Workshop für unsere Schüler*innen-Vertretung (SV)

Der am 5. Dezember 2019 durchgeführte Workshop widmete sich der Stärkung unserer Schüler*innen in ihrer Funktion als Lerngruppensprecher*innen/Schülervertreter*innen.

Einem ersten Kennenlernspiel folgte die Aufteilung der SV in zwei Gruppen, in welchen u. a. näher besprochen wurde, wie sich die Schüler*innen in ihrer Funktion als Lerngruppensprecher*innen/Schülervertreter*innen wahrgenommen fühlen. Hierzu positionierten sie sich an auf dem Boden befestigten Karten mit Prozentangaben und begründeten ihre Entscheidung.

Nach der Pause kam es zu Sammlung von Themen, bei denen nach Auffassung der Schüler*innen Veränderungsbedarf bestand. Hierzu gehörten neben neuen Schaukeln für die Grundstufe die Erweiterung der Handyzone inder Mittelstufe. Letzteres wurde zum Anlass genommen, eine SV-Sitzung exemplarisch durchzuführen.

Im Verlauf dieser Sitzung, die im Übrigen zu einer regulären Abstimmung führte, wurde insbesondere auf die Strategievermittlung für

• die Herstellung einer guten Gesprächsatmosphäre (Zeit-, Ruhewächter*in),
• eine angemessene Moderation und
• den Ablauf einer Entscheidungsfindung (Abstimmung)

geachtet. Diese Punkte wurden nach Beendigung der Abstimmung seitens reflektiert (z. B. Wie war die Gesprächsatmosphäre? Was hat dir an der SV-Sitzung gut/nicht so gut gefallen?).

Vor der Mittagspause wurde ein teambildendes Spiel durchgeführt (“Wer hat den Zitronenigel gesehen?”). Bei diesem Spiel ging es vorrangig um Teamabsprachen, die zu einem Sieg der Gruppe gegen die Leiterin und den Leiter des Workshops führen konnte. In der letzten Runde war die Gruppe wirklich erfolgreich.

Nach der Mittagspause reflektierten unsere Teilnehmer*innen den Workshop im Allgemeinen und Gelungenes/Nichtgelungenes im Besonderen.

Wunsch nach eigener Oberstufe wiederholt: Berufsbildungsmesse am Campus Hannah Höch (Artikel aus der Berliner Woche)

Firmenchef Wolfgang Berger (4. von links) stellte sein Unternehmen gerne in der Schule von Viola Ristow (2. von rechts) vor. Foto: Christian Schindler

Mit einem Dreifach-Aufschlag wurde der Campus Hannah Höch an der Finsterwalder Straße 52-56 am 29. November zu einem Treffpunkt des Märkischen Viertels.

Lehrer, Schüler und Eltern hatten sich viel vorgenommen. Weihnachtswerkstätten, Tag der offenen Tür und die erste Berufsbildungsbörse verschmolzen zu einem intensiven Nachmittagstermin. In einem Raum bastelten Eltern und Schüler zusammen Weihnachtsgestecke, auf dem Weg dorthin gab es Informationen zur ersten Gemeinschaftsschule des Bezirks, aber auch von Unternehmen, die zeigten, wie es nach dem Schulbesuch weiter gehen könnte.

Den vollständigen Artikel gibt es hier: Berufsbildungsmesse am Campus Hannah Höch

Weihnachtswerkstätten, Tag der offenen Tür und Berufsbildungsmesse

Wie auf einer Perlenkette aufgereiht ziehen sich an diesem Tag die Lichter von Haus zu Haus! In der Luft liegt der Geruch von Bratwurst, Sucuk und gebrannten Mandeln. Neben Köstlichkeiten aus Nah und Fern können die Besucher*innen der Weihnachtswerkstätten viele kreative Geschenke basteln oder einen eigenen Adventskranz binden.

Alle Häuser und Turnhallen laden an diesem Tag zum Verweilen ein. Die zukünftigen Siebtklässler*innen schauen sich den gesamten Campus an und können in viele verschiedene Unterrichtsfächer hineinriechen.

Und für all diejenigen, die schon einen Blick in die Zukunft werfen wollen, stellen sich 20 Aussteller*innen und Oberstufenzentren mit den unterschiedlichsten Berufen für die Jugendlichen vor.

Dank der vielen Gäste und der helfenden Hände ist es ein unvergesslich schöner Abend mitten im Märkischen Viertel!

29.11.2019: Weihnachtswerkstätten und Tag der offenen Tür

Erinnerung an ermordete Kinder wird bewahrt – Höch-Schüler*innen pflegen Stolpersteine (Artikel aus der Berliner Woche)

Peter Rode erklärt den Höch-Schülern die Funktion der Kinderklinik Wiesengrund.
Foto: Foto: Christian Schindler

Im Rahmen ihrer Patenschaft für die Erinnerung an die in der ehemaligen Kinderklinik Wiesengrund ermordeten Kinder haben Schüler der Gemeinschaftsschule Campus Hannah Höch die dortigen Stolpersteine gereinigt.

Den vollständigen Artikel gibt es hier: Höch-Schüler*innen pflegen Stolpersteine


1. Silent Reading Party am Campus Hannah Höch



Kennst Du das? Du willst in Ruhe lesen, aber dauernd stört Dich jemand. Dein Smartphone klingelt. Deine kleine Schwester will mit Dir spielen. Dein großer Bruder stresst. Deine Mutter ruft Dich. Der Fernseher läuft im Nebenzimmer … Einfach mal in Ruhe und ungestört lesen ist gar nicht so einfach.

Seit einiger Zeit gibt es deshalb überall auf der Welt Silent Reading Partys (englisch für Still-Lese-Party). Sie sind ein Gegenprogramm zur ständigen Erreichbarkeit und Reizüberflutung der heutigen Zeit. Hier können sich Leseratten auf nur eine Sache konzentrieren: das Lesen.

Gemeinsam mit der Deutschlehrerin und Sprachbildungskoordinatorin Frau Szpigiel organisierte die Schulbibliothekarin Frau Rauer Ende Oktober die erste Silent Reading Party am Campus. Unterstützt wurden sie dabei vom Team der Schulsozialarbeit. Rund 15 Schülerinnen und Schüler der 6. bis 10. Klasse wagten nach Schulschluss das Experiment, in absoluter Stille und Entspannung gemeinsam – und doch jeder für sich – zu lesen.



Nach einer Stärkung im Treffpunkt ging es in die Bibliothek. Ausgestattet mit Decken, Kissen und Buchlampen, machten es sich die Silent Readers hier gemütlich und versanken für eine Stunde in der Welt der Bücher. Was gelesen wurde, entschied jede Schülerin und jeder Schüler allein. Gregs Tagebuch, City of Glass und Halbe Helden wurden ebenso verschlungen wie Mangas, Minecraft und das Guinness-Buch der Rekorde. Anschließend sprachen alle Leseratten gemeinsam mit der Schulleiterin Frau Ristow über das Erlebnis. Und weil so viel Lesen nicht nur schlau macht und entspannt, sondern auch Energie kostet, trafen sich die Silent Readers zum Abschluss noch einmal im Treffpunkt bei Snacks und Tee.

Die Silent Reading Party war ein voller Erfolg, und alle Teilnehmer freuen sich schon auf das nächste Still-Lesen. Denn die Partys werden zu einem festen Termin im Campus-Kalender: Ab sofort trifft sich der Club der Silent Readers einmal im Monat zum Lesen. Der nächste Termin ist der 12. Dezember 2019 um 16 Uhr. Alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 4 sowie alle Pädagoginnen und Pädagogen sind herzlich eingeladen mitzulesen.

Wenn auch Du Lust hast, Mitglied im Silent Reading Club zu werden, melde Dich in der Bibliothek der Mittelstufe für die nächste Party an. Wir freuen uns auf Dich!