Königinnen-Mord am Campus

Die Campus-Bienen gibt es schon über ein ganzes Jahr lang. Den ersten Winter haben sie gut überstanden. Inzwischen sind es drei Stöcke bzw. Bienenvölker. Jeder Stock hat seine Königin. 

Vor ein paar Wochen gab es im ersten Stock drei Weiselzellen (Weisel = Bienenkönigin). Das sind Töpfchen, in denen die amtierende Bienenkönigin ein Ei legt und die Ammenbienen Gelee Royal ansetzen. Schlüpfen aus mehreren Töpfchen neue Bienenköniginnen, tötet die als erstes geschlüpfte Königin die anderen. Bienen-Königinnen werden vier bis fünf Jahre alt, Arbeiterinnen nur etwa 35 Tage alt.

Weil das Volk danach in Schwarmstimmung war, entstand der dritte Bienenstock am Campus. Das darin lebende Bienenvolk entwickelt sich gut. Zum Schutz gegen die Varoamilbe wird es ebenso wie die anderen mit Oxalsäure behandelt. Die Milben sind sehr gefährlich für Bienen, weil sie deren Körperteile auffressen.

Wenn Bienen sich verständigen, dann  tanzen sie. Das Fachwort dafür heißt sterzeln. Das Sterzeln hatten wir zum Beispiel beim Einzug der ersten beiden Bienenvölker am Campus beobachtet

Mehr Bienenstöcke bedeutet auch mehr Honig. “Fleißige Bienen machen leckeren Honig”, sagt Frau Gefeller. Das erste Honigschleudern brachte 7 Kilogramm Honig. Die neun Schüler*innen der Bienen-AG haben ihr Zertifikat für ihr Wissen über die Bienen und ihre Lebensform sowie für ihre Unterstützung der Imkerinnen bei der Pflege der Bienen bekommen.

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Autorin: Yuna