Rote Fäden: Schüler*innen des Campus Hannah Höch kuratieren eine Ausstellung

Was haben Kunstwerke und ein roter Faden gemeinsam? Dieser Frage gingen Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelstufe des Campus Hannah Höch nach. In einem Kunst-Projekt schlüpften sie in die Rolle von Kurator*innen und lernten, wie eine Ausstellung geplant und gestaltet wird.

Was ist eine Ausstellung?

In einer Ausstellung werden besondere Dinge präsentiert: Gemälde, Skulpturen, Fotos oder andere spannende Objekte. Ziel ist es, eine Geschichte zu erzählen oder Menschen zum Nachdenken anzuregen. Doch wie wird entschieden, was gezeigt wird? Und nach welchen Kriterien werden die Werke angeordnet? Diese Fragen stellen sich beim Kuratieren. 

Was bedeutet „kuratieren“?

Der Begriff „Kuratieren“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „sorgen für“. Ein Kurator oder eine Kuratorin wählt Kunstwerke aus, ordnet sie passend an und überlegt, wie sie am besten präsentiert werden können. Genau diese Aufgabe übernahmen die Schüler*innen im Campus-Projekt.

Sie besuchten das Archiv der Sozialen Künstlerförderung in Berlin-Mariendorf. Dort lagern in einer riesigen Lagerhalle etwa 16.000 Kunstwerke, die durch diese besondere Förderung entstanden sind. Die Soziale Künstlerförderung gab es in West-Berlin seit 1950 und unterstützte Künstler*innen finanziell, indem sie ihre Werke ankaufte. Eine bekannte geförderte Künstlerin war Hannah Höch, die spätere Namensgeberin unserer Schule. Später saß sie dann sogar in der Auswahljury für neue Künstler*innen. Alle hier gesammelten Werke haben einen Bezug zu Berlin und dokumentieren die Stadt auf vielfältige Weise.

Für das Projekt reisten die Schüler*innen vom hohen Norden Berlins tief in den Süden, um an einer Führung durch das Archiv teilzunehmen und dort direkt mit den Kunstwerken zu arbeiten.

Die eigene Ausstellung entsteht

Das Archivteam stellte eine besondere Auswahl an Kunstwerken zusammen, darunter Bilder, die das Märkische Viertel und den Bezirk Reinickendorf zeigen. Die Schüler*innen analysierten die Werke genau, wählten Favoriten aus und suchten nach Verbindungen: Gibt es Gemeinsamkeiten? Passen bestimmte Bilder zusammen? Welcher „rote Faden“ zieht sich durch die Werke?

Dabei fanden sie verschiedene Herangehensweisen: Manche ließen sich von Farbgebungen leiten, andere erkannten ähnliche Stimmungen in den Bildern, wieder andere entwickelten ganze Geschichten durch die Abfolge von Werken. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

In Gruppen wurden schließlich Bilder ausgesucht, Miniaturausdrucke der Werke angeordnet und mit kleinen Texten ergänzt. So entstanden eigene kleine Ausstellungen, die zeigten, wie sich die einzelnen Werke gegenseitig ergänzen und plötzlich neue Geschichten erzählen.

Vielfältige Perspektiven auf Berliner Kunst

In den Ausstellungen, die noch kurze Zeit in Haus 1 und Haus 5 unserer Gemeinschaftsschule präsentiert werden, fällt auf, dass einige Bilder immer wieder auftauchen – echte Favoriten! Besonders beliebt sind zum Beispiel ein Bild der Reichstagsruine oder eine Ansicht der ehemaligen Abhörstation auf dem Teufelsberg im Grunewald. Doch die Deutungen der Werke sind unterschiedlich: Während manche Schüler*innen die Berliner Sehenswürdigkeiten als fiktive Reiseziele inszenieren, sehen andere sie als einsame Inseln im Meer oder betteten sie in ganz neue Erzählungen ein.

Fazit: Eine Ausstellung ist mehr als Bilder an der Wand

Das Projekt zeigte, dass eine Ausstellung weit mehr ist als eine bloße Ansammlung von Kunstwerken. Es geht darum, Werke in einen Zusammenhang zu bringen, Geschichten zu erzählen und Betrachter zum Nachdenken anzuregen. Durch ihre intensive Auseinandersetzung mit den Bildern gibt es am Campus nun echte Expert*innen darin – und vielleicht sogar Kuratorinnen und Kuratoren der Zukunft.

Seltener Winterspaß: Schnee-Spiele am Campus

So viel Schnee wie am heutigen Freitag gab es lange nicht mehr in Berlin. Die Kinder unserer Gemeinschaftsschule nutzten die Gelegenheit und tobten in den Pausen auf dem Campus-Gelände durch die dicke Schneedecke oder bauten kleine oder meterhohe Schneemänner.

Allerdings gab es auch einzelne Klagen über das ungewohnte Winterwetter. Manche Schüler*innen schafften es nicht rechtzeitig zum Unterrichtsbeginn zur Schule oder mussten dort erst einmal ihre nassen Schuhe und Strümpfe trocknen. Deshalb unsere Bitte an die Eltern: Schicken Sie Ihre Kindern mit wintergerechter Kleidung zur Schule! 

Hier ein paar Eindrücke vom Winterspaß am Campus Hannah Höch:

Sterne im Fitness-Test

Regelmäßig viel Bewegung hilft auch beim Lernen in der Schule. Kinder, die viel körperlich aktiv sind, können sich besser konzentrieren, besser Informationen verarbeiten und besser Probleme lösen. Wie fit die Schülerinnen und Schüler der dritten Jahrgangsstufe („Sterne“) am Campus Hannah Höch sind, wurde jetzt mit dem Deutschen Motorik Test überprüft.

Eingeteilt in drei Gruppen absolvierten die Kinder acht Bewegungsaufgaben, in denen es um Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit ging. Zu den Übungen gehörten beispielsweise Rumpfbeugen, Liegestützen, Sit-ups, Weit- und Seitwärtssprünge, kurze Sprints und Balancieren.

Danach bekam jedes Kind eine Teilnahmeurkunde. Die Bewegungstalente bekommen unter dem Motto „Berlin hat Talent“ Gutscheine für Sportangebote in Vereinen und eine Einladung zu einem Wettbewerb. Außerdem wird geprüft, ob es für Kinder, die motorischen Förderbedarf haben, demnächst ein spezielles Bewegungsangebot am Campus geben wird.

Knappes Rennen im Vorlesewettbewerb des Campus Hannah Höch

Johanna ist in diesem Jahr die Siegerin im Vorlesewettbewerb des Campus Hannah Höch. Sie setzte sich erst im klasseninternen und dann gegen vier andere Sechstklässler*innen knapp im schulinternen Wettbewerb durch. Im kommenden Februar tritt Johanna für die Gemeinschaftsschule im Bezirksentscheid an.

Der Vorlesewettbewerb an der Grundstufe des Campus Hannah Höch fand am 3. Dezember in der Schulbibliothek statt. Die Teilnehmer*innen lasen eine vorbereitete Passage aus einem Lieblingsbuch sowie einen ihnen unbekannten Text vor. Die Jury aus Fachkonferenzleiterin Frau Goebel, Grundstufenleiterin Frau Hauser und Lesepatinnen des Campus bewertete die Lesetechnik der Teilnehmer*innen, ihre Interpretation des Textes und ihre Textauswahl.

Am Ende machte Johanna mit einem hauchdünnen Vorsprung vor Linus das Rennen. Die Siegerin erhielt einen Büchergutschein als Preis. Die anderen Teilnehmer*innen konnten sich in der Schulbibliothek ein Buch aussuchen.

Über den Vorlesewettbewerb

Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 jedes Jahr von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen veranstaltet. Schirmherr des Wettbewerbs ist der Bundespräsident.

Die Leseförderung am Campus Hannah Höch hat eine lange Tradition. Neben einem sogenannten Leseband täglich in der 3. Schulstunde, in dem die Schüler*innen und Schüler jeweils 20 Minuten lang lesen. Zudem gibt es die Lesoase, die Lesepat*innen, die Schulbibliothek und Vorlesen für Kitakinder.

Wir wünschen Johanna viel Erfolg im Reinickendorfer Wettbewerb im Februar!

Weihnachtswerkstätten: Glanz und Glitzer am Campus Hannah Höch

Mit den traditionellen Weihnachtswerkstätten haben sich am vergangenen Freitag die Schüler*innen an der Grundstufe, Eltern und Mitarbeiter*innen des Campus Hannah Höch auf die Adventszeit eingestimmt. Gleichzeitig fand in der Mittelstufe der Tag der offenen Tür statt. Hier konnten sich Jugendliche und ihre Eltern über das Lernangebot an unserer Gemeinschaftsschule sowie über Ausbildungsmöglichkeiten bei Partnerunternehmen informieren.

Basteln und Backen standen wie üblich für die Kinder im Vordergrund der Weihnachtswerkstätten – alles ganz im Jahresmotto unserer Schule „Glanz und Glitzer“. Die Kinder fertigten an den vielen Tischen Papier- oder Perlensterne, Wollfiguren, Sternenreife, Kratzbilder, Bilderrahmen, Bilderhäuser, Weihnachtsbaum- oder Schlüsselanhänger und Freundschaftsarmbänder zum Materialpreis an. Viele Familien nutzen auch die Gelegenheit und bastelten sich mit dem bereitgestellten Tannenzweigen und Dekomaterial Weihnachtsgestecke.

Der Renner waren die an die Jeff-Koons-Skulpturen angelehnten „Balloon Dogs“. Es gab in dem Gewusel kaum ein Kind, das nicht mit einem der gedrehten Hundeballons herumlief.

Bevor es ans Basteln und Backen ging, eröffneten Frau Mahbub und Herr Reimers die diesjährigen Weihnachtswerkstätten des Campus mit Weihnachtsliedern. An den kulinarischen Ständen konnten sich dann die Besucher*innen der Weihnachtswerkstätten mit Kaffee und Kuchen, Crepes, Hotdogs oder Bratwurst stärken, sich über die Aktivitäten des Fördervereins informieren und ordentlich klönen. In der Vorlesestube lasen Kinder Weihnachtsgeschichten vor.

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Die mit dem Verkauf der Speisen und des Bastelmaterials erzielten Einahmen gehen an den Förderverein, der uns als Schule helfen wird, den Veranstaltungsraum in Haus 5 mit professioneller Licht- und Tontechnik auszustatten. So wollen wir bei unseren vielfältigen Festen und Veranstaltungen ganz besonders die Auftritte der Schüler*innen noch mehr zum GLÄNZEN bringen!

In der Mittelstufe öffneten die Lehrer*innen die Fachräume und informierten über das Lernen an unsrer Gemeinschaftsschule ab der 7. Jahrgangsstufe, insbesondere über die Ganztagsangebote, die Berufsorientierung, die Sonderpädagogik, die Schulsozialarbeit und die Schulpsychologin. Unsere Schulleiterin Frau Wengler beantwortete Interessierten ihre Fragen über die Schule, und Schüler*innen-Scouts führten Besucher*innen durch die Häuser und über das neu gestaltete Schulgelände. 

Außerdem stellten sich mit Frisch & Faust Tiefbau GmbH und der Agentur für Arbeit Kooperationspartner des Campus Hannah Höch an eigenen Ständen vor.

Erneuertes Schulgelände am Campus Hannah Höch: Kinder stürmen den Kletterturm

„Beeindruckend, was hier entstanden ist“, staunte Schulstadtrat Harald Muschner nach seinem Rundgang um den Campus Hannah Höch. Zusammen mit den Kindern, Eltern, Pädagog*innen und Freund*innen der Reinickendorfer Gemeinschaftsschule feierte er am vergangenen Donnerstag die Einweihung des umgestalteten Schulgeländes.

von links nach rechts: Berit Binder (Bezirksamt Reinickendorf, Straßen- und Grünflächenamt, Projektbetreuung), Kerstin Gaebel (Bezirksamt Reinickendorf, Amtsleitung Schul- und Sportamt), Julia Schrod-Thiel (Bezirksstadträtin für Ordnung, Umwelt und Verkehr), Harald Muschner (Bezirksstadtrat für Bildung, Sport, Kultur und FM), Emine Demirbüken-Wegner (Bezirksbürgermeisterin Berlin-Reinickendorf) und Korinna Stephan (Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung)

Mit dabei waren auch viele andere Beteiligte am Umbauprojekt, um sich die Ergebnisse anzusehen, unter anderem Bezirksbürgermeisterin Emine Dmirbüken-Wegner, Christian Petermann (Fachbereich Nachhaltige Entwicklung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen), Korinna Stephan (Stadträtin für Stadtentwicklung) und Julia Schrod-Thiel (Bezirksstadträrin für Ordnung, Umwelt und Verkehr).

Das rote Band ist durchschnitten.

Die Schülerinnen und Schüler des Campus hatten bei der Planung der neuen Außenanlagen kräftig mitgewirkt: In drei Workshops erstellten sie Konzepte für die farbliche Gestaltung zur räumlichen Orientierung, für bestimmte Nutzungszonen und für die Spielgeräteauswahl. Für das neue Klettergerüst diskutierten die Lerngruppensprecher*innen der Grundstufe im Schülerparlament Verhaltensregeln, um Unfälle auf dem Gerät zu verhindern. Danach wählten alle Grundstufen-Schüler*innen in demokratischer Wahl fünf Regeln aus, die jetzt am Kletterturm aufgehängt sind. Die Leiterin des Grundschulteils, Simone Hauser, lobte die Schüler*innen dafür besonders.

Grundstufenleiterin Simone Hauser dankte den Schüler*innen des Campus für ihren großen Einsatz.

Während der Eröffnungsfeier unterhielten der Chor mit Frau Mahbub und die Band der Schule mit Herrn Mierike und Herrn Reimers die Gäste mit ihren Liedern.

So griffen am Donnerstag auch mehrere Kinder zur Schere und schnitten zur symbolischen Eröffnung das rote Band vor der Sandkiste durch. Danach gab es für sie kein Halten mehr und sie stürmten den Kletterturm.

Das Klettergerüst mit Rutsche ist nur eines der neuen Highlights auf dem Schulgelände. Die Kinder der Grundstufe haben jetzt zum Beispiel eine größere Sandfläche zum Spielen, eine Rollerstrecke und einen Balancierparcours. Außerdem wurde das Freilufttheater Theatron neu gestaltet. Die Jugendlichen der Mittelstufe freuen sich über Chill-Bereiche mit Sitzinseln, Hängematten und Stehtischen, Treffpunkte mit Unterstand und Tischtennisplatten sowie eine Basketballzone.

Der rbb war auch da und berichtete in der Abendschau über die feierliche Einweihung des erneuerten Schulgeländes des Campus Hannah Höch.

Unsere Schulleiterin Clara Wengler lobte bei der Eröffnungszeremonie ausdrücklich die Baufirma Best Kara und ihre Bauarbeiter. Diese mussten die seit Juli 2023 laufenden Baumaßnahmen größtenteils während des laufenden Schulbetriebs durchführen und dabei Rücksicht auf die Kinder nehmen. Ebenfalls dankte die Schulleiterin der  Projektbetreuerin des Straßen- und Grünflächenamtes, Berit Binder, sowie Rebecca Rößler und Elisabeth Gruenagel von der Firma Bacher Landschaftsarchitekten, „die die Umsetzung stets dialogorientiert betreuten“.

Rebecca Rößler (Projektentwurf und Umsetzungsbetreuung, vorne rechts) von Bacher Landschaftsarchitekten führte die interessierten Gäste über das Schulgelände.

Die Umgestaltung des Campus-Geländes wurde mit Fördermitteln aus dem Programm „Nachhaltige Erneuerung“ in Höhe von rund 1,35 Millionen Euro unterstützt. Nachhaltig war der Umbau, weil: Mosaiksteine der alten Gehwege wurden wiederverwendet. Die neu eingesetzten Pflanzen sind widerstandsfähiger gegen Klimaeinflüsse. Und das gesamte Regenwasser kann jetzt im Boden versickern. Außerdem wurden auf dem Schulgelände einige Stufenbereiche geebnet, um das Schulgelände barrierefreier zu machen.

„Wenn wir möchten, dass unsere Kinder Berge versetzen, müssen wir sie zuerst von ihren Stühlen aufstehen lassen.“ Mit diesen Worten hob Frau Wengler die hohe Bedeutsamkeit qualifizierter Außenflächen hervor, die zum Spielen, Rennen und Toben, aber auch zum Ausruhen und Verweilen einladen. 

Für Schulleiterin Clara Wengler hat das Schulgelände des Campus große Bedeutung für das Lernen der Kinder und Jugendlichen.

„Dieser Campus ist weit mehr als nur ein Schulgelände – er ist ein zentraler Teil unserer bezirklichen Gemeinschaft und verkörpert die Vielfalt und Offenheit des Märkischen Viertels“, ergänzte Bezirksbürgermeisterin Demirbüken-Wegner während der Eröffnungsfeier. „Als einzige staatliche Gemeinschaftsschule in Reinickendorf steht die Hannah-Höch-Schule wie keine andere für gemeinsames Lernen, individuelle Förderung und Leistungsorientierung.“

Neben den genannten Politiker*innen nahmen an der Einweihungsfeier am Campus Hannah Höch auch Sascha Braun (Bezirksamt Reinickendorf, Amtsleitung Straßen- und Grünflächenamt), Alexander Ewers (Bezirksstadtrat für Jugend und Familie) sowie Ulrike Dannel, Franka Herold und Jana Bareiß von der S.T.E.R.N. GmbH – Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung teil, die mit der Gebietsbetreuung Nachhaltige Erneuerung Märkisches Viertel betraut sind.

Lila Raketenfisch am Campus-Beach

Die Zahl der Riesenholzmöbel auf dem Campus wächst weiter: Schülerinnen und Schüler unserer Gemeinschaftsschule haben zusammen mit dem Künstler Thomas Wienands und unserer Kunstlehrerin Frau Schreyer-Lange das dritte Sitz- und Kletterteil aus Holz fertiggestellt. Mit der Farbe Lila fügt es sich bestens zwischen den schon bestehenden Mammutmöbeln in Rot und in Blau ein. 

Der neue lila Raketenfisch steht jetzt auf der Wiese beim Beach-Feld. Der Entwurf dafür stammt vom Mittelstufenschüler Cetin. Eifrig am Bau beteiligt waren Schülerinnen und Schüler der Grund- und der Mittelstufe des Campus Hannah Höch. 

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Schulstart für über 70 Sonnen am Campus

Alle waren aufgeregt: die Schulleiterinnen, die Eltern, die Schüler*innen und natürlich die neuen Sonnen. Am vergangenen Samstag begrüßte der Campus Hannah Höch in zwei Durchgängen über 70 Jungen und Mädchen, die jetzt in der ersten Jahrgangsstufe unsere Gemeinschaftsschule besuchen.

„Für euch beginnt heute eine spannende Reise, auf der ihr viel Neues entdecken werdet. Ihr werdet lesen, schreiben und rechnen lernen, neue Freundinnen und Freunde finden und jeden Tag ein bisschen mehr über die Welt erfahren“, sagten unsere Schulleiterin Frau Wengler und unsere Grundstufenleiterin Frau Hauser den Kindern bei ihrem Willkommensgruß. „Die Schule wird euer zweites Zuhause, in dem ihr lachen, spielen und natürlich auch lernen werdet.“

„Manchmal wird es leicht sein, manchmal vielleicht auch etwas schwieriger – aber keine Sorge, ihr seid nicht allein“, gaben sie ihnen mit auf den Weg. „Eure Lehrerinnen und Lehrer, eure Eltern und eure neuen Freundinnen und Freunde werden euch immer unterstützen.“ Und den Eltern versprachen sie: „Gemeinsam werden wir Ihr Kind fördern, fordern und bestmöglich unterstützen, damit es seine Potenziale entfalten kann.“

Danach führten die Monde und Sterne ihren neuen Mitschüler*innen Lieder, Tänze und Sketche vor. Beim „Animal Dance“ tanzten die Kinder wie Tiere auf der Bühne, und mit dem Lied „Lesen heißt auf Wolken liegen“ stimmten sie die Neuen die kommende Schulzeit ein. „Ganz schön viel los auf eurem Camping!“, meinte Pippi zu ihrem ersten Schultag. „Nein, Pippi, das heißt doch Campus“, verbesserten sie Annika und Thomas.

Nach der Aufführung ging es für die neuen Campus-Kinder mit strahlenden Augen in ihre erste Unterrichtsstunde. Monde und Sterne, die schon die Abläufe, Regeln und Rituale in ihren Lerngruppen kennen, holten die neuen Erstklässler*innen ab, überreichten ihnen eine Sonnenblume und trugen ihre Schultasche in die schön gestalteten Klassenräume. Sie helfen den Sonnen jetzt als Paten und Patinnen, sich schnell in der Schule zurechtzufinden. 

Währenddessen stärkten und unterhielten sich die Eltern in der Mensa. Ganz im Sinne der Gemeinschaftsschule haben Eltern, Mitglieder des Fördervereins und Pädagog*innen des Campus zusammen ein herrliches Buffet mit Kaffee, Kuchen und Fingerfood vorbereitet. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und Spenden, denn ohne dieses große Engagement würde der Campus nicht funktionieren!

Zum Abschluss konnten die Familien noch an aufgestellten Fotowänden noch tolle Einschulungsfotos machen. „Ein großer Tag mit vielen Emotionen“, befand Erzieherin Frau Wojciechowski. „Wir blicken mit Vorfreude und Spannung auf die gemeinsamen Jahre mit den Kindern und Eltern.“

Buchprojekt „Zucker & Zitrone“: Auf der Suche nach dem besten Buch der Welt

Die 456d wurde im Winter zu einer richtigen Redaktion und durfte das Online-Magazin „Zucker und Zitrone“ übernehmen. Es sind dabei viele lustige Videos, kritische Texte und tolle Spiele entstanden. Über die folgenden Links könnt ihr euch manche Ergebnisse anschauen. Das Projekt „Zucker und Zitrone“ hat sich zum Ziel gemacht, das beste Buch der Welt zu finden. Natürlich gibt es das gar nicht, denn für jeden ist das beste Buch der Welt etwas anderes.

Während des Projekts lernten die Kinder viele tolle Kinderbücher kennen. Sie lasen viel, drehten kleine lustige Filme über die Bücher, schrieben Rezensionen und lernten sogar einige Autor*innen kennen und führten Interviews. Zum Abschluss des Projekts zeigten die Kinder ihre Ergebnisse und luden ihre Eltern ein. Sie können stolz sein, ihre Ergebnisse sind beeindruckend.

Autorin: Sli

So lief das Buchprojekt ab

Zuerst wurden alle Bücher ausgepackt, die die Mitarbeiter*innen von „Zucker und Zitrone“ mitgebracht hatten. Die Bücher waren sehr interessant. Jeder musste sich ein Buch aussuchen, das ihm gefiel. Sie haben uns vorgeschlagen, ein Video zu drehen über das Buch, was wir uns ausgesucht hatten. Wir schlugen das Buch auf und hielten es über unser Gesicht. Die eine Pädagogin hieß Mia. Sie filmte das Video, das wir gedreht hatten.

Danach mussten wir Gruppen bilden mit 1 bis 5 Personen. Jede Gruppe sollte sich ein Buch aussuchen, das sie interessierte. Wir suchten uns das Buch „Arschbombe verboten“ von Ulrich Hub aus. Dann mussten wir uns einen Gruppenname überlegen. Wir nannten uns „Schlümpfe,“ weil jede Gruppe einen Ordner in verschiedenen Farben bekam. Wir hatten uns die Farbe Blau ausgesucht und deswegen nannten wir uns Schlümpfe.

Dann mussten wir 20 Seiten von „Arschbombe verboten“ lesen. Als wir die 20 Seiten fertig gelesen hatten, sollten wir erzählen, worum es in den „ersten 20 Seiten“ ging. Nachdem wir es besprochen hatten, suchten wir uns Avatare aus, um in einem Video über das Buch zu erzählen. Yagmur nahm einen Beautyblenderbehälter als ihren Avatar. Emilina nahm ihren Beautyblender. Die Avatare bekamen lustige Augen und eine verstellte Stimme.

Team „Cola“ suchte sich das Buch „das Klugscheißerchen“ aus. Sie haben auch 20 Seiten gelesen. Und sich Avatare ausgesucht. Als Avatar gab es eine Uhr eine Creme und eine Klopapierrolle.

Dann kam das Special. Für das Special“ durften die Kinder im Prinzip machen, was sie wollten. Manche Kinder erfanden zum Beispiel Spiele zu den Büchern, die sie liebevoll gestalteten.

Autorin: Emilina

Die Buchrezensionen

„Ich bin Victorine“ von Rolf Erdorf – Rezension von Delia

Das Buch geht über ein kleines Mädchen namens Victorine. Victorine selber hat nie über ihr Äußeres nachgedacht, doch irgendwann wird ihr klar, dass sie Stockbeine hat und wuscheliges Haar. Irgendwann hört sie, wie andere über sie lästern. Anschließend flüstert sie ihrer Katze, um einen Rat zu bekommen, doch die Katze kann ihr auch nicht helfen. Deswegen sagt die Katze: „Frag doch den Baum, der ist viel reifer und weiß bestimmt einen Rat.“ Sie klopft gegen den Stamm, um auf sie aufmerksam zu machen. Er sagt „darüber stehen.“ Darauf hin antwortet sie: „Ich bin doch aber die Kleinste der Klasse.“

In der Nacht träumt sie, dass sie durch einen engen Tunnel laufen würde. Ein riesiger Ball kommt hinter ihr hergerollt. Sie muss schneller und schneller laufen, sonst würde er sie zermalmen. So ist es in dieser Zeit. Sie denkt, es würde sich nie ändern, doch dann kommen die Sommerferien. Die Kinder aus ihrer Klasse sind nicht da, keine Bälle und Rechenaufgaben, der Schulhof ist leer. Meine Meinung über das Buch: Ich fand das Buch eigentlich ganz schön. Es war einfach zu lesen und gut zu verstehen. Ich denke man kann über das Buch auch gut lernen. Es ist gut für Kinder in so einem Schulalter. Deshalb kann ich das Buch nur weiterempfehlen.

„Das Klugscheißerchen“ von Marc Uwe Kling – Rezension von Baran

Diese fantasievolle Geschichte geht um die Familie Theufel. Theo und Tina Theufel sind ganz normale Kinder mit einem ganz normalen Leben — na ja, nicht so normal. Ihre Eltern wollen die ganze Zeit Rote Bete essen! Igitt! Dabei ist Rote Bete nicht mal rot, sondern lila. Na egal, Theo und Tina gehen zum Dachboden, um Piraten im Bermuda-Dreieck zu spielen. Doch was sehen sie da? Was raschelt denn im Karton? Ein kleines blaues Männchen! Es nennt sich „Klugscheißerchen“ und behauptet, dass es nur Klugscheißer sehen können. Ob Mama und Papa es sehen können? Theo und Tina wollen das herausfinden.

Ich finde das Buch ganz OK. Das Buch eignet sich gut für Kinder und ist sehr humorvoll. Theo und Tina sind aber sehr frech dargestellt und haben einen komplizierten Umgang mit ihren Eltern. Außerdem sind sie sehr blass und dünn. Als ich die Kinder zum ersten Mal gesehen habe, dachte ich, ihre Eltern würden ihnen nur noch Rote Bete füttern!

Der Text war eigentlich ganz einfach zu verstehen, aber hat Wörter wie „Aufbringung monumentaler Überbindungskräfte“, was ich nicht so gut verstehe. Um ehrlich zu sein, finde ich es auch nicht so schön, wie die Kinder mit dem Klugscheißerchen reden, weil sie sehr unsozial sind. Tina lügt Theo an und sagt, dass das Klugscheißerchen eine Ratte oder Spinne sei, was Theo sehr erschreckt. Tina ist eine sehr schlechte Schwester. Theo schreit, was außerdem eine Ruhestörung ist. Die Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder und füttern ihnen Rote Bete, damit sie groß und stark werden. Die Kinder schätzen ihre Großzügigkeit nicht und essen lieber ein Erdnussbutter-Marmeladenbrot. Natürlich sind die Eltern traurig, dass all ihre Mühe umsonst ist. Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, aus dem Grund, dass es einen schlechten Eindruck auf die Leser hinterlässt.

„Nicht mit mir!“ von Christine Biernath – Rezension von Jamilia

Ich habe das Buch „Nicht mit mir“ gelesen von Christine Biernath. Es geht um ein Mädchen, das neu in der Schule ist, und zwei Blondinen sagen: „Ach, du Scheiße, eine Dicke!“ In dem Buch geht es darum, dass sie gemobbt wird. Ich finde das Buch nicht gut, weil vier Jungs auf die Brüste gestarrt haben. Ich finde das eklig, weil sie ihr weißes Hemd auszieht vor der ganzen Klasse. Ich würde es nicht empfehlen, weil es pervers ist.

„Wir sind die Welt“ von Tanja Lieske – Rezension von Jerome

In dem Buch geht es um eine Klasse, in der die Kinder aus aller Welt zusammen kommen. Adam kommt aus Polen und seine Eltern kommen auch aus Polen. Und Adam kam neu in die IgelKlasse. Er hat sehr schnell gute Freunde gefunden.

Es geht sehr viel schief auf einer Klassenfahrt. Auf der Klassenfahrt hat der Lehrer gesagt, dass die Kinder keinen Lärm machen sollten, aber in der ersten Nacht haben sie gleich Lärm gemacht.

Der Lehrer hat es gehört und alle Kinder angemeckert. Dann hat der Lehrer gesagt: „Alle werden abgeholt.“ Also sind alle zurückgefahren, und alle Eltern waren sauer und als hätte es nicht schlimmer kommen können, hat eine Mutter erfahren, dass sie nächste Woche am Montag ins Museum gehen.

Also war es Montag und sie gingen ins Museum und Adam hat gefragt, ob er sich was kaufen kann. Aber es hat 1.000 Dollar gekostet und Herr Schrecklich meinte: „Nein, es kostet zu viel für dich.“

Ich finde das Buch sehr cool, weil alle nett sind, und ich würde es weiter lesen. Das Buch ist echt lustig.

„Fred und ich“ von Lena Hach – Rezension von Samirath

Bei dem Buch „Fred und ich“, von Lena Hach, handelt es sich um einen Roman. Es geht um zwei Personen, Fred und Anni, die sich am Anfang im Cafe treffen. Das zweite Mal begegnen sie sich an einem zugefrorenen See. Anni erfährt, das Fred trans ist. Und sie verlieben sich. Ich fand die beiden Hauptfiguren sehr nett und ich fand es süß, dass sie sich verlieben. Ich habe gelernt, dass man sich nicht über transsexuelle Leute lustig machen soll, weil man deren Gefühle verletzt.

Anni hat kein Problem damit, dass Fred trans ist. Das finde ich gut. Wenn meine Freundin trans wäre, würde ich es okay finden. Das ist ja ihr Leben und ihre Entscheidung. Als wir das Buch angefangen haben, fand ich das nicht. Da fand ich trans sein komisch. Lena hat mich überzeugt, dass das nicht so ist. Ich würde das Buch Leuten empfehlen, die eine schlechte Meinung haben von Trans-Menschen.

Unsere neue Schulsozialarbeiterin Frau Pilgermann

Am 8. Juli 2024 haben wir Frau Pilgermann, die neue Sozialarbeiterin der Schule, interviewt. Als erstes sind wir in die SoFi gegangen und haben sie begrüßt. 

Dann haben wir sie gefragt, wie es für sie ist, an der Schule anzukommen.“Ich muss mich erst einmal an die Schule gewöhnen, weil es hier fünf Häuser gibt“, antwortete sie. Als wir sie fragten, seit wann sie an unserer Schule ist, antwortete sie „seit letzten Mittwoch“.

Als nächstes haben wir sie gefragt, was ihre Ziele an der Schule sind. „Meine Ziel ist es, Kindern zu helfen und zu unterstützen.“ 

Als wir mit dem Interview fertig waren, haben wir ein Foto gemacht und uns verabschiedet.

Autoren: Baran und Ben

Was Mobbing ist und wie ihr euch wehren könnt

Laut ZDF Kindernachrichten kommt Mobbing immer wieder vor und zwar nicht nur bei Kindern, sondern in allen Altersklassen. Von Mobbing spricht man nur, wenn eine Gruppe von Menschen einem anderen Menschen über einen längeren Zeitraum Schaden zufügt, entweder körperlich oder innerlich. Damit ist gemeint, dass mit Worten jemandem  im Herzen schwer Schaden zugefügt werden kann. Mobbing ist etwas ganz anderes als  ein Streit. Mobbing ist es, wenn man es immer und immer wieder macht.

Warum kann Mobbing auch dich betreffen?

Es kann auch dich betreffen, weil es auf der Erde schon viele Menschen gibt, die sich einen Spaß daraus machen, andere Menschen zu belästigen oder zu ärgern. Denn es gibt auch viele Menschen, die selber unsicher sind und es brauchen, sich durch dieses Verhalten stark zu fühlen.

Woher kommt der Begriff Mobbing?

Mobbing kommt aus dem Englischen (to mob) und das bedeutet „bedrängen, anpöbeln oder attackieren“.

Es gibt drei Arten von Mobbing:

  • Verbales Mobbing (z.B. Beleidigungen)
  • Nonverbales Mobbing (z.B. Rassismus)
  • Körperliches Mobbing (z.B. Treten, Schubsen)

Hier sind zwei Tipps, wie man sich gegen Mobbing wehren kann:

  • weggehen oder wegrennen
  • zu einem Erwachsenem gehen und sagen, was passiert ist

Aber: Beim Mobbing kann man sich oft nicht selber helfen. Stopp sagen bringt sehr oft nichts.

Welche Rollen gibt es beim Mobbing?

  • Verteidiger ist derjenige, der das gemobbte Kind verteidigt. 
  • Opfer ist das Kind, das geärgert wird. 
  • Täter ist derjenige, der das Kind ärgert.  
  • Assistent des Mobbers ist derjenige, der dem Mobber hilft und mitmacht. 
  • Verstärker ist derjenige, der mit Beleidigungen oder mit Rufen dem Mobber hilft.    
  • Außenstehender ist jeder, der zuguckt, nichts macht und auch nicht hilft.

Autorin: Lilli

Quellen: Wikipedia und Hilfetelefon Deutschland

10 Fragen an Frau Kähl, unsere Erzieher*innen-Leiterin

Ihr Gesicht habt ihr jetzt bestimmt schon gesehen. Ayaz und ich waren noch vor den Sommerferien in ihrem Büro und haben mit Frau Kähl ein Interview geführt. Wir stellten ihr 10 Fragen, und Frau Kähl hat alle beantwortet. 

Sie macht bestimmt eine sehr sehr tolle Erzieher’innen-Leitung. Beim Interview war sie sehr nett. Das Interview war irgendwie anders für mich und hat mir gleichzeitig Spaß gemacht. Ich habe nämlich noch nie so ein Interview geführt. Es war auch spannend.

Besonders interessant fand ich, dass Frau Kähl drei Berufe gelernt hat. Sie bewarb sich an unserer Schule, weil die Schule eine Anzeige schaltete und sie wusste, dass die Schule jemanden braucht. Sie unterhielt sich dann mit Frau Wengler

In der Schule können wir sie meistens in ihrem Büro oder in der auch mal in der Mensa treffen. Aufsichten in den Pausen hat sie nicht. In ihrer Freizeit fährt sie gerne Fahrrad und genießt die Sonne und den Garten. Zu Hause hat sie zwei Katzen.

In unserem Podcast könnt ihr euch das ganze Interview mit Frau Kähl anhören.

Autorin: Marie