Am 5. Dezember kam Hip-Hop-Kultur im Rahmen des Musikunterrichts der Mittelstufe an unseren Campus. Im Musikunterricht erfuhren wir, dass es fünf Säulen des Hip-Hop gibt: Rap, Breakdance, DJing, Graffiti und Beatboxen. Drei davon lernten wir in Workshops näher kennen. Ethan und Zaniyu berichten.

Beatboxen
In unserem Workshop brachte unser Workshopleiter Kays, der ein richtiger Beatbox-Profi ist, uns bei, wie man “beatboxt”. Das hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht. Erst machte er uns etwas vor, wir hörten ihm zu und lernten es dann selber. Beim Beatboxen werden Sounds des Schlagzeugs mit dem Mund erzeugt. Im Stuhlkreis machten wir ein Spiel. Immer kleinere Battles (so nennt man die Wettkämpfe beim Hip Hop) und wer verlor, flog halt raus. Unser Workshopleiter Kays konnte mit dem Mund sehr viele Sounds mit verschiedenen Bewegungen machen. Und mit dem Mikrofon klang alles noch viel cooler. Philipp zeigte am Ende vor allen, was wir im Workshop gelernt hatten.

Breakdance
Unser Workshopleiter Josh brachte uns eine Choreografie mit Toprockings bei. Toprockings sind Tanzmoves, die im Stehen gemacht werden. Am Anfang trauten wir uns nicht zu tanzen. Im Dunklen ging es etwas besser und später dann auch bei Licht. Wir lernten einzelne Schritte und fügten sie am Ende zu einer Choreografie zusammen. Zum Abschluss führten wir die gesamte Choreo auf der Bühne vor der Gruppe vor. Josh zeigte uns noch Videos von Tänzern, die Headspins machen. Er selbst macht keine, weil er Angst um seine Haare hat. Beim Headspinning können kahle Stellen am Kopf entstehen.
Rap
Wir waren im Klassenraum und wollten rappen. Zuerst kam die Frage, was wir mit ganz viel Geld machen wollen und wir entschieden uns für eine Weltreise. So entstand unser Rap “Klassenfahrt mit dem Campus”. Wir gaben immer Ideen für den Text und unser Coach fügte es zusammen. Der Workshop war gut und machte Spaß. Wir präsentierten den Rap auch vor allen, am Anfang war es ein bisschen peinlich. Wir waren auf der Bühne und der Coach hat das meiste gerappt, weil der Rap ganz schön lang und schwer war. Wir rappten dann manche Wörter mit. Das kann man auf der Aufnahme ganz gut hören.

