Der lange Weg vom Roman zum Film (Artikel aus der Berliner Woche)
Ron Segal berichtet, wie die geplante animierte Figur plötzlich einem realen Holocaust-Überlebenden ähnelt. Foto: Christian Schindler
Mit einer Lesung des deutsch-israelischen Schriftstellers Ron
Segal erlebten Schüler, Lehrer und Sozialarbeiter des Campus Hannah die
ersten Schritte zur Verfilmung eines Erfolgsbuches.
Mit dem Filmen fing es an, und mit dem Filmen geht es weiter. Ron Segal, 1980 in Israel geboren, studierte an der Sam Spiegel Film and Television School in Jerusalem. In Berlin, wo Segal seit 2009 lebt, befasste er sich mit der filmischen Dokumentation der Zeugnisse von Überlebenden im Rahmen der Shoah Foundation von Steven Spielberg. Das regte ihn zu dem 2014 in Deutschland erschienen Roman „Jeder Tag wie heute“ an.
derzeit erreichen unsere Schule verschiedene Anfragen besorgter Eltern und Erziehungsberechtigter bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus.
In den kommenden Tagen werden die Pädagoginnen und Pädagogen unserer Schule wieder verstärkt mit den Kindern und Jugendlichen über Hygieneregeln zwecks Vermeidung der Übertragung von Infektionskrankheiten sprechen.
Grundsätzlich handeln wir entsprechend den Empfehlungen und Weisungen des Senats von Berlin:
10 Jahre me – moving energies, werden mit einer Jubiläumsausstellung gewürdigt . Die dazugehörige Wunderkammer und das Wunderkammerschiff präsentieren viele ihrer Ausstellungsstücke neben Objekten, die die Schüler*innen der 456a aus Recyclingmaterialien gebaut haben.
Das ergibt eine optisch ansprechende und interessante Kombination. Die Ausstellung kann vom 29. Februar bis 17. Mai 2020 von unseren Schüler*innen und ihren Eltern mit der Hannah Karte kostenfrei besuch werden.
Lesung mit Ron Segal
„Mein Roman handelt von einem alten Holocaust-Überlebenden namens Adam Schumacher, der die zersplitterten Erinnerungen seines Lebens aufschreiben möchte. Wegen seines fortgeschrittenen Alters steht er unter großem Zeitdruck, denn zudem drohen seine Erinnerungen in der Demenz zu zerfallen. Dabei wird Schumacher von Erinnerungen heimgesucht, die nicht unbedingt seine eigenen sind. Auf diese Weise setzt sich der Roman mit der Erinnerungskultur auseinander und versucht solche Fragen zu stellen wie: Wie soll und kann der Holocaust (literarisch) aufgearbeitet werden, wenn nur noch aus zweiter Hand berichtet wird? Wie kann die Shoah noch erzählt werden, wenn die Zeitzeugen schwinden?“
Wer: Ron Segal (israelischer Schriftsteller)
Was: Lesung aus seinem Buch „Jeder Tag wie heute“
Wann: Freitag, 21.02.2020 um 13:30 Uhr
Wo: Im Raum der M1 (Rechteck 2, Haus 5)
3. Silent Reading Party am Campus Hannah Höch
Am
27. Februar 2020 ist es wieder so weit: Die Silent Readers treffen sich
zum gemeinsamen Lesen. Hast Du Lust, diesmal mit dabei zu sein? Dann
komm um 16 Uhr in den Treffpunkt in Haus 5. Hier triffst Du Leute, mit
denen Du gemeinsam lesen kannst.
Um 16.30 Uhr geht es dann in die Bibliothek der Mittelstufe. Alles, was Du brauchst, sind ein Buch, eine Taschenlampe und eine Decke oder ein Kissen, um es Dir gemütlich zu machen.
Wenn
auch Du Mitglied im Silent Reading Club werden willst, dann melde Dich
in der Bibliothek der Mittelstufe für die nächste Party an. Alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 4 sowie alle Pädagoginnen und Pädagogen sind herzlich eingeladen mitzulesen.