Das Legoland Discovery Centre in Berlin ist das älteste weltweit. Es wurde 2007 eröffnet. Heute gibt es 30 davon in der Welt, 15 in den USA. Ein weiteres Legoland Discovery Centre gibt es bislang nur in Oberhausen. Nächstes Jahr wird aber noch eines in Hamburg eröffnet.
Lukas und der „Master Model Builder“ Alec
Was noch besonders in Berlin ist: Das Legoland Discovery Centre in unserer Stadt ist eines der wenigen ohne einen „Master Model Builder“. Das sind die Leute, die die Bauten für das Legoland entwerfen. Deswegen gibt es auch keinen „Mini Master Model Builder“-Wettbewerb.
Das Unternehmen überlegt aber, ob es im kommenden Jahr in allen Zentren weltweit einen „Mini Master Model Builder“-Wettbewerb durchführt und dann im Finale alle Gewinner*innen gegeneinander antreten lässt. Es steht aber noch nicht ganz fest.
Ich habe in Berlin einen „Master Model Builder“ getroffen und ihn auf Englisch über seinen Beruf interviewt: den 30-jährigen Alec. Er hat auf YouTube mehr als eine Millionen Follower und auf TikTok mehr als zwei Millionen Follower. Er zeigt in seinen Videos, wie man Dinge aus Lego baut. Alec ist 30 Jahre alt und kommt aus dem Kunstbereich. Aber viele andere arbeiteten vorher in den Naturwissenschaften oder waren Ingenieure, bevor sie „Master Model Builder“ wurden.
„Ich baue mich lieber in mini!“
Lukas: Wo kommst du her?
Alec: Ich komme aus Arizona, USA. Ich habe 2016 angefangen im Legoland Discovery Center Arizona zu arbeiten, als es eröffnet wurde.
Lukas: Warum bist du gerade in Berlin?
Alec: Ich bin in Berlin, weil ich versuche, jedes Discovery Center zu besuchen. Aber auch, weil wir einen Wettbewerb in Hamburg haben, um eine neue bzw. einen neuen „Master Model Builder“ einzustellen. Und ich habe mir gesagt: Wenn ich schon nach Deutschland komme, dann gehe ich auch gleich nach Berlin.
Lukas: Dann gibt es demnächst auch in Deutschland einen „Lego Master Model Builder“?
Alec: Genau.
Lukas: Wo arbeitest du?
Alec: Ich arbeite in Arizona für die „Legoland Discovery“-Marke und damit für alle Legoland Discovery Centres auf der ganzen Welt, die von der Firma Merlin Entertainment geleitet werden. Ich bin also weltweit unterwegs.
Lukas: Wie alt warst du, als du „Lego Master Modell Builder“ geworden bist?
Alec: Ich war 23, als ich anfing, als „Master Model Builder“ in Arizona zu arbeiten. Ich spielte vorher als Kind schon die ganze Zeit mit Lego.
Lukas: Wie viel verdienst du im Monat als „Master Model Builder“?
Alec: So an die 2.500 Dollar.
Lukas: Wie alt warst du, als du anfingst, mit Legosteinen Dinge zu bauen?
Alec: Zwei oder drei Jahre. Bei mir zu Hause bauten wir immer gerne mit allem möglichen, nicht nur mit Lego, sondern auch mit Holz- und Metallbausätzen. Aber Lego war immer mein Lieblingsspielzeug.
Lukas: Wie viele Legosteine hattest du als Kind?
Alec: Ich hatte schon eine große, aber keine riesige Menge. Ich hatte nicht genug, um all das zu bauen, das ich wollte. Ich musste immer meine Sets auseinander nehmen, um die Sachen zu bauen, die ich wollte.
Lukas: Wie viele Legosteine hast du jetzt zu Hause?
Alec: Ich werde das auf zwei Arten beantworten: Zu Hause, wo ich wohne, habe ich nur zwei Lego-Sets. Aber in meiner Werkstatt in Arizona habe ich über sieben Millionen Legosteine.
Lukas: Welches deiner Modelle bestand aus den meisten Steinen?
Alec: Mal nachdenken. Ich habe an dem Brunnen in unserem Legoland gebaut. Der sieht aus wie ein großer Krake, der ein paar Taucher festhält. Und das Modell hat 220.000 Legosteine.
Lukas: Wie lange dauerte es, um das zu bauen?
Alec: Ich würde sagen … so 800 Baustunden, mit mehreren Leuten. Das war eine Teamarbeit. Zusammengezählt waren es etwa 1.000 Baustunden.
Lukas: Wie hoch war dein höchstes Bauwerk?
Alec: Das größte Bauwerk, das ich gebaut habe, war ein Kamin zu Weihnachten. Der war so groß wie ein echter Kamin. Aber ich habe nicht viele große Dinge gebaut. Ich baue eher kleinere.
Lukas: Letzte Frage: Kannst du dich selbst in Originalgröße bauen?
Alec: Mich in Originalgröße? Das würde eine ganze Weile dauern. Darum baue ich mich lieber in Miniatur. Und ich habe mich in meiner Tasche (Alec holt ein Minimodell von sich aus seiner Tasche). Das bin ich in mini!
Lukas: Danke für das Gespräch, Alec.
Alec: Sehr gerne!
Autor: Lukas
Blauer Schlitten: Das nächste Sitzmöbel Marke Eigenbau
Habt ihr schon den Roten Riesen auf der großen Wiese beim Beach-Feld gesehen? Jetzt gibt es ein weiteres Riesensitzmöbel auf dem Campus-Gelände: den Blauen Schlitten. Er steht auf der Trampolinwiese vor der Mensa in Haus 1 und vereint zwei Modelle, die Schüler des Campus entworfen haben.
An dem Aufbau des Blauen Schlittens haben etwa 20 Schülerinnen und Schüler der Grundstufe aus den Jahrgangsstufen 4 bis 6 mitgemacht. Fünf Tage, von einem Montag bis zum folgenden Freitag, haben wir für das Anstreichen und Aufbauen gebraucht.
Frau Schreyer-Lange und der Herr Wienands zeigten uns erst die Arbeitsschritte und halfen uns dann bei den Arbeiten. Wir wurden in kleine Teams aufgeteilt und bekamen alle blaue Farbe, Pinsel und drei Hölzer. Die ersten zwei Tage lang haben wir die Hölzer mit der Farbe angestrichen. Herr Wienands war währenddessen draußen und schnitt Holz zu.
Nachdem wir mit allem fertig waren, haben wir die angestrichenen Hölzer mit einem Hubwagen nach draußen gebracht. Dann bauten wir sie zusammen.
Als das neue Sitzmöbel fertig war, ging es ans Aufräumen. Herr Wienands fuhr mit seinem Auto auf das Schulgelände, und wir packten alle Werkzeuge in sein Auto. Frau Schreyer-Lange und einige Kinder trugen die übrig gebliebenen Hölzer in den Keller.
Mt einem Geschenk bedankten wir uns bei Herrn Wienands (Wir sprachen ihn mit seinem Vornamen Thomas an) dafür, dass er mit uns dieses Projekt durchführte. Dann gingen wir zurück in unsere Klassen, und Herr Wienands fuhr mit seinem Auto davon.
Autor: Wisdom
Lieber „zu Fuß zur Schule“ laufen
Berlinweit war am 22. September 2023 der Aktionstag “Zu Fuß zur Schule“. Viele durch den Verkehr besorgte Leute haben da mitgemacht. Ihr Ziel war es, andere Eltern darauf aufmerksam zu machen, dass der starke Autoverkehr vor der Schule nicht gut für die Kinder ist und dass deshalb alle ihre Kinder besser mit dem Fahrrad, mit dem Roller oder zu Fuß zur Schule schicken.
vorher
Wie es zu der Aktion kam, erkläre ich euch jetzt. Viele Eltern haben sich Sorgen gemacht, weil es so viel Autoverkehr vor den Schulen gibt. Das muss sich ändern, dachten sie und haben dieses Projekt entwickelt.
Der Campus findet dieses Projekt sehr gut und unterstützt es. Einige Eltern und Kinder an unserer Schule gestalteten dafür Plakate und hingen diese am Aktionstag morgens vor Schulbeginn auf dem Parkplatz auf, damit die autofahrenden Eltern sie sehen. Auch haben sie autofahrende Eltern auf das Problem angesprochen. An Nachmittag zum Schulschluss haben sie es noch einmal gemacht.
Wir hoffen, dass es in Zukunft weniger Autoverkehr vor unserer Schule gibt und dass alle Autofahrer sich gesitteter verhalten. Allen hat die Aktion am Campus aber offenbar nicht gefallen: Ein großes Banner vor der Schule wurde in einer der folgenden Nächte abgefackelt.
nachher
Autorin: Yuna
Termin für Eröffnung der Leseoase steht
Update: Der in diesem Artikel genannte Termin für die Eröffnung der Leseoase muss leider verschoben werden. Voraussichtlich im Januar 2024 wird die Leseoase eröffnet.
Die Leseoase der Grundstufe am Campus Hannah Höch wird ein Raum, in dem wir in der Pause lesen und zur Ruhe kommen können. Wir Schüler*innen haben schon im vergangenen Schuljahr angefangen, den Raum zu gestalten.
Erst haben wir Entwürfe für die Leseoase angefertigt. Den Siegerentwurf wählten wir Kinder während des Sommerfests kurz vor den Sommerferien. Jetzt geht es an den Bau der Leseoase. Die Kinder, die dabei mithelfen, wurden im vergangenen Jahr per Losverfahren bestimmt. Sie sind zum Beispiel mit Eddy (Frau Gefeller) zu Ikea und zu Höffner gegangen, um Möbel für den Raum auszuwählen.
Die Leseoasen-Gruppe trifft sich jetzt vor den kommenden Herbstferien mehrmals. Was sie da machen? „Wir werden uns jetzt mit der Ausgestaltung, dem Besichtigen und dem Ausmessen des Raumes, mit der Bestellung der Möbel sowie mit den Finanzen beschäftigen“, erzählt Eddy.
Der Siegerentwurf
Wir haben Eddy auch gefragt, wann die Leseoase eröffnet wird. Sie sagte, das wird während der Weihnachtswerkstätten geschehen. Wir freuen uns sehr, dass wir bald in die Leseoase gehen können!
Autorinnen: Maryem und Yuna
Lustige Pflaume, strenger Kürbis
In der Woche im neuen Schuljahr waren die neuen Sonnen noch nicht bei uns in der Klasse. Manche von ihnen waren zwar schon im Hort, bekamen aber noch keinen Unterricht. In dieser Zeit haben wir Monde und Sterne die Einschulungsfeier vorbereitet. Dann war es endlich soweit. Die Einschulungsfeier fand am ersten Wochenende im neuen Schuljahr statt und dauerte eine Stunde.
Als erstes hielt unser Schulleiter Herr Schmidt eine Rede. Dann gab es Lieder, und Schüler*innen der zweiten und dritten Jahrgangsstufe führten als Pippi Langstrumpf, Tommy und Annika durch den Schultag. Genau ging es darum, dass Tommy und Annika Pippi die Schule zeigten und dass Pippi am Ende beschließt, selbst die Schule zu besuchen.
Die drei Figuren trafen dabei in einem einen Sketch über gesundes Essen auf „Obst und Gemüse“ wie Apfel, Birne, Pflaume und einen strengen Kürbis.
Lucy: „Es gab bei den Proben zwei tolle und gute Drittklässlerinnen, die Pippi gespielt haben, darum mussten wir losen. Durch das Los wurde ich die Pippi Langstrumpf. Es hat mir sehr gefallen, die Pippi zu spielen.“
Lilli: „Ich war dabei, weil meine Schwester eingeschult wurde. Ich fand im Sketch die Plaume am besten, weil sie am lustigsten war. Aber es gab auch Ernstes. Der Kürbis war mir etwas zu streng.“
Autorinnen: Lilli und Lucy
Unsere Lehrerinnen: Frau Soler, die Sportliche
Frau Soler kam im vergangenen Schuljahr wenige Wochen vor der Zeugnisausgabe an unsere Schule. Immer ein offenes Ohr für die Geschichten und Anliegen der Kinder zu haben, ist ihr sehr wichtig. „Ich nehme alle Kinder sehr ernst und möchte für sie Ansprechpartnerin in allen Situationen sein“, sagt sie.
SCHNIPSEL: Welche Fächer und Klassen unterrichten Sie?
FRAU SOLER: Ich unterrichte die Fächer: Deutsch, Mathematik und Sport und bin die Klassenlehrerin der 123d.
SCHNIPSEL: Was fasziniert Sie an Ihren Fächern?
FRAU SOLER: Die Welt der Zahlen und Buchstaben kennenzulernen finde ich einfach fantastisch. Ich freue mich mit, wenn Kinder ihre ersten eigenen Worte schreiben und lesen können. Genauso, wenn sie anfangen, Zahlen und Mengen zu verstehen, und ganz selbstverständlich am Ende der dritten Klasse im Tausender-Raum rechnen und lange Geschichten schreiben können. Da ich mich selbst gerne bewege und Sport mache, ist es mir eine große Freude, die Kinder dazu zu motivieren und zu zeigen, wie viel Spaß es machen kann.
SCHNIPSEL: Wie waren Sie als Schülerin?
FRAU SOLER: Mir fielen die Sachen nicht immer leicht und waren für mich selbsterklärend. Dadurch musste ich mir manche Themen hart erarbeiten. Das hat nicht immer Spaß gemacht. Ich bin jedoch sehr zielstrebig, kämpfte mich durch schwere Themen und genoss die anderen.
SCHNIPSEL: Was tun Sie gerne, wenn Sie nicht in der Schule sind?
FRAU SOLER: In meiner Freizeit gehe ich gerne wandern und fahre Fahrrad. Aktiv in Berlin und Brandenburg unterwegs zu sein, macht mir sehr viel Spaß. Dieses Jahr haben wir das erste Mal Gemüse angepflanzt und wir sind sehr gespannt, ob wir bald etwas ernten können. Diese Unternehmungen und einige mehr mache ich am liebsten mit meiner Familie.
SCHNIPSEL: Warum haben Sie sich für den Campus Hannah Höch entschieden?
FRAU SOLER: Da gibt es einiges, beispielsweise gefällt mir, dass es den Klassenrat gibt. Das die Kinder mitbestimmen können, zeigt ebenfalls die Gestaltung des Schulhofs. Auf die geplante Leseoase freue ich mich auch sehr.
SCHNIPSEL: Vielen Dank für das Interview, Frau Soler.
Warum ich gerne zur Schule gehe
Man lernt in der Schule viele Dinge: Deutsch, Mathe, Musik und noch mehr. Etwa Lesen und Schreiben, auch in fremden Sprachen wie Englisch oder Spanisch. Außerdem lernt man, wie man mit Geld rechnet und umgeht. Man kann in der Schule auch viele Freundinnen finden und hat so mehr Spaß beim Lernen.
Lucy (rechts) mit ihrer Freundin Ewa auf der kleinen Lernetage
Wenn du 20 oder 30 Jahre alt bist, musst du schreiben können. Man muss im Leben sehr oft und fast überall schreiben. Zum Beispiel im Beruf, auch auf einem Computer. Selbst ich schreibe gerade. Schreiben bedeutet für mich sehr viel. Ich liebe schreiben. Ich bin dabei ganz für mich und mit meinen Gedanken. Es lenkt mich auch ab, wenn ich schlechte Laune habe oder traurig bin. Schreiben ist ein Teil meines Lebens. Ich schreibe über alles außer über meine Familie. Schreiben ist nicht nur sehr wichtig. Es macht auch sehr viel Spaß.
Lesen lernen ist genauso wichtig wie Schreiben lernen. Auch lesen muss man sehr viel und oft. Briefe, Zeitungen, Texte im Internet oder viele lustige, coole und tolle Sachen können wir sonst nicht verstehen. Nicht mal Amazon nutzen. Lesen ist wichtig für mich und meine Freundinnen. Ich lese am liebsten Bücher über Abenteuer und über Harry Potter.
Auch nach der Schule geht es mit dem Lernen weiter, denn auch als Erwachsener, selbst als Oma, lernt man immer weiter Neues. Das freut mich.
Autorin: Lucy
Zusätzlich Zeugnisnoten ab der 7. Jahrgangsstufe
Verbale Zeugnisse, die die Kompetenzen und Leistungen der Schüler*innen detaillierter beschreiben, sind besser als Zeugnisnoten. Darin sind sich die meisten Pädagog*innen am Campus einig. Allerdings fragen schon länger viele Schüler*innen in den unteren Jahrgangsstufen und ihre Eltern Zeugnisnoten nach. Jetzt gibt das Kollegium dem anhaltenden Druck nach und vergibt künftig zusätzlich auch Zeugnisnoten ab Klasse 7. Aleyna hat in der Mittelstufe Stimmen zum Thema gesammelt.
Die meisten Schüler*innen an unserer Schule wissen es schon, dass es ab dem kommenden Jahr auch Noten in der Mittelstufe am Campus Hannah Höch geben wird – zusätzlich zu den von der Grundstufe bekannten Kreis-Bewertungen und zu den Zertifikaten „Basis“, „Kompakt“ und „Master“. Das sorgt auch unter uns Schüler*innen für Diskussionen.
Viele von uns sagen, dass es besser ist, Schulnoten zu bekommen. Sie finden, dass sie mit Schulnoten die Bewertungen ihrer Leistungen in der Schule besser verstehen. So erhalten sie einen besseren Überblick darüber, woran sie noch arbeiten und sich verbessern sollten.
Andere behaupten dagegen, dass Noten sie runterziehen werden. Bei einer schlechten Note würden sie sich selbst schlecht in dem Fach finden und dann nicht mal mehr versuchen, sich da zu verbessern.
Ich persönlich finde auch Zeugnisnoten gut. Erst Kreise in der Grundstufe und dann Zertifikate wie „Master“ oder „Kompakt“ – da versteht zum Beispiel meine Mutter nicht, was das genau bedeutet. Bei einer Zeugnisnote kann sie sich es besser vorstellen. Mit Noten hat sie ja von früher, als sie selbst in der Schule war, Erfahrung.
Stimmen der Schüler*innen in der Mittelstufe zum Thema:
J., Jahrgang 9: „Ich finde das Notenpunktesystem sehr gut, da es mir eine klare Vorstellung von meinem Leistungsstand gibt. Allerdings war meine Präferenz in den Klassenstufen 7 und 8 eher auf Zertifikate ausgerichtet. Ich denke, dass Zertifikate in diesen Klassenstufen besser geeignet sind, da sie eine breitere Bewertung von Fähigkeiten und Erfolgen bieten.“
J.-L., Jg. 9: „Noten bilden die Leistungen in den Fächern besser ab, ich hätte sie mir schon ab Jahrgang sieben gewünscht. Ich finde, die Zertifikate sind nicht exakt genug, da sie einen zu großen Notenbereich umfassen.“
A. Jg. 8: „Ich hätte mir auch im 7. und 8. Jahrgang Noten gewünscht. Für mich werden Noten einen größeren Ansporn geben, mich in den Fächern zu verbessern.“
R. Jg. 9: „Vor allem für meine Eltern waren die Texte der verbalen Beurteilungen häufig nicht aussagekräftig. Deshalb hätte ich mir auch früher schon Noten gewünscht.“
D. Jg. 7: „Ich bin zufrieden damit, dass es ab nächstem Schuljahr Noten gibt. Dass es in den Bilanz- und Zielgesprächen dann noch Informationen geben wird, wie die Noten zustande kommen, finde ich wichtig. Die verbalen Beurteilungen finde ich manchmal etwas unverständlich oder zu ungenau.“
Autorin: Aleyna
Dada-Kunstprojekt „Move mit Hannah“
Bewegung und Stillstand, Zufall oder Konzept. Wir treten in unserer eigenen Welt aus Farben und Buchstaben auf. Wir tanzen in und um das Bild. Dada ist im All, Dada für alle!
AKS
Stephan Schwan
„Wege in Reinickendorf entdecken“ hieß unser Projekt. Am Dienstag besuchten wir den Flughafensee. Manche Menschen badeten in dem See, die meisten aber nicht. Danach gingen wir zu einem anderen See, der auch in der Nähe des Tegeler Sees liegt. Es gibt dort einen Steg, von dem man ins Wasser springen kann.
Als wir gerade dort waren, kam ein Schwan vorbei. Wir haben ihn „Stephan Schwan“ genannt und mit Brot und Brötchen gefüttert.
Stephan Schwan, Foto: Lukas
Am nächsten Tag, also am Mittwoch, sind wir ins Tegeler Fließ gelaufen. Dort sahen wir Wasserbüffel. Jemand gab dem Wasserbüffel den Namen „Weimer Wasserbüffel“.
Danach liefen wir fünf Minuten lang bis zu einem Rastplatz. Dann kam ein Kater gekommen. Wir tauften ihn „Klaus Kater“. Wir alle haben Klaus gestreichelt, bis Klaus in seinen Garten ging.
Dann haben wir einen Marienkäfer gesehen. Der heißt seitdem „Martin Marienkäfer“. Martin Marienkäfer flog schnell weg, aber wir fanden ihn im hohen Gras wieder.
Dann fanden wir eine Ameise. Leider hat jemand sie zerquetscht. Wir hatten die Ameise „Alex Ameise“ genannt.
Dann ist eine Hummel vorbeigeflogen – „Hermine Hummel“. Hermine flog weg.
Und wir gingen zurück zur Schule.
Autor: Lukas
Unsere Lehrer: Herr Seemann, der fröhliche Radfahrer
Herr Seemann unterrichtet an der Mittelstufe des Campus Hannah Höch und ist passionierter Radfahrer. Auch wegen des Radwegs hatte er sich nach dem Vorberitungsdienst für unsere Gemeinschaftsschule entschieden. „Ich bin meistens gut gelaunt und freue mich eigentlich jeden Morgen, auf’s Fahrrad zu steigen und in die Schule zu radeln“, sagt er von sich. Hier beantwortet er die Fragen der Redaktion.
SCHNIPSEL: Welche Fächer und Klassen unterrichten Sie?
HERR SEEMANN: Ich bin Klassenlehrer der M7 und unterrichte dort Projektunterricht. Außerdem unterrichte ich in der Mittelstufe Englisch und GeWi.
SCHNIPSEL: Was fasziniert Sie an Ihrem Lieblingsfach?
HERR SEEMANN: An Englisch fasziniert mich zu beobachten, wie die Schüler sich immer besser in der Fremdsprache ausdrücken können. In GeWi mag ich besonders, dass Zusammenhänge der Gesellschaft von den Kindern erkannt werden und sie lernen, gesellschaftlich wichtige Fragen zu stellen.
SCHNIPSEL: Wie waren Sie als Schüler?
HERR SEEMANN: Ich bin immer 10 Kilometer mit dem Fahrrad zur Schule gefahren. Dadurch war ich morgens immer wach, als alle Anderen noch müde waren. In Fächern die ich mag, also Sprachen, Geschichte und Politik war gut, ohne zu lernen. Mathe und Chemie und Physik habe ich nie verstanden und verstehe ich immer noch nicht
SCHNIPSEL: Wie erleben Sie es, Schüler*innen zu bewerten?
HERR SEEMANN: Am Anfang fiel es mir sehr schwer, mittlerweile versuche ich, durch Selbsteinschätzungen in jeder Stunde insgesamt gerechte Noten zu geben. Aber Noten können leider nie richtig gerecht sein.
SCHNIPSEL: Was tun Sie gerne, wenn Sie nicht in der Schule sind?
HERR SEEMANN: Ich gehe gerne mit meinem Hund im Wald spazieren, genieße die Natur, treffe Freunde und versuche, immer ein wenig die Welt zu verbessern.
SCHNIPSEL: Vielen Dank für das Interview, Herr Seemann.
Wir lesen mit Kita-Kindern
Lukas aus der 456c berichtet vom Vorleseprojekt mit der Kita KIB Känguru, das im abgelaufenen Schuljahr durchgeführt wurde.
Jeden Freitag kommen etwa 15 bis 20 Kinder der Kita KiB Känguru in unsere Schule, um mit uns zu lesen. KiB steht für „Kinder in Bewegung“. Die Kinder nehmen sich ein Buch und dann fangen wir an, mit ihnen zu lesen.
Die Kinder suchen sich selbst ihr Buch aus. Wir treffen uns immer in der Schulbücherei im Haus 2. Es kommen fast immer die gleichen Kinder aus den gleichen Gruppen. Die Kinder sind immer ungefähr eine Stunde bei uns zu Besuch.
Manche Kinder sind 5 Jahre alt, manche 6 und manche 7. Wenn die Kinder ein anderes Buch haben wollen, dann müssen sie mit ihrem Paten das Buch zurückbringen.
Die Kinder, die zu uns zum Lesen kommen, sind alle Vorschulkinder. Jede Campus-Lerngruppe liest anderen Gruppen aus der Kita vor. Den Kindern gefällt das Lesen mit uns in der Schule, sie finden uns nett. Die Bücher sind spannend für sie und uns. Allen macht es richtig Spaß zu lesen.