Berlin-Wahl: Wahlprognose am Campus Hannah Höch

Auf dem Bild seht ihr, wie ich ein Interview mit Sophie und Nora führe. Sie sind Studentinnen und halfen bei der Berlin-Wahl am 20. September mit, die Wahlprognose für das ZDF zu erstellen. Aufmerksam auf diesen Job wurden sie durch eine Online-Ausschreibung.

Eine Wahlprognose entsteht aus einer Wählerbefragung. Nach dem Abgaben des Wahlzettels im Wahlbüro wird jeder zweite Teilnehmer gefragt, ob er auch einen Zettel für die Wahlprognose ausfüllen möchte. Unsere Schule wurde zufällig für die Prognose ausgewählt. Die eigentliche Berlin-Wahl fand in unserer Mensa statt, die Tische wurden dafür komplett umgestellt. Das Prognose-Team (Sophie und Nora) saß draußen vor der Mensa und befragte dort die Wählerinnen und Wähler.

So wurden die Hochrechnungen erstellt

Die an der Prognose beteiligten Wählerinnen und Wähler füllten einen Zettel aus und warfen diesen in eine Urne. Bis 18 Uhr wurden die Zettel in der Urne schon fünfmal ausgewertet, also etwa alle zwei Stunden. Was alle Prognosestellen des ZDF dann ausgerechnet hatten, wurde um 18 Uhr als Hochrechnung im ZDF gezeigt.

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Auf dem Zettel sollten die Teilnehmenden nicht nur die Partei ankreuzen, die sie zuvor gewählt hatten, sondern zum Beispiel auch ihr Geschlecht, ihre Altersgruppe und die Partei ihrer Wahlentscheidung in der vorangegangenen Berlin-Wahl.

Die Hochrechnung erstellte ein Team in Mannheim. Nora und Sophie übermittelten ihre Ergebnisse telefonisch oder online dorthin. Als Ausrüstung hatten sie Stifte, Klemmbretter, Zettel, Handys und einen ZDF-Ausweis dabei.

Autorin: Greta