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Individualisiertes Lernen und Binnendifferenzierung

Sowohl im jahrgangsübergreifenden als auch im jahrgangsgleichen Unterricht erhalten die Schüler*innen in allen Fächern und Fachbereichen individuelle Lernangebote auf unterschiedlichen Anforderungsniveaus.

Kernaspekte unseres Unterrichts sind dabei selbstständiges Lernen, Lernen im Projekt, individuelle Lernzeiten, angeleiteter Fachunterricht und Werkstattarbeit.

Dabei nimmt das Logbuch eine wichtige Rolle ein.

Unserem Schulprofil entsprechend haben die Schüler*innen die Möglichkeit, im Wahlpflichtunterricht ihre Stärken zu stärken und zusätzliche Kurse in Bildender Kunst, Sport, Naturwissenschaften, WAT (Wirtschaft-Arbeit-Technik) oder in der zweiten Fremdsprache Spanisch zu belegen. Im Projektunterricht, der die Fächer Geschichte, Geografie, Sozialkunde und Ethik zusammenfasst, lernen die Schüler*innen vernetztes Denken und erwerben neben Wissen auch personale und soziale Kompetenzen sowie Medienkompetenz.

Am Campus Hannah Höch gilt grundsätzlich das Prinzip der Binnendifferenzierung. Eine Einteilung in unterschiedliche Leistungskurse erfolgt daher nicht. Die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schüler*innen werden dadurch berücksichtigt, dass ihnen Materialien, Aufgaben und Problemstellungen, die sich an den gültigen Bildungsstandards und den Rahmenlehrplänen orientieren, in allen Fächern und Fachbereichen auf mindestens drei Niveaustufen angeboten werden.

Für Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf gibt es individuelle Anforderungsniveaus. Die Schüler*innen erhalten in regelmäßigen Abständen den Stand und das Niveau des Kompetenzerwerbs im jeweiligen Fach über ein Zertifikat zurückgemeldet. Bis zur Jahrgangsstufe 8 werden Jahresleistungen in den Zeugnissen verbal formuliert. Eine direkte und persönliche Rückmeldung über das Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten erhalten die Erziehungsberechtigten zusammen mit ihrem Kind mindestens zweimal im Jahr im Verlauf eines 30-minütigen Bilanz- und Zielgesprächs mit der Lerngruppenleitung.

 

Unsere Schüler*innen können von Anfang an Richtung und Schnelligkeit ihrer Lernfortschritte mitbestimmen.

In den Lerngruppen 1/2/3 und 4/5/6 beginnen die Schüler*innen sich mit den Lernwegen Themenfelder selbständig zu erschließen. Mit Hilfe eines Arbeitsplanes erarbeitet sich jeder die geforderten Inhalte in seinem Tempo, auf seinem individuellen Niveau, wiederholt und übt nach Bedarf, gibt oder sucht Unterstützung und überprüft seine Lernfortschritte mit einem abschließenden Test.

Ab der Jahrgangsstufe 7 wird diese Arbeit in den WM-Stunden fortgesetzt. Dort berücksichtigen die Schüler*innen in verstärktem Maß ihre Bedürfnisse bei der Wahl der Fächer und Inhalte. Hinzu kommen aber auch von Lehrkräften angeleitete fachspezifische Unterrichtseinheiten, die in besonderen Lernzeiten individuell vor- und nachbereitet und geübt werden können. Projektunterricht in unterschiedlichsten Fächerkombinationen und Durchführungsformen ergänzt das individuelle Lernen.

Die Abkürzung WM bedeutet „WIEDERHOLEN und MEISTERN“ in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Innerhalb eines Halbjahres muss jedes Fach mit mindestens 12 Stunden belegt werden. Für die restlichen Zeiten besteht Wahlfreiheit. Die Lerngruppen bleiben in dieser Zeit zusammen. Die Materialien für alle drei Fächer stehen im Klassenzimmer. Es sind jeweils zwei Fachlehrer anwesend für individuelle Beratung und Unterstützung.