Hip Hop im Musikunterricht

Es ist schon etwas her, aber wir wollen es noch berichten: Im Dezember kam Hip-Hop-Kultur im Rahmen des Musikunterrichts der Mittelstufe an unseren Campus. Im Musikunterricht erfuhren wir, dass es fünf Säulen des Hip Hop gibt: Rap, Breakdance, DJing, Graffiti und Beatboxen. Drei davon lernten wir in Workshops näher kennen.

Beatboxen

In unserem Workshop brachte unser Workshopleiter Kays, der ein richtiger Beatbox-Profi ist, uns bei, wie man “beatboxt”. Das hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht. Erst machte er uns etwas vor, wir hörten ihm zu und lernten es dann selber. Beim Beatboxen werden Sounds des Schlagzeugs mit dem Mund erzeugt. Im Stuhlkreis machten wir ein Spiel. Immer kleinere Battles (so nennt man die Wettkämpfe beim Hip Hop) und wer verlor, flog halt raus. Unser Workshopleiter Kays konnte mit dem Mund sehr viele Sounds mit verschiedenen Bewegungen machen. Und mit dem Mikrofon klang alles noch viel cooler. Philipp zeigte am Ende vor allen, was wir im Workshop gelernt hatten.

Breakdance

Unser Workshopleiter Josh brachte uns eine Choreografie mit Toprockings bei. Toprockings sind Tanzmoves, die im Stehen gemacht werden. Am Anfang trauten wir uns nicht zu tanzen. Im Dunklen ging es etwas besser und später dann auch bei Licht. Wir lernten einzelne Schritte und fügten sie am Ende zu einer Choreografie zusammen. Zum Abschluss führten wir die gesamte Choreo auf der Bühne vor der Gruppe vor. Josh zeigte uns noch Videos von Tänzern, die Headspins machen. Er selbst macht keine, weil er Angst um seine Haare hat. Beim Headspinning können kahle Stellen am Kopf entstehen.

Rap

Wir waren im Klassenraum und wollten rappen. Zuerst kam die Frage, was wir mit ganz viel Geld machen wollen und wir entschieden uns für eine Weltreise. So entstand unser Rap “Klassenfahrt mit dem Campus”. Wir gaben immer Ideen für den Text und unser Coach fügte es zusammen. Der Workshop war gut und machte Spaß. Wir präsentierten den Rap auch vor allen, am Anfang war es ein bisschen peinlich. Wir waren auf der Bühne und der Coach hat das meiste gerappt, weil der Rap ganz schön lang und schwer war. Wir rappten dann manche Wörter mit. Das kann man auf der Aufnahme ganz gut hören.

Autoren: Ethan und Zaniyu

So war unser Faschingsfest in der Grundstufe

Tanz, Spiel und Spaß und jede Menge fantasievoller Kostüme: Beim Faschingsfest verwandelte sich die Grundstufe wieder einmal in eine kunterbunte Feierwelt. Die Schülerinnen der SCHNIPSEL-Redaktion berichten, was sie gesehen und erlebt haben.

Fasching: Die bunte Vielfalt der Stände

Am 13. Februar feierten wir Fasching in unserer Schule. Es war sehr aufregend, die vielen Stände zu erkunden. Einer unserer Lieblingsstände war das Schokokuss-Wettessen. Es gab auch eine Zaubershow in der 456f und viele Spiele, zum Beispiel „Bingo“, „Die Clown-Nase“ oder „Suche die goldene Nuss“. 

In der Vorhalle roch es köstlich. Es gab Zuckerwatte.

Die Kostüme waren toll: Von der Prinzessin bis zum Alien war alles dabei. Wie hättet ihr euch verkleidet?

Autorinnen: Greta und Juna

Gute Angebote beim Faschingsfest

Beim Faschingsfest in der Grundstufe unserer Schule war es schön, dass man in der 456a mit Freunden als Trauzeugen heiraten konnte. Discos gab es auch, eine für 456er und eine für 123er. Dort konnten wir uns Lieder wünschen. 

Viel Spaß machte die „Reise nach Jerusalem“ in der SoFi. Auch hier konnten wir Musikwünsche äußern. Es gab hier allerdings keine Stempel

Die Kinder sammelten während des Fests Stempel auf einer Karte für die ganze Klasse.

In der 2. Schulstunde konnten sich die 123er Zuckerwatte holen. Nach der ersten Hofpause konnten wir 456er Zuckerwatte essen.

Autorin: Emilia

Fasching in unserer Klasse

Ich berichte über Fasching in unserer Klasse 456f. Wir veranstalteten eine Zaubershow. Wir bildeten drei Gruppen und machten drei Durchgänge. In jedem Durchgang machten bis zu acht Schülerinnen und Schüler bzw. Zauber:innen mit. 

Es kamen viele Zuschauer und schauten zu. Ich beobachtete, dass sehr viele Kinder mit einem Lächeln in den Raum kamen und mindestens genauso gut gelaunt wieder hinausgingen.

Die meisten Zauber:innen führten ihre Tricks erfolgreich vor, und das Publikum sah ihnen dabei verzaubert zu. Wir hatten außerdem viele Zusatzeffekte und Hintergrundmusik vorbereitet, um alles noch magischer wirken zu lassen.

Insgesamt war es ein großer Erfolg, und viele von uns würden es gerne noch einmal machen.

Autorin: H.

Wie ich das Faschingsfest fand

Ich fand das Faschingsfest ganz gut. Am coolsten fand ich die 456er-Disco. Wir konnten hier einfach nur chillen und selbst Lieder auswählen. Ich fand auch alle Kostüme sehr cool und lustig. Das lustigste Kostüm hatte Herr Reimers an. Er war als Frau verkleidet und war auch in der Disco dabei. Und: Die Zuckerwatte war lecker.

Was ich da nicht so gut am Faschingsfest fand, war, dass die 123er immer wieder in die Disco reinkamen, obwohl sie das nicht sollten. Das war unfair. Es gab auch insgesamt mehr Angebote für 123er als für 456er. Für uns Ältere gab es zum Beispiel die Disco und „Mario Kart“ und dann kaum noch etwas. Deswegen sollte es beim nächsten Mal mehr gute Angebote für die 456er machen.

Autorin: Amelie

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Schulsprecher Jamal: „Ich bin immer für euch da“

Jamal ist der aktuelle Schulsprecher am Campus Hannah Höch – gewählt von den Schülerinnen und Schülern der Grund- und der Mittelstufe. Da Jamal gleichzeitig auch Mitglied der SCHNIPSEL-Redaktion ist, hat er sich kurzerhand selbst über seine neue Rolle an unserer Gemeinschaftsschule interviewt.

SCHNIPSEL: Viele Schüler möchten wissen, wer du bist. Kannst du dich kurz vorstellen und sagen, in welche Klasse du gehst?

JAMAL: Ich heiße Jamal, bin 15 Jahre alt und gehe in die 9. Klasse. Ich bin Schulsprecher und möchte mich für alle Schülerinnen und Schüler einsetzen.

SCHNIPSEL: Warum hast du dich entschieden, Schulsprecher zu werden, und was hat dich dazu motiviert?

JAMAL: Ich habe mich entschieden, Schulsprecher zu werden, weil mir unsere Schule wichtig ist und ich helfen möchte, wenn es Probleme gibt.

SCHNIPSEL: Was bedeutet es für dich persönlich, Schulsprecher zu sein?

JAMAL: Für mich bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen und für andere da zu sein.

SCHNIPSEL: Was möchtest du als Schulsprecher in der Schule verändern oder verbessern?

JAMAL: Ich möchte, dass sich alle in der Schule sicher fühlen und respektvoll miteinander umgehen.

SCHNIPSEL: Wenn ein Schüler oder eine Schülerin ein Problem hat, wie gehst du damit um und was ist dir dabei wichtig?

JAMAL: Ich höre zuerst zu und nehme jedes Problem ernst. Danach versuche ich zu helfen oder eine Lösung zu finden.

SCHNIPSEL: Warum ist es dir wichtig, dass alle Schüler:innen ihre Meinung sagen dürfen?

JAMAL: Weil jede Meinung zählt und jeder Schüler und jede Schülerin wichtig ist.

SCHNIPSEL: Was macht dir an deiner Aufgabe als Schulsprecher am meisten Spaß?

JAMAL: Mir macht es Spaß, wenn ich merke, dass ich jemandem helfen kann.

SCHNIPSEL: Gibt es auch schwierige Momente, und wie gehst du damit um?

JAMAL: Ja, manchmal ist es schwierig, aber ich gebe nicht auf und bleibe ruhig.

SCHNIPSEL: Was wünschst du dir von den Schülerinnen und Schülern an deiner Schule?

JAMAL: Ich wünsche mir Respekt, Ehrlichkeit und Zusammenhalt. 

SCHNIPSEL: Was möchtest du besonders den jüngeren Schülern sagen?

JAMAL: Ihr könnt immer zu mir kommen. Ich höre euch zu und helfe euch.

SCHNIPSEL: Zum Schluss: Welche Nachricht möchtest du allen Schülern mitgeben?

JAMAL: Ich bin immer für euch da, egal was ist. Zusammen machen wir unsere Schule.

Kissen, Kuscheln, Kita-Lesen

Wir treffen uns jeden Mittwoch nach der ersten Hofpause auf der großen Lernetage mit Frau Vorholz. In der Pause haben immer zwei Kinder schon Obsthäppchen und Tee vorbereitet. Mit Snacks und Sitzkissen gehen wir dann zusammen in den eFöb-Raum neben der Eingangshalle von Haus 1.

Dann kommen auch schon die Kinder aus der Kita und wir setzen uns gemeinsam in den Kreis. Die einzelnen Kinder suchen sich ein Buch aus und wir lesen es ihnen eine halbe Stunde lang vor. Danach stellen die Kita-Kinder ihr gehörtes Buch im Kreis vor. Anschließend essen wir das Obst und trinken Tee. Zum Schluss sagen wir „Tschüß!“ und die Kita-Kinder gehen wieder.

Wir besprechen dann noch den Vorlesetag im Kreis. Wir reden darüber, was uns gefallen hat, was uns nicht gefallen hat und was wir gelernt haben. Danach bringen wir alle Sachen wieder zurück auf die Lernetage. Als Letztes schreiben wir unsere Gedanken in unser Zukunftstag-Journal, denn das Kita-Lesen ist ein Projekt unseres Zukunftstags.

Das letzte Treffen mit den Kitakindern vor den Winterferien fand in der Kita statt. Dort haben wir uns gegenseitig Geschenke überreicht. Das Schönste an dem Projekt war, dass wir am Ende so eine vertraute und vertrauensvolle Beziehung mit den Kitakindern hatten.

Autorin: Maryem

Berliner Schülerzeitungswettbewerb: SCHNIPSEL gewinnt wieder bei Gemeinschaftsschulen

Der SCHNIPSEL hat erneut beim Berliner Schülerzeitungswettbewerb gewonnen: In der Kategorie „Gemeinschaftsschulen“ landete die Schülerzeitung des Campus Hannah Höch wieder auf dem ersten Platz. Ebenfalls ausgezeichnet wurden das MagazinEins der SchuleEins in Pankow (Platz 2) und die Zeitung DENKmal der Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule in Prenzlauer Berg (Platz 3).

Nisa, Raya, Yoldas, Juna und Greta (von links) haben an der ausgezeichneten 7. SCHNIPSEL-Ausgabe mitgearbeitet.

Auf der Preisverleihung am Dienstag, 20. Januar 2026, in der Aula der Max-Taut-Schule in Lichtenberg lobte die Jury am SCHNIPSEL das breite thematische Angebot mit vielen Texten und Fotos zum Schulleben sowie die farbenfrohe Aufmachung. Den Juroren gefiel auch Yunas Reportage über das Erscheinungsbild der Toilettenräume des Campus („Wie sauber sind unsere Toiletten wirklich?“).

Der von der Jugendpresse Berlin-Brandenburg, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und dem Tagesspiegel ausgerichtete Berliner Schülerzeitungswettbewerb fand bereits zum 23. Mal statt. Mehr als 50 Schülerzeitungsredaktionen hatten sich um die Preise beworben. Der SCHNIPSEL wird jetzt mit der “Glanz & Glitzer”-Ausgabe auch beim Bundeswettbewerb vertreten sein.

„Schülerjournalismus ist relevant und unverzichtbar“, sagte Christina Henke, die Bildungssekretärin in Berlin auf der Preisverleihung zu den Nachwuchs-Journalist:innen. „Es ist wichtig, dass es Zeitungen gibt, in denen Schülerinnen und Schüler über die Dinge schreiben können, die ihnen am Herzen liegen.“ Antonia Luigs vom Vorstand der Jugendpresse pries die Redaktionen der Schülerzeitungen als „politische Orte, an denen die Schülerinnen und Schüler Missstände benennen, Positionen beziehen und sichtbar machen, was sie wirklich bewegt“.

Deshalb forderte Anke Myrrhe, stellvertretende Chefredakteurin des Tagesspiegel, die Kinder und Jugendlichen in den Schülerzeitungsredaktionen auf: „Bleibt kritisch, fragt weiter nach! Das, was ihr tut, ist wahnsinnig wichtig.“

Hier der Bericht von Greta und Juna aus der 3. Jahrgangsstufe über die Preisverleihung des Berliner Schülerzeitungswettbewerbs:

Bei so vielen Schülerzeitungen blieb im Saal kaum ein Platz frei. Und schon wieder belegte unsere Zeitung SCHNIPSEL den ersten Platz. Das war ganz schön aufregend!

Am Anfang wurden ziemlich lange Reden gehalten, aber so ein Schülerzeitungswettbewerb ist ein Haufen Arbeit für viele Menschen. Und jeder, der daran mitarbeitet, sollte auch seinen Anteil haben.

Unsere Zeitung hat bei den Gemeinschaftsschulen gewonnen. Ihr fragt euch sicher jetzt, welche Schülerzeitungen in den anderen Kategorien gewonnen haben. Das könnt ihr im Tagesspiegel nachlesen. Hier halten wir es kurz. Jede Schülerzeitung, die gewonnen hat, hat es auch verdient.

Wir mussten etwa 45 Minuten mit der S-Bahn fahren, um zu der Veranstaltung zu kommen. Dort gab es Sticker, Flyer und Lollis. In der Aula, in der die Preise verliehen wurden, durfte man nicht essen oder trinken. Das haben wir dann zwischendurch in der Vorhalle gemacht. 

Als wir für den 1. Platz bei den Gemeinschaftsschulen aufgerufen wurden, gingen wir auf die Bühne. Das war aufregend und schön vor so vielen Menschen. Als Preis bekamen wir eine Urkunde und Kinogutscheine überreicht.

Autorinnen: Greta und Juna

Klassenchat mit Klimaaktivistin

Am 14. Januar nahmen Schülerinnen und Schüler des Campus Hannah Höch am „Globalen Klassenzimmer“ mit der Klimaaktivistin Luisa Neubauer teil. Das war eine Live-Videoschaltung auf das Segelschiff Malizia Explorer, mit dem Luisa mit dem Weltumsegler Boris Hermann sowie mehreren Forscherinnen und Forschern in der Antarktis unterwegs ist. Moderiert wurde die Videokonferenz von Tobias Krell alias Checker Tobi.

Luisa Neubauer zeigte uns mit der Kamera die Landschaft in der Antarktis und sprach über die Themen Klima und Erderwärmung. In der Antarktis kann man gut sehen, dass die Erde sich erwärmt, denn dort schmelzen die Eisberge. Es wurde auch über die Pinguine gesprochen. Die sind sehr langsam zu Fuß, aber sehr schnelle Schwimmer!

Im Projektunterricht haben wir einiges über die Antarktis bzw. die Region am Südpol der Erde gelernt, zum Beispiel wie kalt es da werden kann (vor vielen Jahren wurden -89 Grad Celsius gemessen). Dort gibt es nur zwei Jahreszeiten: Sommer und Winter. Wenn bei uns Winter ist, ist in der Antarktis Sommer. Wir haben auch viele Tiere kennengelernt, die in der Antarktis an Land und im Wasser leben. Eisbären gehören nicht dazu – die leben in der Arktis (dem Nordpol).

Außerdem haben wir uns mit dem Klimawandel beschäftigt: In einem Experiment mit Eis unter einer Glashaube bei Sonnenbestrahlung erlebten wir, was der Treibhauseffekt ist. Und wir lernten, was wir tun können, um den C02-Ausstoß gering zu halten.

Für das „Globale Klassenzimmer“ mit Luisa Neubauer meldeten sich über 1.000 Klassen in Deutschland an. Vom Campus waren Schülerinnen und Schüler der 123c sowie der 456c im Rahmen des Zukunftstags dabei.

Eine Rätselfrage: Warum fressen Eisbären keine Pinguine?
Antwort: Weil sie sich nicht begegnen. Eisbären wohnen in der Arktis (Nordpol) und Pinguine in der Antarktis (Südpol).

Autorinnen: Giuseppe, M. und Frau Witzel