Kunst und Kunstunterricht am Campus Hannah Höch

Der Campus Hannah Höch ist eine kunstbetonte Schule. Dafür stehen nicht nur der Kunstunterricht, die Kooperation mit der Jugendkunstschule Atrium und das offene Atelier im Mittagsband. Das zeigen auch die vielen großen und kleinen Kunstwerke auf dem Schulgelände und an den Wänden in den Häusern

Zwei Lehrerinnen, die diese Ausrichtung viele Jahre lang maßgeblich geprägt haben, verließen den Campus zum Halbjahresende: Frau Schreyer-Lange und Frau Wagenfeldt. Den Kunstunterricht in der Grundstufe geben jetzt Frau Schubert und Herr von Vacano.

Was die vier Kunstlehrer:innen und Künstler:innen antreibt, was sie an Kunst fasziniert, wie sie selbst Kunst machen und wie es bei uns im Kunstunterricht weitergeht, haben die SCHNIPSEL-Redakteurinnen Greta und Juna in einem langen Interview herausgefunden.

Ihr könnt euch das ganze Gespräch im Podcast anhören. Zum Lesen gibt es das Ende des Interviews, an dem die SCHNIPSEL-Redakteurinnen die Fragen nach dem Vermächtnis der scheidenden und den Plänen der neuen Kunstlehrer:innen stellten.

Was geht, was kommt

SCHNIPSEL: Wieso möchten Sie hier an der Schule Kunst unterrichten? 

FRAU SCHUBERT: Ich komme ursprünglich aus einem kleinen Dorf. Und da gibt es fast gar keine Projekte oder Schulformen, die Neues mit einbringen, die Kindern Freiheiten einräumen oder wo auch der Kunstunterricht einen hohen Stellenwert hat. Dann bin ich nach Berlin gekommen und fand die Campus-Hannah-Höch-Schule einfach wunderbar vom Konzept her und hier hat es auch gleich mit dem Team gepasst und den Kindern. 

HERR VON VACANO: Ich habe einfach gehört, dass es hier an dieser Schule auch sehr viel Offenheit gibt und das hat mich angezogen. Ich bin hier am Campus schon einigen offenen Menschen begegnet. Es sieht so aus, als ob es wirklich so ist. Ich freue mich darauf, auch selber ganz offen sein zu können im Kunstunterricht.

SCHNIPSEL: Frau Lange und Frau Wagenfeldt: Was ist Ihr Vermächtnis hier an der Schule als Kunstlehrerinnen?

FRAU WAGENFELDT: Ich glaube, wir haben immer toll als Team zusammengearbeitet. Wir haben die Schule als Kunstprojekt als Ganzes gesehen, so dass die Kunst in der ganzen Schule wächst. Dazu gehören die Feste, dazu gehört das ganze Haus.

FRAU LANGE: Was ich immer ganz wichtig fand, war auch der Austausch. Wir haben über den Tellerrand geguckt und viele Projekte von außen herangezogen. Wir hatten viele Künstler, die uns besucht und mit uns gearbeitet haben. Es ist viel schöner, wenn von außen neue Menschen mit eigenen Ideen und eigenen Persönlichkeiten ins Haus kommen und diese hier einbringen. Genauso auch Referendare: Ausbildung fand ich immer ganz wichtig. Das ist eine Bereicherung für die Schule, weil dann immer neue Leute kommen. 

FRAU WAGENFELDT: Ich bin eine dieser Referendarinnen, die damals im Praxissemester hier saß und von Frau Lange und Frau Blume ganz herzlich empfangen wurde! Ich wäre wohl nicht an dieser Schule geblieben, wenn ich nicht so begleitet worden wäre, dass es mir hier so gut gefiel. 

FRAU LANGE: Das offene Atelier, das ist ein Herzenswunsch: ein Raum für Kinder, an den sie freiwillig kommen, freiwillig arbeiten und freiwillig kreativ sein dürfen – ohne irgendwelche Vorgaben. 

SCHNIPSEL: Frau Schubert und Herr von Vacano: Wie geht es weiter mit dem Kunstunterricht an unserer Schule? 

FRAU SCHUBERT: Das offene Atelier hat mich sofort begeistert, als ich hierher kam. Lasst uns das unbedingt weitermachen. Und im Kunstunterricht: Mit jeder neuen Person, die dazu kommt, ändert sich etwas. Was genau, das sehen wir dann einfach. Man wächst irgendwie zusammen. 

HERR VON VACANO: Ja, hier ist super viel da, und euch vielen Dank für alles, das ihr jetzt hier übergebt. 

SCHNIPSEL: Danke schön, dass wir das Interview mit Ihnen machen konnten und dass Sie dafür Zeit gefunden haben.

Pink Panther verkörpert das Jahresmotto „Farbe bekennen“

Zurzeit ziert der Pink Panther überall die Wände und Fensterscheiben in den Häusern des Campus. Er verkörpert das Jahresmotto „Farbe bekennen“, denn er vereint beides: Farbe künstlerisch bekennen und seine Meinung äußern bzw. eine Meinung vertreten.

Beides wurde in künstlerischen Arbeiten unserer Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelstufe vielfältig umgesetzt: In der Natur ist der Panther schwarz, im Comic pink und bei unseren Schülern und Schülerinnen bunt. Seine Meinung äußert der Campus-Panther mit Comic-Sprache: „Nö!“, „Bang!“, „Grrrrr!“ und „Cool!“.

Die in der Vorhalle von Haus 1 aufgehängten Panther haben Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe gestaltet. Ein gelber Panther ist auch in Haus 5 zu sehen. 

Die Berufsmesse am Campus Hannah Höch

Von Jamal und Jusha.

Am 18.02.2026 fand am Campus Hannah Höch eine Berufsmesse statt. Von 13:00 bis 16:00 Uhr konnten Schülerinnen und Schüler verschiedene Unternehmen kennenlernen und sich über mögliche Ausbildungswege informieren. In mehreren Räumen präsentierten sich Firmen aus unterschiedlichen Branchen, zum Beispiel Polizei, Bundeswehr, eine Bäckerei und auch Brillux, mit denen wir ein Interview geführt haben. An den Ständen hatten wir die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Infomaterial mitzunehmen und direkt mit Auszubildenden und Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen. Die Berufsmesse war insgesamt sehr hilfreich und bot einen guten Überblick über berufliche Perspektiven nach der Schule.

Interview mit Brillux

Was macht Ihr Unternehmen genau?
Brillux verkauft Lacke und Farben.

Warum sollte ich mich bei Ihnen bewerben?
Weil die Arbeit abwechslungsreich ist und nicht immer das Gleiche gemacht wird.

Welche Voraussetzungen sollten Bewerberinnen und Bewerber mitbringen?
Erforderlich sind der MSA oder der BBR.

Stand des Bezirksamts Reinickendorf

Jugendaustausch in Krzyzowa

„Polen war cool“. So das Fazit eines Schülers nach dem einwöchigen Jugendaustausch. Doch von vorne: An einem Sonntag im November fuhren 12 Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs und Herr Seemann mit dem Zug nach Polen. Nach einem Umstieg mussten die großen Gepäckstücke in einem kleinen Regionalzug verstaut werden. Angekommen in Krzyzowa (deutsch: Kreisau), einem kleinen Dorf, lernten wir beim gemeinsamen Abendessen die Schulgruppen aus Tschechien, Polen und der Slowakei kennen.

Ziel der Fahrt war es, mehr über den Klimawandel zu lernen, beispielsweise zu den Themen erneuerbare Energien, Müllvermeidung und nachhaltiges Leben. In internationalen Teams arbeiteten wir daran, Falschinformationen zu erkennen, Quellen kritisch zu prüfen und zu verstehen, wie schnell Desinformationen in sozialen Medien verbreitet werden können. Dabei wurden uns wichtige Strategien vermittelt, um seriöse Informationen von manipulierten Inhalten zu unterscheiden. Dazu wurden Memes und Videos erstellt und wir lernten, wie man falsche Behauptungen entlarvt. Während der Fahrt besuchten wir verschiedene Stationen, an denen wir Abends und am Nachmittag wurde die Freizeit gemeinsam gestaltet: Billiard, Spaziergänge oder gemeinsame Tanzabende. Am Mittwoch gab es einen Tagesausflug nach Wroclaw. Dort besuchten wir das Museum „Hydropolis“, in dem sich alles um das Thema Wasser dreht. Im Anschluss gab es für alle Freizeit, um die Stadt zu erkunden.

Doch das Wichtigste kam nicht zu kurz: der internationale Austausch, das Kennenlernen neuer Kulturen und Menschen. Das war auch für alle Teilnehmenden das Highlight. Obwohl wir aus verschiedenen Kulturen kamen, gelang die Zusammenarbeit auf Englisch sehr gut.  So gab es am Ende neben wenig Schlaf auch ein paar Tränen beim Abschied, bevor es nach einer Woche wieder aus dem kleinen polnischen Dorf zurück in die deutsche Hauptstadt ging.

Elterninformation zur Wetterlage am 09.01.2026

Am Campus werden morgen Unterricht und Betreuung für Ihre Kinder stattfinden. Wenn Sie auf Grund der Schnee- und Windwarnungen Ihre Kinder morgen NICHT in die Schule schicken möchten, entschuldigen Sie Ihre Kinder auf dem gewohnten Weg (Anruf im Sekretariat, schriftliche Entschuldigung hinterher). Die Lerngruppenleitungen werden dies als entschuldigtes Fehlen anerkennen.

Passen Sie gut auf sich auf!

Herzliche Grüße

Ihr Schulleitungsteam

Weihnachtswerkstätten am Campus + Tag der offenen Tür Mittelstufe

Grundstufe: Weihnachtszauber für die ganze Familie

Freuen Sie sich auf eine stimmungsvolle Adventszeit mit:

  • Weihnachtlicher Atmosphäre
  • Kulinarischen Köstlichkeiten
  • Kreativen Bastelangeboten
  • Spannenden Spielen
  • Marionettentheater: Der Froschkönig

Bitte denken Sie an Kleingeld für Bastel- und Essensangebote.
Alle Einnahmen kommen dem Förderverein zugute.


Mittelstufe: Entdecken Sie den Campus Hannah Höch

Was bietet der Campus ab Klassenstufe 7:

  • Lassen Sie sich von Schüler*innen-Scouts durch die Gebäude und Räume führen.
  • Lernen Sie unser pädagogisches Konzept kennen und stellen Sie Ihre Fragen.
  • Informieren Sie sich über Fachbereiche, Kooperationspartner, Berufsorientierung und weitere Akteure des Ganztags.
  • Natürlich gibt es auch hier leckeres Essen!