Lieber „zu Fuß zur Schule“ laufen

Berlinweit war am 22. September 2023 der Aktionstag “Zu Fuß zur Schule“. Viele durch den Verkehr besorgte Leute haben da mitgemacht. Ihr Ziel war es, andere Eltern darauf aufmerksam zu machen, dass der starke Autoverkehr vor der Schule nicht gut für die Kinder ist und dass deshalb alle ihre Kinder besser mit dem Fahrrad, mit dem Roller oder zu Fuß zur Schule schicken. 

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Wie es zu der Aktion kam, erkläre ich euch jetzt. Viele Eltern haben sich Sorgen gemacht, weil es so viel Autoverkehr vor den Schulen gibt. Das muss sich ändern, dachten sie und haben dieses Projekt entwickelt. 

Der Campus findet dieses Projekt sehr gut und unterstützt es. Einige Eltern und Kinder an unserer Schule gestalteten dafür Plakate und hingen diese am Aktionstag morgens vor Schulbeginn auf dem Parkplatz auf, damit die autofahrenden Eltern sie sehen. Auch haben sie autofahrende Eltern auf das Problem angesprochen. An Nachmittag zum Schulschluss haben sie es noch einmal gemacht.

Wir hoffen, dass es in Zukunft weniger Autoverkehr vor unserer Schule gibt und dass alle Autofahrer sich gesitteter verhalten. Allen hat die Aktion am Campus aber offenbar nicht gefallen: Ein großes Banner vor der Schule wurde in einer der folgenden Nächte abgefackelt.

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Autorin: Yuna

Termin für Eröffnung der Leseoase steht

Update: Der in diesem Artikel genannte Termin für die Eröffnung der Leseoase muss leider verschoben werden. Voraussichtlich im Januar 2024 wird die Leseoase eröffnet.

Die Leseoase der Grundstufe am Campus Hannah Höch wird ein Raum, in dem wir in der Pause lesen und zur Ruhe kommen können. Wir Schüler*innen haben schon im vergangenen Schuljahr angefangen, den Raum zu gestalten.

Erst haben wir Entwürfe für die Leseoase angefertigt. Den Siegerentwurf wählten wir Kinder während des Sommerfests kurz vor den Sommerferien. Jetzt geht es an den Bau der Leseoase. Die Kinder, die dabei mithelfen, wurden im vergangenen Jahr per Losverfahren bestimmt. Sie sind zum Beispiel mit Eddy (Frau Gefeller) zu Ikea und zu Höffner gegangen, um Möbel für den Raum auszuwählen. 

Die Leseoasen-Gruppe trifft sich jetzt vor den kommenden Herbstferien mehrmals. Was sie da machen? „Wir werden uns jetzt mit der Ausgestaltung, dem Besichtigen und dem Ausmessen des Raumes, mit der Bestellung der Möbel sowie mit den Finanzen beschäftigen“, erzählt Eddy.

Der Siegerentwurf

Wir haben Eddy auch gefragt, wann die Leseoase eröffnet wird. Sie sagte, das wird während der Weihnachtswerkstätten geschehen. Wir freuen uns sehr, dass wir bald in die Leseoase gehen können!

Autorinnen: Maryem und Yuna

„Berliner Woche“ berichtet über Aktion gegen Elterntaxis: „Katze beißt sich in den Schwanz“

Die „Berliner Woche“ berichtet über den Aktionstag „Zu Fuß zur Schule“ an verschiedenen Schulen, unter anderem über die Aktionen am Campus Hannah Höch. Elternvetreter*innen warben am internationalen autofreien Tag dafür, dass Eltern ihre Kinder zu Fuß statt mit dem Auto zur Schule bringen. Schließlich bedeutet weniger Autoverkehr vor der Schule mehr Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg.

„An vielen Schulen herrscht am Morgen ein chaotisches Szenario: gestresste autolenkende Eltern, kaum Parkplätze, gefährliche Wendemanöver“, beschreibt der Artikel der „Berliner Woche“ die morgendliche Situation vor vielen Grundschulen. „Die Zeit am Morgen sei ohnehin knapp, die Kinder hätten wieder mal getrödelt, die Eltern müssten los zur Arbeit“, laute eines der häufigsten Argumente der Mütter und Väter in den Elterntaxis. Also werde „der Nachwuchs ins Auto gepackt und möglichst direkt vor der Schule herausgelassen“.

Laut „Berliner Woche“ gibt es aber auch eine kuriose Begründung von Eltern: Sie brächten ihre Kinder mit dem Auto bis vor die Schule, weil der Schulweg durch die vielen vorbeifahrenden Autos zu unsicher für ihre Kinder sei. „Spätestens hier beißt sich die Katze in den Schwanz“, zitiert die „Berliner Woche“ eine Elternvertreterin.

Zum Artikel der „Berliner Woche“: „Werbung für autofreien Schulweg und temporäre Spielstraßen“

Wie alle mit dafür sorgen können, dass der Schulweg für Kinder zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad sicherer wird, wissen Elternvertreterinnen des Campus: Die Eltern könnten ihre Kindern in umliegenden Straßen und nicht direkt vor dem Campus aus dem Auto lassen und vor dort zu Fuß zur Schule begleiten. Die Eltern könnten auch sogenannte „Laufbusse“ organisieren, die die Kinder in kleinen Gruppen auf den letzten 100 Metern zu Schule zu bringen.

Auch die rbb Abendschau hatte in ihren Nachrichten einen Beitrag über den Aktionstag am Campus Hannah Höch gebracht. Weitere Artikel darüber finden sich im Eulenblog von Aufwind e.V. sowie auf der Seite märkischesviertel.de.

„Zu Fuß zur Schule“: Aktion für mehr Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg

Staus, Rangieren, Gedrängel und Gehupe – die Verkehrssituation auf dem Parkplatz neben Haus 1 und vor der Feuerwehreinfahrt ist morgens schlimm. Wenn Eltern ihre Kinder mit dem Auto bis vor die Schule fahren und mehrere Autos sich auf dem schmalen Fahrstreifen gegenseitig blockieren, dann wird es für die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum Campus brenzlig. Deshalb haben engagierte Eltern in der vergangenen Woche einen Aktionstag gegen den starken Autoverkehr vor der Schule durchgeführt. Motto: „Zu Fuß zur Schule“.

Auf Elternabenden und auf der Versammlung der Gesamtelternvertretung gab es zahlreiche Berichte über rücksichtsloses Verhalten von Autofahrer*innen, die morgens ihre Kinder vor der Schule abliefern. Nachmittags beim Abholen zeigt sich meist das gleiche Bild. So soll es nicht mehr weitergehen, beschlossen deshalb mehrere Elternvertreterinnen. In Zusammenarbeit mit Pädagog*innen, Eltern und Kindern des Campus sowie mit Unterstützung vom BUND e.V. und vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) bereiteten sie für den 22. September einen Aktionstag vor, um Autofahrer*innen auf das Problem aufmerksam zu machen. 

Am vergangenen Freitag standen knapp 20 Eltern mit gelben Warnwesten vor den Zufahrten zur Schule und verteilten Info-Flyer an Autofahrer*innen. Die Fußwege der Schüler*innen vor der dem Campus hatten sie am Nachmittag zuvor farbig markiert, mit Bannern und Plakaten warben sie für weniger Autoverkehr vor der Schule und für mehr Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg.

Die Vorschäge der Eltern für mehr Sicherheit auf dem Schulweg beinhalten unter anderem: Die Eltern könnten ihre Kindern in umliegenden Straßen und nicht direkt vor dem Campus aus dem Auto lassen und vor dort zu Fuß zur Schule begleiten. Sie könnten auch sogenannte „Laufbusse“ organisieren, die die Kinder in kleinen Gruppen auf den letzten 100 Metern zu Schule zu bringen.

Weitere gewünschte und beantragte Maßnahmen:

  • U-Turns am Zebrastreifen durch erhöhte Bordsteinkante der Insel verhindern
  • die Feuerwehreinfahrt durch Fahrbahnmarkierungen besser kennzeichnen und das dortige Parkverbot ausweiten
  • Fußgänger durch Bordsteinmarkierungen besser vor ein- und ausfahrenden Autos am Parkplatz schützen
  • LKW-Parken an der Finsterwalder Straße auf die gegenüberliegende Seite mit dem Grünstreifen beschränken
  • Smiley-Anzeigen für Autofahrer*innen an der Straße anbringen (der Antrag ist bereits gestellt)
  • Verkehrsinsel am der Finsterwalder Brücke umwidmen in Zebrastreifen (Antrag ist gestellt)
  • mit Pollern verhindern, dass ständig auf dem Gehweg des Parkplatzes geparkt wird (Antrag ist gestellt)

Die rbb Abendschau berichtete in den Nachrichten über die Aktion am Campus.

Frau Gefeller von der Schulleitung besorgt weiteres Markierungsspray und bestellt Reflektormännchen, um weiter kritische Bereiche zu markieren und dort Fußweg und Straße deutlich voneinander zu trennen. Die Bezirksstadträtin für Verkehr, Frau Schrod-Thiel, wird darum gebeten, zusammen mit der Schulleitung die Verkehrssituation am Campus zu begutachten und nötige Maßnahmen abzustimmen.

Lustige Pflaume, strenger Kürbis

In der Woche im neuen Schuljahr waren die neuen Sonnen noch nicht bei uns in der Klasse. Manche von ihnen waren zwar schon im Hort, bekamen aber noch keinen Unterricht. In dieser Zeit haben wir Monde und Sterne die Einschulungsfeier vorbereitet. Dann war es endlich soweit. Die Einschulungsfeier fand am ersten Wochenende im neuen Schuljahr statt und dauerte eine Stunde. 

Als erstes hielt unser Schulleiter Herr Schmidt eine Rede. Dann gab es Lieder, und Schüler*innen der zweiten und dritten Jahrgangsstufe führten als Pippi Langstrumpf, Tommy und Annika durch den Schultag. Genau ging es darum, dass Tommy und Annika Pippi die Schule zeigten und dass Pippi am Ende beschließt, selbst die Schule zu besuchen. 

Die drei Figuren trafen dabei in einem einen Sketch über gesundes Essen auf „Obst und Gemüse“ wie Apfel, Birne, Pflaume und einen strengen Kürbis.

Lucy: „Es gab bei den Proben zwei tolle und gute Drittklässlerinnen, die Pippi gespielt haben, darum mussten wir losen. Durch das Los wurde ich die Pippi Langstrumpf. Es hat mir sehr gefallen, die Pippi zu spielen.“

Lilli: „Ich war dabei, weil meine Schwester eingeschult wurde. Ich fand im Sketch die Plaume am besten, weil sie am lustigsten war. Aber es gab auch Ernstes. Der Kürbis war mir etwas zu streng.“

Autorinnen: Lilli und Lucy

70 neue Sonnen strahlen am Campus

70 neue Kinder begrüßte das Schulleitungsteam aus Herrn Schmidt, Frau Hauser und Frau Gefeller am vergangenen Samstag in der Grundstufe am Campus Hannah Höch. Die aufgeregten neuen Erstklässler*innen und ihre Eltern erlebten während der Einschulungsfeier im gefüllten Mehrzweckraum ein buntes Programm.

Unsere Lehrerinnen: Frau Soler, die Sportliche

Frau Soler kam im vergangenen Schuljahr wenige Wochen vor der Zeugnisausgabe an unsere Schule. Immer ein offenes Ohr für die Geschichten und Anliegen der Kinder zu haben, ist ihr sehr wichtig. „Ich nehme alle Kinder sehr ernst und möchte für sie Ansprechpartnerin in allen Situationen sein“, sagt sie.

SCHNIPSEL: Welche Fächer und Klassen unterrichten Sie?

FRAU SOLER: Ich unterrichte die Fächer: Deutsch, Mathematik und Sport und bin die Klassenlehrerin der 123d. 

SCHNIPSEL: Was fasziniert Sie an Ihren Fächern? 

FRAU SOLER: Die Welt der Zahlen und Buchstaben kennenzulernen finde ich einfach fantastisch. Ich freue mich mit, wenn Kinder ihre ersten eigenen Worte schreiben und lesen können. Genauso, wenn sie anfangen, Zahlen und Mengen zu verstehen, und ganz selbstverständlich am Ende der dritten Klasse im Tausender-Raum rechnen und lange Geschichten schreiben können. Da ich mich selbst gerne bewege und Sport mache, ist es mir eine große Freude, die Kinder dazu zu motivieren und zu zeigen, wie viel Spaß es machen kann.

SCHNIPSEL: Wie waren Sie als Schülerin?

FRAU SOLER: Mir fielen die Sachen nicht immer leicht und waren für mich selbsterklärend. Dadurch musste ich mir manche Themen hart erarbeiten. Das hat nicht immer Spaß gemacht. Ich bin jedoch sehr zielstrebig, kämpfte mich durch schwere Themen und genoss die anderen.

SCHNIPSEL: Was tun Sie gerne, wenn Sie nicht in der Schule sind?

FRAU SOLER: In meiner Freizeit gehe ich gerne wandern und fahre Fahrrad. Aktiv in Berlin und Brandenburg unterwegs zu sein, macht mir sehr viel Spaß. Dieses Jahr haben wir das erste Mal Gemüse angepflanzt und wir sind sehr gespannt, ob wir bald etwas ernten können. Diese Unternehmungen und einige mehr mache ich am liebsten mit meiner Familie.

SCHNIPSEL: Warum haben Sie sich für den Campus Hannah Höch entschieden?

FRAU SOLER: Da gibt es einiges, beispielsweise gefällt mir, dass es den Klassenrat gibt. Das die Kinder mitbestimmen können, zeigt ebenfalls die Gestaltung des Schulhofs. Auf die geplante Leseoase freue ich mich auch sehr. 

SCHNIPSEL: Vielen Dank für das Interview, Frau Soler.

Warum ich gerne zur Schule gehe

Man lernt in der Schule viele Dinge: Deutsch, Mathe, Musik und noch mehr. Etwa Lesen und Schreiben, auch in fremden Sprachen wie Englisch oder Spanisch. Außerdem lernt man, wie man mit Geld rechnet und umgeht. Man kann in der Schule auch viele Freundinnen finden und hat so mehr Spaß beim Lernen.

Lucy (rechts) mit ihrer Freundin Ewa auf der kleinen Lernetage

Wenn du 20 oder 30 Jahre alt bist, musst du schreiben können. Man muss im Leben sehr oft und fast überall schreiben. Zum Beispiel im Beruf, auch auf einem Computer. Selbst ich schreibe gerade. Schreiben bedeutet für mich sehr viel. Ich liebe schreiben. Ich bin dabei ganz für mich und mit meinen Gedanken. Es lenkt mich auch ab, wenn ich schlechte Laune habe oder traurig bin. Schreiben ist ein Teil meines Lebens. Ich schreibe über alles außer über meine Familie. Schreiben ist nicht nur sehr wichtig. Es macht auch sehr viel Spaß.

Lesen lernen ist genauso wichtig wie Schreiben lernen. Auch lesen muss man sehr viel und oft. Briefe, Zeitungen, Texte im Internet oder viele lustige, coole und tolle Sachen können wir sonst nicht verstehen. Nicht mal Amazon nutzen. Lesen ist wichtig für mich und meine Freundinnen. Ich lese am liebsten Bücher über Abenteuer und über Harry Potter.

Auch nach der Schule geht es mit dem Lernen weiter, denn auch als Erwachsener, selbst als Oma, lernt man immer weiter Neues. Das freut mich.

Autorin: Lucy

Zusätzlich Zeugnisnoten ab der 7. Jahrgangsstufe

Verbale Zeugnisse, die die Kompetenzen und Leistungen der Schüler*innen detaillierter beschreiben, sind besser als Zeugnisnoten. Darin sind sich die meisten Pädagog*innen am Campus einig. Allerdings fragen schon länger viele Schüler*innen in den unteren Jahrgangsstufen und ihre Eltern Zeugnisnoten nach. Jetzt gibt das Kollegium dem anhaltenden Druck nach und vergibt künftig zusätzlich auch Zeugnisnoten ab Klasse 7. Aleyna hat in der Mittelstufe Stimmen zum Thema gesammelt.

Die meisten Schüler*innen an unserer Schule wissen es schon, dass es ab dem kommenden Jahr auch Noten in der Mittelstufe am Campus Hannah Höch geben wird – zusätzlich zu den von der Grundstufe bekannten Kreis-Bewertungen und zu den Zertifikaten „Basis“, „Kompakt“ und „Master“. Das sorgt auch unter uns Schüler*innen für Diskussionen. 

Viele von uns sagen, dass es besser ist, Schulnoten zu bekommen. Sie finden, dass sie mit Schulnoten die Bewertungen ihrer Leistungen in der Schule besser verstehen. So erhalten sie einen besseren Überblick darüber, woran sie noch arbeiten und sich verbessern sollten.

Andere behaupten dagegen, dass Noten sie runterziehen werden. Bei einer schlechten Note würden sie sich selbst schlecht in dem Fach finden und dann nicht mal mehr versuchen, sich da zu verbessern.

Ich persönlich finde auch Zeugnisnoten gut. Erst Kreise in der Grundstufe und dann Zertifikate wie „Master“ oder „Kompakt“ – da versteht zum Beispiel meine Mutter nicht, was das genau bedeutet. Bei einer Zeugnisnote kann sie sich es besser vorstellen. Mit Noten hat sie ja von früher, als sie selbst in der Schule war, Erfahrung. 

Stimmen der Schüler*innen in der Mittelstufe zum Thema:

J., Jahrgang 9: „Ich finde das Notenpunktesystem sehr gut, da es mir eine klare Vorstellung von meinem Leistungsstand gibt. Allerdings war meine Präferenz in den Klassenstufen 7 und 8 eher auf Zertifikate ausgerichtet. Ich denke, dass Zertifikate in diesen Klassenstufen besser geeignet sind, da sie eine breitere Bewertung von Fähigkeiten und Erfolgen bieten.“

J.-L., Jg. 9: „Noten bilden die Leistungen in den Fächern besser ab, ich hätte sie mir schon ab Jahrgang sieben gewünscht. Ich finde, die Zertifikate sind nicht exakt genug, da sie einen zu großen Notenbereich umfassen.“

A. Jg. 8: „Ich hätte mir auch im 7. und 8. Jahrgang Noten gewünscht. Für mich werden Noten einen größeren Ansporn geben, mich in den Fächern zu verbessern.“

R. Jg. 9: „Vor allem für meine Eltern waren die Texte der verbalen Beurteilungen häufig nicht aussagekräftig. Deshalb hätte ich mir auch früher schon Noten gewünscht.“

D. Jg. 7:  „Ich bin zufrieden damit, dass es ab nächstem Schuljahr Noten gibt. Dass es in den Bilanz- und Zielgesprächen dann noch Informationen geben wird, wie die Noten zustande kommen, finde ich wichtig. Die verbalen Beurteilungen finde ich manchmal etwas unverständlich oder zu ungenau.“

Autorin: Aleyna

Frau Ristow verlässt den Campus

Vieles hat sie in ihrer Zeit am Campus Hannah Höch angestoßen, aber alle Früchte ihrer Arbeit wird sie nicht mehr ernten. Schulleiterin Frau Ristow verlässt den Campus und übernimmt die Leitung des SIBUZ (Schulpsychologisches und inklusionspädagogisches Beratungs- und Unterstützungszentrum) für Reinickendorf. Am Campus werden wir Frau Ristow also in anderer Rolle weiterhin sehen.

Presse-Echo: Symbolischer Spatenstich für Campus-Umbau

Großer Presseandrang herrschte Anfang des Monats beim symbolischen Spatenstich für die Umgestaltung des Außengeländes des Campus. Geplant sind neue Bereiche zum Lernen, Spielen und Entspannen. Der Baubeginn erfolgt im Bereich der Mittelstufe. Das Projekt wird mit 1,35 Millionen Euro aus dem Programm für nachhaltige Erneuerung des Landes Berlin gefördert.

Als am 4. Juli Schüler*innen des Campus, Frau Ristow und Herr Schmidt von der Schulleitung sowie die Bezirksstadträt*innen Frau Stephan (Bündnis 90/Grüne), Frau Schrod-Thiel (CDU) und Herr Muschner (CDU) zum Spaten griffen, waren mehrere Pressevertreter*innen dabei. Unter anderem die rbb Abendschau, die “Berliner Woche“ und die “Reinickendorfer Allgemeine Zeitung (RAZ)“ waren dabei.

In der Abendschau vom 4. Juli hieß es im Nachrichtenblock: “Mit einem ungewöhnlichen Spatenstich hat die Umgestaltung am Campus Hannah Höch begonnen. An der Gemeinschaftsschule im Märkischen Viertel werden in den kommenden zwei Jahren die Außenanlagen umgebaut. Die Schülerinnen und Schüler waren an der Planung beteiligt. Es werden neue Bereiche zum Lernen, Spielen und Entspannen entstehen.“

“Wie ihr künftiger Pausen- und Freizeitbereich aussehen soll, haben die Schülerinnen und Schüler maßgeblich mitbestimmt. In drei Workshops formulierten sie Wünsche für die Auswahl von Spielgeräten, machen Vorschläge zum Farbkonzept für die Orientierung auf dem Gelände oder verschiedener Nutzungszonen“, schreibt die “Berliner Woche“ (zum Artikel).

“Herausgekommen ist ein reichhaltiges Paket, welches das Gelände neu ordnet und aufwertet“, urteilt die „RAZ“ (zum Artikel auf Seite 4 der Ausgabe 13/2l).

So schön war unser Sommerfest 2023

Viel los auf dem Campus war wieder einmal beim Sommerfest unserer Gemeinschaftsschule. Traditionell findet das Sommerfest am Freitag vor der Zeugnisausgabe, gleichzeitig der letzte Tag der Projektwoche, statt. Viele Projektgruppen nutzten die Gelegenheit, ihre Ergebnisse in Filmen, auf Postern, als Modelle oder als Produkte zu präsentieren. 

Das Bühnenprogramm auf dem roten Hof gestalteten die neu formierte Rockband und die Cheerleaderinnen. Außerdem wurden hier engagierte Schüler*innen mit dem Hannah-Höch-Preis der Schule geehrt sowie die Siegeri*innen des Schreibwettbewerbs der SCHNIPSEL-Zeitung ausgezeichnet.

Auch auf dem weiteren Schulgelände und in den Häusern des Campus gab es Programm für Spiel und Spaß und natürlich kulnarische Leckerbissen, unter anderem ukrainische Köstlichkeiten.

Außerdem präsentierten sich Partnerunternehmen der Schule wie Frisch und Faust und Heimstaden den Schüler*innen.

Und nebenbei stimmten die Schüler*innen der Grundstufe über den besten Entwurf für die Leseoase ab. Der Siegerentwurf kann zu Beginn des neuen Schuljahres in einer Vitrine in der Eingangshalle von Haus 1 bewundert werden.

Impressionen vom Sommerfest 2023 seht ihr im folgenden Video: