Am 14. Januar nahmen Schülerinnen und Schüler des Campus Hannah Höch an der „Globalen Klassenzimmer“ mit der Klimaaktivistin Luisa Neubauer teil. Das war eine Live-Videoschaltung auf das Segelschiff Malizia Explorer, mit dem Luisa mit dem Weltumsegler Boris Hermann sowie mehreren Forscherinnen und Forschern in der Antarktis unterwegs ist. Moderiert wurde die Videokonferenz von Tobias Krell alias Checker Tobi.

Luisa Neubauer zeigte uns mit der Kamera die Landschaft in der Antarktis und sprach über die Themen Klima und Erderwärmung. In der Antarktis kann man gut sehen, dass die Erde sich erwärmt, denn dort schmelzen die Eisberge. Es wurde auch über die Pinguine gesprochen. Die sind sehr langsam zu Fuß, aber sehr schnelle Schwimmer!
Im Projektunterricht haben wir einiges über die Antarktis bzw. die Region am Südpol der Erde gelernt, zum Beispiel wie kalt es da werden kann (vor vielen Jahren wurden -89 Grad Celsius gemessen). Dort gibt es nur zwei Jahreszeiten: Sommer und Winter. Wenn bei uns Winter ist, ist in der Antarktis Sommer. Wir haben auch viele Tiere kennengelernt, die in der Antarktis an Land und im Wasser leben. Eisbären gehören nicht dazu – die leben in der Arktis (dem Nordpol).
Außerdem haben wir uns mit dem Klimawandel beschäftigt: In einem Experiment mit Eis unter einer Glashaube bei Sonnenbestrahlung erlebten wir, was der Treibhauseffekt ist. Und wir lernten, was wir tun können, um den C02-Ausstoß gering zu halten.
Für das „Globale Klassenzimmer“ mit Luisa Neubauer meldeten sich über 1.000 Klassen in Deutschland an. Vom Campus waren Schülerinnen und Schüler der 123c sowie der 456c im Rahmen des Zukunftstags dabei.
Eine Rätselfrage: Warum fressen Eisbären keine Pinguine?
Antwort: Weil sie sich nicht begegnen. Eisbären wohnen in der Arktis (Nordpol) und Pinguine in der Antarktis (Südpol).
Autorinnen: Giuseppe, M. und Frau Witzel
