drei unterschiedlichen Formaten gestalteten sie mit Unterstützung durch erfahrene Medienpädagogen eigene Kurzfilme. Schaut sie euch an!

“Hilfe! Was ist Demokratie?”

Im ersten Video erklären euch die Schüler*innen, was Demokratie ist, wozu wir in der Demokratie Parteien brauchen, was “Macht des Volkes” bedeutet, und wo die Meinungsfreiheit endet.

“Die streiten – das ist doch Demokratie!”

Im zweiten Kurzfilm zeigen euch die Schüler*innen, dass Demokratie nicht immer einfach ist. Es kommt zum Streit zwischen der Boys-Partei und der Girl-Partei um die Gleichstellung der Frau und um Homophobie. Am Ende einigen sich beide Parteien darauf, dass gleiche Rechte für alle gelten sollen. Da die in diesem Kurzfilm auftretenden Schüler*innen sich nicht öffentlich zeigen möchten, können wir an dieser Stelle kein Video einbinden.

“Wir wollen mit 14 Jahren wählen!”

Im dritten Kurzfilm fordern die Schüler*innen, dass auch Jugendliche ab 14 Jahren wählen dürfen. Sie liefern dafür gute Gründe und sagen, welche der Parteien im Bundestag sich bislang dagegen sperrt.

Stimmen zum Demokratie-Workshop

Und das sagen die Schüler*innen, die an dem Demokratie-Projekt teilgenommen haben, selbst zum Workshop:

Said: “Wir haben gelernt, dass die Arbeit im Team viel mehr Spaß macht.”

Haris: “Das war die beste Unterrichtswoche überhaupt.”

Celine: “In den Gruppen sind viele neue Freundschaften entstanden.”

Lisa: “Ich habe mich jeden Tag riesig auf die Schule gefreut.”

Nazar: “Unser Gruppenvideo ist mega geworden. Wir sind sehr stolz darauf.”

Autor*innen: Die Teilnehmer*innen des Demokratie-Workshops

Frühstücksverkauf in der Hofpause

Ihr könnt euch diesen Artikel auch anhören – Yuna liest ihn euch vor.

In der Hofpause nach der zweiten Stunde ist jetzt immer Frühstücksverkauf. Es gibt belegte Brötchen und Wraps, und manchmal gibt es auch Brezeln. Alles kostet jeweils 50 Cents. 

Die Frühstückssachen verkaufen abwechselnd die 123b, die 456c, die 456d und die 456g. Der Verkauf findet auf Hof 1 statt, da wo die Rutsche, die Schaukel und das Klettergerüst sind. Jeden Schultag, von Montag bis Freitag.

Also: Kommt doch da mal vorbei. Die Essensachen, die es dort zu kaufen gibt, sind echt lecker! Ich habe mir da schon mal ein Brötchen mit Marmelade geholt.

Autorin: Yuna (123a)