Die Fusion der Hannah-Höch-Grundschule und der Greenwich-Mittelschule zum Campus, der Bau eines Freizeithauses, die Wandlung der verlässlichen Halbtags- zur gebundenen Ganztagsschule, die Einführung von JüL und die Öffnung der großen Lernetage – Frau Pundt hat viel erlebt und geprägt in den 25 Jahren an unserer Gemeinschaftsschule. Heute hat die dienstälteste Erzieherin am Campus ihren letzten Schultag. Sie geht in den verdienten Ruhestand.
Am wichtigsten bei ihrer Arbeit waren ihr immer die Kinder. „Ich möchte, dass es ihnen gut geht und dass es mir mit ihnen gut geht“, erklärt sie, „aber auch, dass die Kinder etwas lernen.“ Deshalb waren Erzieherzeiten bei Frau Pundt immer Lernzeiten.
Das Miteinander der Kolleg*innen an unserer Schule schätzt die gelernte Industriekauffrau und „Erzieherin für Jugendheime“ sehr. „Die Zusammenarbeit zwischen den Erzieher*innen und Lehrer*innen in den Lerngruppen bei uns ist etwas Besonderes“, schwärmt sie.
Vermissen wird Frau Pundt künftig Schulfeste wie Fasching, Weihnachtswerkstätten und Projektwoche mit Sommerfest. Das waren für sie die Höhepunkte im Schuljahr.
Unsere Lehrerinnen: Frau Helbig und der Glücksfall
Was für ein Glück! Das dachte Frau Helbig, als ihr vor 14 Jahren ein Platz für den Vorbereitungsdienst an unserer Schule zugewiesen wurde. „Ich fühle mich hier pudelwohl“, sagt sie heute. „Ich mag die Jahrgangsmischung in den Lerngruppen und das Miteinander von Klassenstufe 1-10 an unserer Schule. Das große, grüne Schulgelände mit den vielen Sport- und Bewegungsmöglichkeiten finde ich wirklich einzigartig. Und mir gefällt, dass man hier sowohl als Kind, als auch als Pädagogin viele Dinge mit gestalten kann.“
Das Mitgestalten tut sie kräftig. Als Lehrerin unterrichtet sie an der Mittelstufe Deutsch, Projektunterricht, Kunst und Sport. Außerdem ist sie Teil der Klassenleitung der M1 und hat seit Beginn dieses Schuljahres eine sogenannte Funktionsstelle inne. Als Ganztags-Koordinatorin ist es ihre Aufgabe, zusammen mit Kolleg*innen das Mittagsband und das AG-Angebot zusammenzustellen.
So ist es auch ihr Verdienst, dass der Campus so ein reiches und vielfältiges AG-Angebot zusammenstellen kann: Cheerleading, Hip Hop, Rockband, Musikproduktion, Trickfilm-Animation, Zeichnen, Malen, kreatives Schreiben, Bücher, Werkstätten für Holz-, Reparatur-, Keramik- und Textilarbeiten, Gesellschaftsspiele, Gärtnern, Graffiti, Backen, Kochen, Aquaristik, Website-Gestaltung sowie jede Menge Bewegungsangebote wie Basketball, Baseball, Beachvolleyball, Boxen, Handball, Fahrradfahren, Fußball-Tischtennis und Headis-Rundlauf – die Schüler*innen haben wirklich die Qual der Wahl.
Viele der AGs werden von den Erzieher*innen und Lehrer*innen des Campus angeboten, andere von Partnern wie etwa dem Atrium oder den Füchsen Berlin. „Einige dieser Kooperationen bestehen seit längerer Zeit und sind über die Jahre gewachsen“, sagt Frau Helbig. „Neue Kooperationen werden durch Mitarbeiter*innen oder Bekannte oder auch per Mail an uns herangetragen.“ Eine neue Kooperation besteht beispielsweise in diesem Jahr mit der nahegelegenen Kita Horizonte. Kinder aus einer Kita-Gruppe kommen während der AG-Zeit zu unserer Schule und bekommen in der Bibliothek von unseren Schülern vorgelesen. Und manchmal besuchen auch Schüler*innen des Campus die Kleinen auch in ihrer Kita.
Steht das AG-Angebot, dann sorgt Frau Helbig mit den Erzieher*innen dafür, dass möglichst vielen Kindern und Jugendlichen ihre AG-Wünsche erfüllt werden. „Leider geht das nicht immer, weil einige Angebote von zu vielen Personen gewählt werden. Dann tut es mir immer wirklich leid, wenn in einzelnen Fällen keiner der Wünsche erfüllt werden kann“, berichtet sie. „So manche(r) hat dabei aber auch schon überraschend neue Interessen entdeckt!“
Wenn die AGs laufen, achtet Frau Helbig darauf, dass die Schüler*innen ihre AG finden und auch dort hingehen und dass die AG-Leitungen alles haben, was sie brauchen. „Wenn ich die Zeit dafür habe, mittwochs durch die AGs zu gehen, mache ich auch gern auch mal mit“, erzählt sie. „Letztens habe ich die Schüler*innen ins Atrium begleitet und habe selbst einen kleinen Trickfilm und ein Acryl-Gemälde gestalten dürfen.“ Durch die Nutzung des digitalen Klassenbuchs fällt ihr die Kontrolle der Anwesenheiten in den AGs mittlerweile leichter.
Neben ihrer Sportbegeisterung – zu ihren Hobbys zählt sie neben Gärtnern auch Skifahren und Kitesurfen – helfen ihr bei der Aufgabe ihre Kontaktfreudigkeit und ihr „Wir alle zusammen“-Denken. „Den Kontakt zu den unterschiedlichen Menschen, denen man bei uns am Campus so begegnet, finde ich besonders spannend“, sagt sie. „Ich mag die Jahrgangsmischung in den Lerngruppen und das Miteinander von Klassenstufe 1-10 an unserer Schule.“ Was für ein Glück für unsere Schule!
Sportfest: Teamgeist, Geschick und Fair Play waren gefragt
Am 16. Mai fanden an unserer Gemeinschaftsschule die Bundesjugendspiele statt – erstmals mit allen Lerngruppen der Grund- und Mittelstufe an einem Tag. Die Disziplinen Sprint, Ausdauerlauf, Weitwurf, Weitsprung und ein Lauf um das Segelluchbecken standen an. Der Seggeluchlauf war ein Gruppenlauf, auch diesen machten wir zum ersten Mal bei Bundesjugendspielen.
Die Lerngruppen der Schule wurde in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe aus 123ern, 456ern und Siebt- bis Zehntklässler*innen der Züge A-D bzw. 1-4 absolvierte morgens im Stadion die Disziplinen der Bundesjugendspiele und machte nach einer Mittagspause auf dem Schulgelände die von der Sportevent-Agentur Trixitt aufgebauten Spiele-Stationen. Die Schüler*innen der anderen Züge hatten die umgekehrte Reihenfolge.
Für jede Schülerin und jeden Schüler in Berlin werden jetzt die bei den Bundesjugendspielen erreichten Punkte errechnet, alle Teilnehmer*innen erhalten noch eine (nicht persönlich) vom Bundespräsidenten Steinmeier unterschriebene Urkunde, auf der die persönliche Punktzahl steht. Bisher sind die Punktzahlen nicht bekannt und dürfen auch nicht verraten werden. (Jarik)
Beim Lauf um das Segelluchbecken traten die 123er, 456er sowie Siebt- bis Zehntklässler*innen eines Zugs zusammen als eine Gruppe an.
Erste Aufgabe war es, dass alle einer Gruppe eine Runde um das Seggeluchbecken laufen, jedes Gruppenmitglied in seinem eigenen Tempo. Gemessen wurde dabei der Zeitabstand zwischen dem ersten und dem letzten Gruppenmitglied, das wieder am Ausgangspunkt eintraf. Bei der zweiten Runde wurde die Zeit gemessen, bis alle Gruppenmitglieder über die Ziellinie waren.
Ich fand den Segeluchlauf toll, weil sich alle in einer Gruppe gegenseitig beim Rennen halfen. Mit den besten Zeiten gewonnen hat die Gruppe des Zugs aus 123h, 456h und M8. (Yuna)
Trixitt ist eine Agentur für Sportveranstaltungen, die 2013 als Straßenfußballprojekt startete. Mittlerweile bringt sie auch Kinder und Jugendliche an Schulen und in Vereinen auf ganz vielfältige Weise in Bewegung. Am Tag der Bundesjugendspiele verwandelten die Trixitt-Teamer das Campus-Gelände in eine Sport-und-Spiel-Arena. Dabei sammelten die Klassen jeweils im Verbund für sich Punkte. Ein Erlebnis für alle war, dass es dabei durchweg friedlich, fröhlich und fair zuging – auch die Leistungen der anderen Klassen wurden beklatscht und gefeiert. (Brd)
Wie es an den einzelnen Stationen ablief, schildern die Kinder in den folgenden Beiträgen.
Beim Kängusprung ging es darum, erst aus dem Stand weit nach vorne zu springen und dann vom Landepunkt aus einen Tennisball in eine Tonne zu werfen. Immer abwechselnd jedes Kind einer Klasse nur einen Ball. Zwei Klassen traten dabei gegeneinander an. Wer den Ball neben die Tonne warf, musste den Ball aus den Büschen dahinter holen, diesen zurück in den Bälleeimer legen und sich hinten in der Reihe wieder anstellen. Bälle, die in die Tonne geworfen, wurden als Punkte gezählt. (Lucy)
Auch beim Zwei-Felder-Ball spielten immer zwei Lerngruppen gegeneinander. Hier ging es darum, Kinder der anderen Lerngruppe mit einem weichen Stoffball abzuwerfen. Am Anfang begannen alle Kinder auf dem Spielfeld, und zwei Bälle waren im Spiel. Wer abgeworfen wurde, ging an den Rand der Gegenseite und konnte von dort weiter werfen. Wenn man einen Ball fing, war man nicht draußen. Die Klasse, die am Ende des Spiels die meisten Spieler*innen noch auf dem Feld hatte, gewann. (Maryem)
Beim Basketball mussten wir versuchen, in einer bestimmten Zeit so viele Bälle wie möglich durch zwei übereinander hängende Ringe zu werfen. Die Bälle waren recht leicht, aber ich fand es schwer, die hohen Ringe zu treffen. Ging der Ball durch einen Ring, gab es einen Punkt. Ging der Ball durch beide Ringe, gab es dafür drei Punkte. Ein Trixitt-Teamer zählte mit einem Hand-Klick-Zähler alle Punkte beider Mannschaften. (Ewa)
In der Schießbude spielten abwechselnd Jungs mit Jungs und Mädchen mit Mädchen mit zwei Bällen Fußball auf zwei Tore. Rund um das Spielfeld gab es eine hohe aufblasbare Bande, so dass die Bälle immer im Spiel blieben. Die Mädchen haben bei uns insgesamt 33 Punkte oder Tore geschafft, die Jungs 30. (Lilli)
Die Station Speedmaster war ein besonderer Staffellauf, bei dem immer zwei Klassen gegeneinander antraten. Abwechselnd liefen die Schülerinnen und Schüler einer Lerngruppe von einem Hütchen zu einem mehrere Meter entfernten und wieder zurück. Dabei mussten sie vom ersten Hütchen einen Tennisball aufsammeln, diesen auf dem hinteren Hütchen austauschen und den zweiten Ball von dort mitnehmen und auf das Hütchen am Startpunkt legen. Von jeder Klasse wurden die Punkte zusammengezählt. Meine Klasse hatte am Ende 77 Punkte. (Mia)
Das Highlight für viele war der 16 Meter lange Hindernisparcours. Hier konnte man springen, klettern, rutschen und einfach toben. Die Kinder zweier Klassen mussten sich nacheinander durch den Hüpfburg-Tunnel kämpfen und dabei Hindernisse überwinden. Erst ging es über eine Barriere, dann durch zwei Pfosten, dahinter einen steilen Anstieg hoch und am Ende eine Rutsche runter. Jeder Durchgang dauerte 12 Minuten. Die Klasse mit den meisten Durchläufen und Punkten gewann (Wisdom)
Büchertauschbörse: Nimm ein Buch – bring‘ ein Buch
In den Vorhallen von Haus 1 und von Haus 5 stehen jetzt Büchertauschregale. Hier können sich Kinder unserer Gemeinschaftsschule ein Buch aussuchen und mitnehmen und dafür ein anderes, das sie schon gelesen haben oder nicht lesen möchten, hineinstellen. Sie können sich auch ein Buch ausleihen und es nach dem Lesen wieder ins Regal zurückstellen.
Die Idee für die Büchertauschbörse kommt aus der Schulbücherei. Sie ist auch ein Experiment, ob ein solcher Büchertausch klappt und das Bücherregal heil und ordentlich bleibt und auch neue Bücher für andere wieder hineingetan werden.
Schaut euch das Leseangebot dort einfach mal an. Es gibt einige Sachbücher und viele spannende Geschichten. Aber geht bitte sorgsam mit den Büchern um und achtet auf Ordnung im Bücherschrank.
Autorin: Yuna
Ausstellung: „Wenn ich auf Planeten komme …“
Wir Schülerinnen und Schüler der 456c haben Bilder gemalt, die von dem Kunstwerk “Einige Kreise“ inspiriert worden sind. Es gab rote, gelbe, grüne und blaue Kreise. Zu den Kreisen haben wir verschiedene Texte geschrieben. Darin steht, was wir uns bei den Bildern gedacht haben. Manche stellen sich vor, dass sie von einem Planeten zum anderen reisen.
Hier ein Beispiel einer Schülerin: „Wenn ich auf die Planeten komme, passiert sehr viel: Auf kleinen Planeten werde ich klein. Auf großen werde ich groß. Auf bunten werde ich bunt. Und auf leuchtenden Planeten leuchte ich wie der schönste Stern.“
Die Bilder und Texte haben wir in der Eingangshalle von Haus 1 ausgestellt. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht, diese Ausstellung zu machen.
Autor: Lukas
rbb interviewt SCHNIPSEL-Redakteur*innen zum Thema Meinungsfreiheit
Wir hatten Besuch vom Fernsehen! Eine für den rbb arbeitende Journalistin kam zu unserer Redaktionssitzung und befragte uns zum Thema Pressefreiheit, Fake News und Social Media. Mit dabei war auch eine Kamerafrau, die alles filmte. Zu sehen waren wir dann in einem Beitrag für die Abendschau.
Frau Rubarth, die Journalistin, fragte uns, wie wir unsere Themen recherchieren und Artikel schreiben und überarbeiten. Wir haben die Gelegenheit genutzt, Frau Rubarth auch selbst ein paar Fragen zur Arbeit als Fernsehjournalistin zu stellen.
SCHNIPSEL: Wie viel müssen Sie filmen für 3 Minuten Beitrag?
FRAU RUBARTH: Wir möchten für einen schönen Fernsehbeitrag die besten Antworten nutzen und wissen vorher nicht, wer genau was sagt. Deshalb stellen wir so viele Fragen. Wenn wir einen reinen Nachrichtenfilm machen, geht es oft schneller. Bei den Bildern ist es ähnlich. Da der Fernsehbeitrag ja nicht schon vor dem Dreh in Bildern und Tönen feststeht, wir nicht genau wissen, wie es vor Ort aussieht und was genau im Einzelnen geschieht, drehen wir viel und nehmen das Beste und Schönste daraus für unseren Film. Außerdem sieht ein Film dann gut aus, wenn eine Szene aus verschiedenen Perspektiven gedreht wurde. Deshalb sagen wir oft: „Bitte nochmal!“
SCHNIPSEL: Werden viele Szenen rausgeschnitten?
FRAU RUBARTH: Ja, weil wir mehr drehen, als wir letztendlich brauchen. Nach dem Dreh sichten wir das Material gründlich und entscheiden, welche Szenen reinkommen und welche leider nicht in den Film kommen.
SCHNIPSEL: Warum wollten Sie ausgerechnet eine Schülerzeitung am Tag der Pressefreiheit Interviewen?
FRAU RUBARTH: Wir wollten wissen: Wie arbeiten junge Menschen in Berlin an ihrer Zeitung? Wie viel wissen Schülerinnen und Schüler schon darüber, wie man richtig recherchiert, wo man gute Informationen findet – und wie frei sie in ihrer Themenwahl sind. Und da ja zeitgleich die Woche der Meinungsfreiheit ist, wollten wir wissen: Dürft ihr alles schreiben, was ihr wollt? Wie geht ihr mit unterschiedlichen Meinungen um?
SCHNIPSEL: Wie viele Leute arbeiten wie lange an so einem Beitrag?
FRAU RUBARTH: Dafür erzähle ich am besten, wie die Produktionswoche aussieht: Am Montag haben wir uns in der Redaktion darüber verständigt, dass wir mit jungen Menschen über Presse- und Meinungsfreiheit sprechen wollen und überlegt, wie wir am besten mit wem sprechen können. Am Dienstag habe ich mehrere Berliner Schülerzeitungen kontaktiert und gefragt, ob ich bei ihnen drehen kann. Das ist nicht immer einfach, weil man dafür die Einverständnis der Eltern und der Schule braucht. Und natürlich müssen die Kinder Lust darauf haben. Dann haben sich mehrere Redaktionen zurückgemeldet und ich habe überlegt: Zu wem gehe ich? Wann kann ich drehen? Wann habe ich ein Kamerateam? Dann haben wir bei euch gedreht und ich habe gemeinsam mit einer Cutterin den Film geschnitten und nach der Abnahme – also dem Ok meiner Redakteurin – habe ich den Film mit Hilfe eines Toningenieurs im Synchronstudio eingesprochen. Also im Grunde: eine Redakteurin, eine Autorin/Reporterin, eine Kamerafrau, eine Cutterin, ein Toningenieur – fünf Menschen.
SCHNIPSEL: Warum haben Sie sich SCHNIPSEL als Schülerzeitung ausgesucht?
FRAU RUBARTH: Ich habe geschaut: Wo entstehen in Berlin gute Schülerzeitungen? Über den Schülerzeitungswettbewerb habe ich gute Redaktionen gefunden. SCHNIPSEL fand ich spannend, weil es euch noch nicht so lange gibt, schon sehr junge Kinder bei euch mitmachen und mitschreiben.
SCHNIPSEL: Gibt es Regeln, was gezeigt werden darf und was nicht?
FRAU RUBARTH: Ja, ich darf einzelne Kinder nur im Film zeigen, wenn ich das Einverständnis der Eltern habe. Gruppen hingegen darf ich zeigen. Oder Erwachsene, die mir ihr Einverständnis geben. Wenn ich in einer Schule drehe, muss natürlich auch die Schulleitung zustimmen. Für Orte, die nicht frei zugänglich für jeden sind oder die jemandem gehören, brauchen ich immer eine Genehmigung. Also für Schulen, Geschäfte, Busse etc. Außerdem darf ich keine privaten Daten zeigen. Also zum Beispiel die Nummern auf Ausweisen.
SCHNIPSEL: Wie war Ihr erster Eindruck von unserer Schülerzeitung?
FRAU RUBARTH: Ich fand euch super! Ihr seid wissbegierig (das merke ich natürlich auch bei der Anfrage für dieses Interview), ihr seid mit Herzblut dabei, diskutiert und respektiert die Meinung anderer. Und ihr wisst schon ganz genau Bescheid darüber, wie man recherchiert und gute Texte schreibt.
SCHNIPSEL: Was macht man bei einer Fernsehsendung ganz anders als bei einer Zeitung?
FRAU RUBARTH: Je nachdem, für welche Beitragsart man sich entscheidet und ob man für Zeitung/Radio/Fernsehen/Online oder Social Media arbeitet, muss man an unterschiedliche Dinge denken. Zeitungsleser*innen sehen vielleicht ein Foto, manchmal auch nicht. Also muss man in geschriebenen Texten mehr beschreiben, was genau man sieht, z.B.: Wie sieht eine Person aus? Wie ist das Wetter? Beim Radio höre ich, wie jemand spricht, muss aber ebenso beschreiben, was ich sehe. Beim Fernsehen sehe ich viel, muss aber darauf achten, dass ich nicht Dinge erzähle, die nicht zu den Bildern passen. Für einen Zeitungsartikel kann ich auch ein Interview über das Telefon gut nutzen. Beim Fernsehen ist man immer auch vor Ort.
SCHNIPSEL: Sind Sie bei den Sendungen noch aufgeregt?
FRAU RUBARTH: Nicht mehr so wie früher. Da musste ich manchmal, wenn die Sendung schon lief, noch meinen Text einsprechen. Also live. Das passiert mir nicht mehr so häufig. Aber klar: Der Job ist aufregend. Das macht aber auch sehr viel Spaß!
Autor*innen: Yuna und Jarik
Schreibwettbewerb: Geschichten über das, was euch bewegt
Tolle Preise gibt es bei einem neuen Schreibwettbewerb am Campus Hannah Höch zu gewinnen. Gesucht werden die besten Geschichten, Gedichte oder Comics zum Jahresthema unserer Schule: “Was bewegt?!“. Mitmachen können alle Schüler*innen und Lerngruppen unserer Gemeinschaftsschule.
“Was bewegt“ – das können Dinge oder Erlebnisse sein, die bewegende Gefühle in uns wecken, oder auch etwas, was in Bewegung ist oder uns in Bewegung setzt. Das Thema ist also breit gehalten und lässt viele verschiedene Ideen zu. Wählt eine literarische Textform wie eine Geschichte, ein Gedicht oder auch einen Comic mit Sprechblasen.
Abgabeschluss ist der 15. Juni 2023. Werft euren Beitrag in den Briefkasten der Schüler*innen-Zeitung SCHNIPSEL, der am schwarzen Brett in der Eingangshalle von Haus 1 hängt. Vergesst nicht, euren Namen und eure Lerngruppe mit aufzuschreiben! Die besten Beiträge kürt eine Jury aus Schüler*innen, Pädagog*innen und Lesepat*innen.
Als Preise für die Autor*innen winken Kinogutscheine, Freikarten für das JUMP House und mehr zu gewinnen. Die Lerngruppe der 123er, 456er und der Mittelstufe, die die meisten Texte einreicht, darf sich jeweils über einen 50-Euro-Gutschein für das Kulturkaufhaus Dussmann freuen. Die schönsten, längsten und spannendsten Texte werden außerdem in der nächsten SCHNIPSEL-Druckausgabe veröffentlicht (die kommt im Juli., kurz vor den Sommerferien heraus).
Wir freuen uns, wenn viele von euch mitmachen, und warten gespannt auf eure kreativen Texte! Außerdem danken wir dem Förderverein für die Unterstützung!
Brd
Mit Dino und Raupe Nimmersatt auf dem Schülerzeitungskongress
Am ersten Dienstag im Februar waren wir, die SCHNIPSEL-Redaktion, zum ersten Mal auf dem Schülerzeitungskongress der Jugendpresse Berlin-Brandenburg. Dort erhielten wir Informationen zum Beruf eines Journalisten und lernten in einem Workshop, wie man einen Zeitungs-Comic aufbaut.
Frau Schliepach und die jungen SCHNIPSEL-Redakteur*innen auf dem Berliner Schüelrzeitungskongress
Der Kongress begann mit Informationen zum Ablauf, zwei Reden und einem Quiz. Dann erzählten eingeladene Gäste auf der Bühne vom Journalisten-Beruf, darunter ein Mitarbeiter vom Tagesspiegel und eine jetzt für die Gewerkschaft Verdi arbeitende Frau.
Zeitungen brauchen Expert*innen
Der Mann vom Tagesspiegel kümmert sich um Volontäre, also um Auszubildende. Man muss aber kein Volontariat machen, um Journalistin zu werden. Sein Tipp ist, Journalismus zu studieren.. Oder erst Expertin für ein bestimmtes Thema zu werden, denn Zeitungen brauchen solche Expertinnen. Er sagte, es arbeiten nicht nur klassisch ausgebildete Journalisten bei Zeitungen.
Ein Volontariat bei einer Zeitung dauert zwei bis drei Jahre, sagte die Frau. Ein Volontariat muss man aber nicht unbedingt machen, um Journalistin zu werden. Wer bei einer Zeitung arbeiten möchte, muss aber sehr fleißig sein und viel Stress aushalten und wird dabei nicht gut bezahlt. Also überlegt euch gut, ob ihr diesen Beruf wirklich machen wollt.
Die Moderatoren von der Jugendpresse kamen danach mit einer als Dino verkleideten Person auf die Bühne und wir alle sollten dem Dino aus dem Saal und dem Gebäude bis zu einer Wiese folgen. Dort wurden Croissants verteilt, und wir durften spielen. Danach ging es in die Workshops.
Was bei einem Zeitungs-Comic wichtig ist
Unsere Gruppe war in dem Comic-Workshop. Wir haben versucht, Dinge und Personen aus der Geschichte von der kleinen Raupe Nimmersatt zu zeichnen. Die Workshop-Leiter haben uns auch erzählt, was bei einem Comic wichtig ist: die Reihenfolge der Bilder, Sprechblasen für Gesprochenes und Bewegungsstriche. Dann hat jeder für sich eine eigene Geschichte über die kleine Raupe Nimmersatt geschrieben. Zum Schluss hab es für uns als Geschenk kleine Schreibutensilien.
Ich habe auf dem Schülerzeitungskongress und im Workshop gelernt, wie ich ein Comic aufbaue wird und dass Journalisten wenig Geld verdienen.
Autorin: Yuna
Frühjahrsputz: Schüler*innen machen die Schule schöner
Frühjahrsputz am Campus Hannah Höch: Kurz vor den Osterferien haben die Schülerinnen und Schüler am traditionellen “Campus Beauty Day“ das Schulgelände und -räume aufgeräumt und verschönert.
Sie haben auf dem Außengelände aufgeräumt, Müll aufgesammelt, Sand in die Sandkiste zurückgefegt, Laub geharkt, Hecken geschnitten, Holzbänke geschliffen und geölt, die Gehplatten des Verbindungswegs sowie Dekofahrräder und Mülleimer bunt angesprüht, in den Beeten Unkraut gejätet und neuen Rindenmulch aufgetragen, im Wurmkino die Erde gelöst, und und und.
Die 456g baute auf der Rasenfläche vor der Mensa zwei Tipis auf.
In den Innenbereichen wurden vor allem Klassenräume und Gänge aufgeräumt und geputzt sowie Wände gestrichen oder auch mit Motiven bemalt.
Durch Aktionen wie den „Campus Beauty Day“ sollen sich Schüler*innen, Lehrer*innen und Erzieher*innen stärker mit ihrer Schule identifizieren und sich verantwortungsvoller auf dem Schulgelände verhalten.
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Märchenhaftes aus der 456d: Magdalena und die verfluchte Hexe
Es war einmal ein bildhübsches junges Mädchen. Es war arm und lebte in einem Dorf. Sein Vater war Bäcker und hatte zwei Töchter. Er liebte beide gleich, aber die zweite Tochter war hässlich und alt. Sie hieß Anastasia und war eine Hexe. Sie war so eifersüchtig auf Magdalena, dass sie sie verfluchen und ihr die Schönheit wegnehmen wollte, damit sie selbst bildhübsch aussah.
Magdalena wusste von ihrem Plan und recherchierte, wie sie das verhindern könnte. Sie ging zu einer Wahrsagerin. Die Wahrsagerin sagte ihr: „Du musst zwölf Stunden in den Palast fahren und den Prinzen heiraten. Sie nahm ihre drei schönsten Kleider mit. Als sie endlich in der Stadt ankam, sah sie plötzlich den Prinzen und folgte ihm in den Palast.
Der Prinz sah sie nicht, also klopfte sie an der Tür. Die Wachen machten ihr auf und sie sprach mit dem Prinzen und flehte ihn an, sie zu heiraten. Der Prinz sagte: „Ich heirate dich unter einer Bedingung. Du musst mit mir Essen gehen. Du musst mir beweisen, dass du eine echte Prinzessin sein kannst.“ Magdalena stimmte zu und ging mit dem Prinzen essen. Der Prinz wollte sehen, ob sie Manieren hat. Dann würde er sie heiraten.
Die Hexenschwester war so sauer, dass Magdalena weggelaufen war, dass sie sich in Staub auflöste. Der Prinz war erstaunt, wie gut Magdalena sich benommen hatte, also heirateten sie. Magdalena konnte glücklich mit ihrem Vater in den Palast ziehen. Magdalena und ihr Vater lebten glücklich bis an ihr Lebensende.
Was ist “Jugend forscht“ und “Schüler experimentieren“?
“Jugend forscht“ ist ein Wettbewerb, bei dem Jugendliche die Ergebnisse ihrer Experimente einer Jury vorführen.“Jugend forscht“ ist für Jugendliche ab 15 Jahren, für Kinder ab der 4. Klasse heißt der Wettbewerb “Schüler experimentieren“. Bei “Schüler experimentieren“ geht es höchstens bis zum Landeswettbewerb, bei “Jugend forscht“ folgt danach noch der Bundeswettbewerb und die Sieger auf Bundesebene treten dann in Europa an.
Der erste Wettbewerb für Teilnehmer*innen ist jeweils der Regionalwettbewerb. Im Regionalwettbewerb kriegt fast jede(r) einen Preis, zum Beispiel einen Sonderpreis wie etwa Tickets für die Lange Nacht der Wissenschaften, ein Geolino-Jahresabo oder einen ganzen Tag in einem Labor. Für die Siegerplätze 1 bis 3 gibt es Geld. Wer den 1. Platz belegt, kommt in die nächste Runde und hat dann 10 Tage Zeit, seine schriftliche Arbeit zu überarbeiten. Aber es gibt nicht immer einen 1. Platz, manchmal gibt es keinen Preisträger.
Die Jury bewertet die Teilnehmer*innen nach der visuellen Präsentation ihres Standes, nach der schriftlichen Arbeit und nach dem Jury-Gespräch. Merke: Nur weil du kleiner bist als die anderen, heißt das nicht, dass du keine Chance auf den 1.Platz hast: Es geht nur darum, dass du dein Experiment gut durchführst.
So lief der Regionalwettbewerb “Jugend experimentiert“ in Buch für mich ab
Der Regionalwettbewerb fand am 14. und 15. Februar 2023 am Campus Berlin-Buch statt. Am ersten Tag bin ich erstmal angekommen und habe meinen Stand aufgebaut. Dann bin ich in den großen Hörsaal gegangen und habe mir die Einführung angehört. Dann gab es für alle Teilnehmer*innen und die Juror*innen erstmal ein Mittagessen.
Danach sind alle, die erst etwas später ihr Jury-Gespräch hatten, ins Gläserne Labor gegangen. Im Gläsernen Labor haben wir mit Pipetten, die aussehen wie Kugelschreiber, ein Lächelgesicht pipettiert. Das Coolste daran war, dass man nur auf einen Knopf drücken musste und dann ist die Kappe einfach losgeschossen! Danach haben wir Himbeermatsch mit Alkohol gemischt, so dass man, wenn man das Glas ins Licht hielt, die DNA von der Himbeere sehen konnte.
Nach dem Gläsernen Labor hatte ich noch eine Stunde Zeit, meinen Stand für mein Jury-Gespräch vorzubereiten. Nach meinem Jury-Gespräch bin ich nach Hause gefahren.
Am zweiten Tag sind ab 10 Uhr die Besucher gekommen. Danach gab es Mittagessen: Currywurst oder für Vegetarier Nudeln mit Soße. Als wir aufgegessen hatten, folgte die Preisverleihung. Als ich gesehen habe, was es beim 2. Platz gab, hatte ich so gehofft, dass ich den 2. Platz bekommen würde. Als eine andere Teilnehmerin den 2. Platz gewonnen hatte, war ich enttäuscht. Aber als dann angekündigt wurde, dass es einen 1. Platz gibt, war ich heilfroh, dass ich nicht den 2. Platz, sondern den 1. Platz gewonnen hatte.
Das war mein Experiment beim Wettbewerb
Ich habe im Internet viele verschiedene Rezepte für Regenbogenmilch sowie verschiedene Erklärungen gefunden, wie man sie herstellt und was dabei passiert. Ich wollte das beste Rezept finden und wissen, warum es sich mischt.
Ich habe verschiedene Milchsorten ausprobiert und kann jetzt sagen, welche Bedingungen eine richtig gute Mischung machen. Ich hatte gedacht, dass Öl die beste Mischung macht, da es am meisten Fett enthält, und dass Spülmittel dafür sorgt, dass die Fetttröpfchen wegrennen und die Farbe mitnehmen.
Am Anfang ist die Mischung immer besser geworden, je mehr Fett drin war, bis zu 6 Prozent Anteil. Aber bei der Sahne mit einem 12-Prozent-Anteil wurde es wieder schlechter und bei 15 Prozent Anteil noch schlechter. Beim Öl hat es sich dann fast gar nicht gemischt. Ich vermute, die Fetttröpfchen brauchen Platz um wegzurennen. Wenn es zu viele sind, dann stehen sie sich gegenseitig im Weg. Die Oberflächenspannung spielt nur ganz am Anfang eine Rolle, denn dann ist sie kaputt und dann kann sich die Farbe nicht mehr mischen.
Das beste Rezept für Regenbogenmilch
Die Zutaten:
flüssige Lebensmittelfarben
Vollmilch mit 3,5-Prozent-Fettanteil oder mehr) oder Hafermilch – noch besser wäre es, die Milch mit ein bisschen Kaffeesahne zu mischen!
Spülmittelkonzentrat
Wattestäbchen
ein Teller oder eine Schüssel mit flachem Boden
Die Herstellung:
In den Teller oder die Schüssel ein wenig Milch geben, so dass der Boden bedeckt ist.
Die bunten Tropfen der Lebensmittelfarben auf der Milch verteilen.
Das Wattestäbchen erst in das Spülmittel und dann in die Milch tauchen. Man kann es immer wieder an neuen Stellen eintauchen um neue Muster zu erzeugen.
Wenn ihr mal selber dort mitmachen wollt, wisst ihr, wie der Wettbewerb abläuft. Und das beste Regenbogenmilch-Rezept kennt ihr jetzt auch, falls ihr es nachmachen möchtet.
SCHNIPSEL-Redakteurin Alia hat Herrn Podszus interviewt, weil er Erzieher auch in ihrer 123er-Lerngruppe ist. Er begleitet sie in der Büchereizeit und manchmal ist er auch im Unterricht dabei. Alia hat sich die Fragen vorher ausgedacht und ihm dann im Freizeitraum der Lerngruppe gestellt. Und Wisdom hatte auch noch ein paar Fragen.
Herr Podszus spielt gerne Baseball und trainiert auch eine Kinder-Mannschaft der Flamingos n dieser Sportart. Jetzt bietet Herr Podszus bei uns am Campus die erste Baseball-AG an. Er zeigt unseren Schülerinnen und Schülern, wie sie den Handschuh anziehen, Bälle fangen und mit dem Schläger treffen. Er habe sein Hobby zum Beruf gemacht, sagt er. Auch unser Schulkonzept findet er interessant. Er muss aber alles erst einmal richtig kennenlernen. Bevor er an unsere Schule kam, hatte er seine Ausbildung im Kindergarten gemacht.
SCHNIPSEL: Was ist Ihr Eindruck von unserer Schule bislang?
HERR PODSZUS: Es ist anders als im Kindergarten zu arbeiten. Die Schule ist ziemlich groß. Hier ist von 1. Klasse bis 10. Klasse alles dabei. Es ist ganz schön viel los hier und die Kinder können hier total viel machen.
SCHNIPSEL: Wie sind denn die Kinder?
HERR PODSZUS: Die Kinder sind sehr freundlich und sehr nett, manchmal haben sie auch ihre schwierigen Minuten, aber wenn man den ganzen Tag zusammen ist mit ganz vielen Kindern, passiert das auch mal, dass man nicht immer ganz glücklich ist als Kind. Das ist auch schwieriger für den Erzieher, damit umzugehen. Aber ich glaube, dass jeder Erzieher und jede Erzieherin hier das ganz gut hinbekommt, auch mit den schlechten Phasen umzugehen.
SCHNIPSEL: Warum bieten Sie die Baseball-AG an?
HERR PODSZUS: Es macht mir so einen Spaß, es selber zu spielen. Und weil ich auch gerade Baseball-Trainer geworden bin, möchte ich den Kindern Baseball näher bringen und sie für diesen Sport begeistern. Damit mehr Kinder auch Baseball spielen und nicht alle nur Fußball oder Handball. Außerdem kann ich so in der Arbeitszeit ausleben, was mir am meisten Spaß macht.
SCHNIPSEL: Was ist Ihr Ziel hier an der Schule? Was möchten Sie erreichen?
HERR PODSZUS: Ich möchte erreichen, dass die Kinder hier ganz viel Spaß haben und viel lernen können an der Schule und ich sie dabei unterstützen kann. Und dass die Kinder sich später vielleicht mal an mich erinnern und sagen können, der Herr Podszus war ein cooler Erzieher.
SCHNIPSEL: Erzählen Sie bitte was über Ihre Baseball-Vergangenheit!
HERR PODSZUS: Bei den Flamingos habe ich mit sechs Jahren angefangen, Baseball zu spielen. Dann habe ich mit den Jahren bei vielen Turnieren mitgespielt. Wir sind oft Berliner Meister geworden und dann zu den Deutschen Meisterschaften gefahren. Mit meiner Mannschaft habe ich auch schon in vielen anderen Ländern in Europa gegen die dortigen Nationalmannschaften Baseball gespielt, zum Beispiel in Kroatien und Belgien. Und ich habe einmal drei Wochen lang jeden Tag Baseball in Amerika trainiert und gespielt. Dafür wurde ich von einem amerikanischen Trainer in seine Mannschaft eingeladen, nachdem er mich hier in Deutschland spielen sah.
SCHNIPSEL: Und warum sind Sie dann Erzieher geworden?
HERR PODSZUS: Ich habe mich für den Beruf entschieden, weil ich gerne mit Kindern zusammenarbeite und weil es mir Spaß macht, den Kindern Wissen zu vermitteln, für sie da zu sein und sie auf dem Lebensweg zu begleiten und das Ganze mitzuverfolgen. Das ist für mich eine ganz tolle Aufgabe.