Im Zusammenhang der Ausbildung der Schüler*innen-Mediator*innen (Streit-Vermittler*in) an unserer Schule hatten wir letzte Woche am 6. Dezember 2019 unseren Projekttag der Mediation. Die Schüler*innen haben sich sehr darauf gefreut, nicht nur weil es ein Tag außerhalb der Schule war 😉 , sondern weil es nun langsam in den Endspurt der Ausbildung geht und sie das Erlernte endlich anwenden durften. Hierbei wurden wir von Naschi und Julia aus der Kaubstraße unterstützt. Mit Spiel, Spaß und Rollenspielen durften unsere Schüler*innen-Mediator*innen ihr Können unter Beweis stellen.
Auf der Grundlage der Friedensbrücke vermitteln die Schüler*innen der Mediations-AG in dem Streit anderer Schüler*innen. Dabei lernen sie nicht nur, wie sie anderen bei der Vermittlung unterstützen, sondern auch wie sie selbst friedlich Konflikte klären und übernehmen Verantwortung für sich und das friedliche Miteinander an unserer Schule.
Workshop für unsere Schüler*innen-Vertretung (SV)
Der am 5. Dezember 2019 durchgeführte Workshop widmete sich der Stärkung unserer Schüler*innen in ihrer Funktion als Lerngruppensprecher*innen/Schülervertreter*innen.
Einem ersten Kennenlernspiel folgte die Aufteilung der SV in zwei Gruppen, in welchen u. a. näher besprochen wurde, wie sich die Schüler*innen in ihrer Funktion als Lerngruppensprecher*innen/Schülervertreter*innen wahrgenommen fühlen. Hierzu positionierten sie sich an auf dem Boden befestigten Karten mit Prozentangaben und begründeten ihre Entscheidung.
Nach der Pause kam es zu Sammlung von Themen, bei denen nach Auffassung der Schüler*innen Veränderungsbedarf bestand. Hierzu gehörten neben neuen Schaukeln für die Grundstufe die Erweiterung der Handyzone inder Mittelstufe. Letzteres wurde zum Anlass genommen, eine SV-Sitzung exemplarisch durchzuführen.
Im Verlauf dieser Sitzung, die im Übrigen zu einer regulären Abstimmung führte, wurde insbesondere auf die Strategievermittlung für
• die Herstellung einer guten Gesprächsatmosphäre (Zeit-, Ruhewächter*in), • eine angemessene Moderation und • den Ablauf einer Entscheidungsfindung (Abstimmung)
geachtet. Diese Punkte wurden nach Beendigung der Abstimmung seitens reflektiert (z. B. Wie war die Gesprächsatmosphäre? Was hat dir an der SV-Sitzung gut/nicht so gut gefallen?).
Vor der Mittagspause wurde ein teambildendes Spiel durchgeführt („Wer hat den Zitronenigel gesehen?“). Bei diesem Spiel ging es vorrangig um Teamabsprachen, die zu einem Sieg der Gruppe gegen die Leiterin und den Leiter des Workshops führen konnte. In der letzten Runde war die Gruppe wirklich erfolgreich.
Nach der Mittagspause reflektierten unsere Teilnehmer*innen den Workshop im Allgemeinen und Gelungenes/Nichtgelungenes im Besonderen.
Wunsch nach eigener Oberstufe wiederholt: Berufsbildungsmesse am Campus Hannah Höch (Artikel aus der Berliner Woche)
Firmenchef Wolfgang Berger (4. von links) stellte sein Unternehmen gerne in der Schule von Viola Ristow (2. von rechts) vor. Foto: Christian Schindler
Mit einem Dreifach-Aufschlag wurde der Campus Hannah Höch an der Finsterwalder Straße 52-56 am 29. November zu einem Treffpunkt des Märkischen Viertels.
Lehrer, Schüler und Eltern hatten sich viel vorgenommen. Weihnachtswerkstätten, Tag der offenen Tür und die erste Berufsbildungsbörse verschmolzen zu einem intensiven Nachmittagstermin. In einem Raum bastelten Eltern und Schüler zusammen Weihnachtsgestecke, auf dem Weg dorthin gab es Informationen zur ersten Gemeinschaftsschule des Bezirks, aber auch von Unternehmen, die zeigten, wie es nach dem Schulbesuch weiter gehen könnte.
Weihnachtswerkstätten, Tag der offenen Tür und Berufsbildungsmesse
Wie auf einer Perlenkette aufgereiht ziehen sich an diesem Tag die Lichter von Haus zu Haus! In der Luft liegt der Geruch von Bratwurst, Sucuk und gebrannten Mandeln. Neben Köstlichkeiten aus Nah und Fern können die Besucher*innen der Weihnachtswerkstätten viele kreative Geschenke basteln oder einen eigenen Adventskranz binden.
Alle Häuser und Turnhallen laden an diesem Tag zum Verweilen ein. Die zukünftigen Siebtklässler*innen schauen sich den gesamten Campus an und können in viele verschiedene Unterrichtsfächer hineinriechen.
Und für all diejenigen, die schon einen Blick in die Zukunft werfen wollen, stellen sich 20 Aussteller*innen und Oberstufenzentren mit den unterschiedlichsten Berufen für die Jugendlichen vor.
Dank der vielen Gäste und der helfenden Hände ist es ein unvergesslich schöner Abend mitten im Märkischen Viertel!
29.11.2019: Weihnachtswerkstätten und Tag der offenen Tür
Erinnerung an ermordete Kinder wird bewahrt – Höch-Schüler*innen pflegen Stolpersteine (Artikel aus der Berliner Woche)
Peter Rode erklärt den Höch-Schülern die Funktion der Kinderklinik Wiesengrund. Foto: Foto: Christian Schindler
Im Rahmen ihrer Patenschaft für die Erinnerung an die in der ehemaligen Kinderklinik Wiesengrund ermordeten Kinder haben Schüler der Gemeinschaftsschule Campus Hannah Höch die dortigen Stolpersteine gereinigt.