Wir haben für die Campus-Kids die Bücherei in die Eingangshalle geholt! Zwischen 9.00 – 11.30 Uhr können ab sofort Bücher ausgeliehen werden! Viel Spaß beim Schmökern!
wichtige Informationen für die Zeit bis zum 12. Februar
Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
es liegen nicht nur bewegte Wochen hinter uns, sondern auch die halbjährigen Bilanz- und Zielgespräche (BuZ). Ich möchte nicht nur meinem Kollegium für das enorme Engagement danken, sondern mein großer Dank geht auch an Sie! Gemeinsam können und konnten wir an bewährten und fest verankerten Gelegenheiten festhalten, um den Entwicklungs- und Lernprozess Ihres Kindes gut im Fokus zu behalten.
Ich wende mich in aller Kürze noch einmal vor dem Wochenende an Sie, um Ihnen aktuelle Informationen zukommen zu lassen.
Die Präsenzpflicht wird für fast alle Schülerinnen und Schüler bis zum 14.02.2021 ausgesetzt, daher findet weiterhin schulisch angeleitetes Lernen zu Hause statt. Für einige Schülerinnen und Schüler, deren Abschlüsse in der 10. Klasse gefährdet scheinen, bieten wir in Kleingruppen in den Hauptfächern täglich Unterricht an. Sollte Ihr Kind zu diesem Personenkreis gehören, haben Sie bereits über die Lerngruppenleitungen Informationen bekommen und eine Einverständniserklärung unterschrieben. Bitte unterstützen Sie Ihr Kind mit allen Mitteln, dass es dieses Angebot auch wahrnimmt.
Die Notbetreuung findet in den Winterferien am Campus Hannah Höch statt (keine reguläre Ferienbetreuung). Sollten Sie zu dem Personenkreis gehören, wenden Sie sich bitte an Frau Gefeller 40899960.
Die Teilnahme an den Vergleichsarbeiten Vera 3 und Vera 8 ist in diesem Schuljahr freiwillig.
Die Ausgabe der Zeugnisse findet prinzipiell nach dem 14.02.2021 statt! Sollten Sie für die Anmeldung der weiterführenden Schule eine Zeugniskopie bzw. das Zeugnis benötigen, sprechen Sie bitte die Lerngruppenleitung Ihres Kindes an.
Eine Winterschule findet in diesem Jahr nicht am Campus Hannah Höch statt.
Am 03.11.2021 findet die Oberschulmesse in Reinickendorf statt.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein schönes Wochenende und hoffe sehr, dass Sie weiterhin gesund bleiben und viel Kraft finden, um Ihre Kinder gut durch die nächsten Wochen zu begleiten.
Mit freundlichen Grüßen Viola Ristow
Umgang mit (aufkommender) Schuldistanz im schulisch angeleiteten Lernen zu Hause
Das schulisch angeleitete Lernen zu Hause ist für alle Beteiligten eine Herausforderung. Durch die neuen Anforderungen kann es bei manchen Schüler*innen dazu führen, dass sie (virtuell) schuldistant werden. Dies kann unterschiedliche Ursachen und Gründe haben, denen auf verschiedenen Wegen begegnet werden kann und muss. Im Folgenden sind einige uns bekannte Ursachen und im nächsten Schritt der Umgang damit aufgelistet:
Ursachen (virtueller) Schuldistanz im saLzH
Fehlende technische Ausstattung, sodass die Schüler*innen nicht an den Online-Angeboten teilnehmen oder auf das Material zugreifen können
Fehlende Tagesstruktur im Haushalt, sodass keine Routine in der Bearbeitung von Aufgaben entsteht. Darunter fällt auch die fehlende Unterstützung durch die Eltern oder Überforderung ebendieser, wenn mehrere Kinder im Haushalt leben oder sprachliche Barrieren das Verständnis erschweren.
Die Kinder haben keine Arbeitsplätze zu Hause an denen sie ihre Aufgaben erledigen und konzentriert arbeiten können. Die häusliche Situation ist einem Arbeiten zu Hause nicht angemessen. Durch den gebundenen Ganztag am Campus sind es die Kinder und Jugendlichen teilweise nicht gewohnt, zu Hause längere Arbeitsphasen zu haben, da sie sonst alle schulischen Aufgaben vor Ort erledigen.
Unwissen über die Möglichkeiten an Aufgaben und Material zu kommen. Dies trifft vor allem auf Schülerinnen zu, die sich auch im Schulalltag mit der Organisation ihrer schulischen Aufgaben schwertun (Hefterführung, Orientierung im Schulgebäude etc.). Allein komplexere Abläufe zu verfolgen, um sich und ihr Lernen zu organisieren, führt häufig zur Überforderung und zum Scheitern noch bevor die Bearbeitung der Aufgaben angegangen werden kann. Langfristig führt diese Frustration zur Demotivation.
Überforderung durch das Schulmaterial, das ohne die Unterstützung der Lehrkraft oder einer anderen Lernbegleitung nicht verstanden wird.
Fehlende Motivation bei den Schüler*innen. Anreize zu lernen sind bei unserer Klientel häufig das soziale Miteinander und die Beziehung zur Lehrkraft oder weiteren Pädagog*innen. Eine Lernatmosphäre und Anreize zu schaffen, die zu Hause eine Situation und Interaktion wie im Klassenraum entstehen lassen, ist nicht möglich.
Umgang mit (virtueller) Schuldistanz
In einem ersten Schritt gilt es die Schüler*innen auszumachen, die gefährdet sind, in die Schuldistanz zu rutschen oder schon davon betroffen sind. Die Zusammenarbeit aller Pädagog*innen (Lehrkraft, Erzieher*in, Schulsozialarbeit) ist dabei wichtig, um sich über Eindrücke und evtl. Ursachen auszutauschen und sich gemeinsam zu beraten.
Die Kontaktaufnahme mit dem*r Schüler*in bzw. den Eltern oder Erziehungsberechtigten hat oberste Priorität. Dabei ist ein persönlicher Kontakt am Telefon mit einer ihnen vertrauten Person wichtig, sodass ggf. auch unangenehme Themen, die mit Scham besetzt sind (Unwissen, Überforderung, …), angesprochen werden können. Wenn die Gründe für die Schuldistanz im Unwissen über Wege und Möglichkeiten der Aufgabenbereitstellung und -abgabe liegen, können sie meist in diesem Schritt aus dem Weg geräumt werden.
Eine Aufklärung über die Erwartung eines regelmäßigen Kontakts und auf welchem Weg dieser zustande kommen soll, findet statt (z.B. Telefonate, Online-Morgenkreise, Materialübergabe in der Schule etc.). Zudem findet eine Strukturberatung statt. Antworten auf Fragen wie „Wie viel Lernzeit kann mein Kind leisten?“, „Welche Pausenzeiten braucht mein Kind?“, „Welche Tagesstruktur unterstützt mein Kind?“, „Was kann ich tun um mein Kind zu unterstützen?“ bzw. bei älteren Schüler*innen „Was brauche ich um zu Hause gut lernen zu können?“ werden gegeben.
Liegen schwerwiegendere Gründe vor bzw. zeigt sich die Familie nicht kooperativ oder kann nicht erreicht werden, wird ein so genannter „Hausflurbesuch“ durchgeführt. Das heißt zwei Pädagog*innen (wichtig: im Vieraugenprinzip – Schulsozialarbeit, Klassenleitung) suchen die Familie zu Hause auf und besprechen Themen wie Schulpflicht im saLzH, Einhaltung einer Tagesstruktur und klären über die unterschiedlichen Wege, wie die Schülerinnen an Aufgaben kommen, auf. Wenn nötig wird auch die Bereitstellung eines technischen Gerätes durch die Schule abgesprochen.
Liegt nach Eindruck der Pädagog*innen die Sorge einer evtl. Kindeswohlgefährdung vor, werden Schüler*innen im Grundschulalter in die Notbetreuung geholt, sodass sie in diesem Rahmen lernen können und die Grundbedürfnisse versorgt werden. Dort können dann auch Einzelgespräche mit dem*r Schüler*in geführt und evtl. seelische Notlagen besprochen werden.
Bei älteren Schüler*innen werden diese für ein Gespräch in die Schule oder auf einen Spaziergang eingeladen um sich so vertiefter einen Eindruck machen zu können.
Auch Schüler*innen ab dem 7. Jahrgang werden in Ausnahmefällen für kurze Einheiten von ca. 90 min für bis zu zweimal pro Woche in die Schule eingeladen. So kann das Lernen im Einzel- oder Kleingruppensetting zeitweise begleitet und konkrete Absprachen für das saLzH getroffen werden. Eine Reduzierung der Aufgaben (z.B. Konzentration auf die Hauptfächer) hilft, um die Komplexität zu verringern und so Erfolgserlebnisse und daraus entstehende neue Lernmotivation zu schaffen.
Bleibt es trotz der Bemühungen bei anhaltender Schuldistanz, kann Kontakt zum SIBUZ und dem Jugendamt aufgenommen werden. Im Falle einer Kindeswohlgefährdung kann in Rücksprache mit der trägerinternen insoweit erfahrenen Fachkraft nach § 8a SGB VIII und nach individueller Gefährdungseinschätzung eine Anzeige wegen Kindeswohlgefährdung gestellt werden.
Sorgentelefon zum Distanzlernen
Beratungstelefon des SIBUZ Reinickendorf zu Schwierigkeiten beim schulisch angeleiteten Lernen zu Hause
Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Jugendliche,
die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass schulisches Lernen zeitweise im Fern- oder Wechselunterricht stattfindet. Das fällt nicht allen Betroffenen leicht. Wir möchten Ihnen bei Schwierigkeiten mit Tipps und Anregungen zur Seite stehen. Dafür hat das SIBUZ Reinickendorf ein verlässliches und anonymes Beratungstelefon eingerichtet. Unter der Nummer (030) 90294-6027 stehen von Montag bis Freitag psychologische und pädagogische Fachkräfte des SIBUZ zur Verfügung. Wir überlegen gemeinsam mit Ihnen, wie sich die kritischen Situationen zu Hause entschärfen lassen.
Sorgentelefon „Distanzlernen“ des SIBUZ Reinickendorf Tel. (030) 90294-6027
[Bitte beachten Sie: Aus technischen Gründen sind keine Rückrufe möglich. Wenn die Leitung besetzt sein sollte, rufen Sie bitte ggf. erneut an.]
Wann Sie uns erreichen können:
Montag, Mittwoch und Freitag von 9-12 Uhr Donnerstag von 15-18 Uhr
[Bitte beachten Sie: Diese Zeiten gelten bis zum 26.03.2021.] Wir freuen uns auf Ihren Anruf! Ihr Team des SIBUZ Reinickendorf
Tipps unserer Schulsozialarbeit
Unter folgendem Link hat die Schulsozialarbeit am Campus Hannah Höch viele digitale Angebote und Tipps zusammengetragen, die während des schulisch angeleiteten Lernens zu Hause hilfreich sind: