Schüler*innen des Campus gewinnen Förderpreis im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Stolz wie Bolle sind die Schülerinnen und Schüler der Lerngruppen M1 und M3 vom Campus Hannah Höch. Sie haben beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten auf Landesebene je einen Förderpreis gewonnen. Das wird im Rahmen von zwei Veranstaltungen groß gefeiert.

Das Thema der 26. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten lautete „So geht‘s nicht weiter! Krise, Umbruch, Aufbruch“. Bundesweit rund 5.600 Schülerinnen und Schüler haben zum aktuellen Wettbewerbsthema geforscht. Insgesamt 1.992 Beiträge von Teams oder Einzelpersonen sind laut der durchführenden Körber Stiftung in diesem Jahr eingegangen – damit sei es die beitragsstärkste Ausschreibung seit 1993. Auf Landesebene konnten sich die Jugendlichen des Campus Hannah Höch behaupten und freuen sich nun über ihre Förderpreise in Höhe von jeweils 100€.

Über ein halbes Jahr hinweg haben sich die Schülerinnen und Schüler der beiden Lerngruppen mit viel Fleiß und Spaß mit Zeitzeugen unterhalten, im Landesarchiv und im Heimatmuseum Reinickendorf geforscht, Geschichtsbücher gewälzt und schließlich ihre Präsentationen vorbereitet. 21 Schülerinnen und Schüler der M3 haben sich im vergangenen Schuljahr mit dem Bau des Flughafens Tegel beschäftigt. Ihr Thema: „Ein neuer Flughafen für die Berliner Luftbrücke – Bau und Betrieb des Flughafens Tegel zur Zeit der Berliner Luftbrücke 1948/49“. Die Jugendlichen haben einen Film erstellt. „Das haben sie wirklich ganz toll gemacht“, loben Lerngruppenleiterin Petra Harner und ihr Kollege Stefan Stenke. „Aufbau des Märkischen Viertels – von einer Kolonie zur Hochhaussiedlung“ lautet der Projekttitel der M1. Die 21 Jugendlichen haben ihre Ergebnisse auf Plakaten präsentiert. Lerngruppenleiterin Leonie Fuchs ist begeistert, wie engagiert die Schülerinnen und Schüler gearbeitet haben. „Besonders toll war, dass die Jugendlichen Interviews mit Zeitzeugen führen konnten. Das haben sie richtig gut gemacht“, ergänzt ihre Kollegin Linda Helbig.

Alle Preisträger und -trägerinnen Berlins und Brandenburgs sind am Mittwoch, 14.8., im Deutschen Historischen Museum ausgezeichnet worden. „Unsere Arbeiten in dieser großartigen Atmosphäre gewürdigt zu sehen, macht uns sehr stolz. Und ja, wir brauchen den Wettbewerb mit anderen Oberschulen nicht fürchten, wir können das – wir bringen es“, ist Petra Harner überzeugt. Leonie Fuchs stimmt zu: „Das ist die wichtigste Botschaft, die wir aus dieser fantastisch organisierten Feierstunde mitnehmen. Gleich mehrere Schüler fragten, ob wir auch beim neuen Wettbewerb 2020/21 mitmachen, und schmieden schon die ersten Pläne.“

Der Campus Hannah Höch möchte die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in einer eigenen Feierstunde würdigen und der Öffentlichkeit präsentieren: Am Mittwoch, 4.September, stellen die Jugendlichen im Alliiertenmuseum in der Clayallee ihre Beiträge vor. Dabei sein werden auch Zeitzeugen, die mit den Jugendlichen gearbeitet haben. Alle Interessierten sind von 10 bis cirka 12 Uhr herzlich willkommen.